44. Tag, Brunsbüttel – Hochdonn

44. Tag, Montag, 1. Juli 2019 

Wir verlassen den Stellplatz und parken bei den Schleusen, dem Ein-, bzw. Ausfahrtstor zum Nordostseekanal. 

Wir können Brunsbüttel doch nicht verlassen, ohne einen Blick auf diese gewaltige Schleusenanlage geworfen zu haben, auch wenn wir schon öfter hier waren. 

1895 wurde der NOK durch Kaiser Wilhelm II eröffnet, weshalb er auch der Kaiser-Wilhelm-Kanal heisst. Für alle, die gerne mehr darüber wissen möchten, hier kann man mehr darüber erfahren.

Unsere Freunde, Vreni und Jögge, haben den Schleusenhafen heute früh verlassen und sind schon unterwegs nach Rendsburg.

Nachdem wir hier noch Proviant eingekauft haben, ziehen auch wir weiter. Wir suchen heute einen Stellplatz am Kanal zum „Schiffli luege“.

In Burg stoppen wir kurz bei diesem schönen alten Rathaus.

14 Gemeinden wurden im Amt Burg-Michaelisdonn zusammengefasst. 

Kurz danach kommen wir bei Hochdonn und bei der Fähre und Eisenbahnbrücke an den Kanal. 

Der Stellplatz hier ist fast immer voll bis auf den letzten Platz. Diesen ergattern wir heute mit viel Glück und etwas Beharrlichkeit. 

Wer hier steht, hat einen Logenplatz erster Güte. 

Immer wieder kommen kleinere und grössere Schiffe vorbei. 

Auf einem Spaziergang am Kanal laufen wir bis zu einem der Ausweichbassins, wo sich die ganz grossen Schiffe kreuzen können. Hier wurde auch ein Badestrand angelegt. Und ja, es gibt sogar Leute, die in diesem Kanalwasser baden. Wir ganz sicher nicht.

Etwa 6 km weiter ist in der Ferne (rot auf obigem Bild) die Autobahnbrücke der A23, Hamburg – Husum zu erkennen. 

Das Wetter war heute sehr wechselhaft. Mal Sonne, mal bewölkt, sogar mal kurz etwas Regen. Einzig der Sturm hielt beständig durch bis zum Abend. 

Bis spät in der Nacht sehen wir den vorbeifahrenden Schiffen nach.

Gefahren: 30 km