121. Tag, Duderstadt – Gotha – Winterstein

121. Tag, Montag, 16. September 2019

Es regnet heute nur einmal, nämlich den ganzen Tag. Als wir uns auf die Weiterfahrt nach Gotha begeben, hoffen wir noch, dass der Regen aufhört. 

Kurz nach Duderstadt kommen wir am Grenzlandmuseum Eichsfeld vorbei. 

Wir halten aber nicht an, nicht nur, weil es fest regnet, sondern auch, weil wir ähnliches schon in Helmstedt besichtigt haben. 

Später sehen wir noch einmal einen Grenzwachturm aus alten Zeiten. 

Unsere Route führt durch sehr unterschiedliche Landschaften. Einmal sehr ebene Flächen, dann wieder sehr hügelig mit Gefälle und Steigungen über 10 Prozent. 

Die tiefliegenden Wolken in der Landschaft haben durchaus ihren Reiz, auch wenn die Fernsicht natürlich leidet. 

Der Stellplatz in Gotha liegt direkt vor dem ehemaligen Marstall. Es regnet gerade etwas weniger. 

Wir wagen einen Spaziergang zum nahen Schloss Friedenstein.

Da wird enorm renoviert, was auch bitter nötig ist. 

Da der Regen wieder stärker wird, kommen wir nicht sehr weit. Wir ziehen uns lieber wieder zurück in unseren Mobi. 

An ein Übernachten auf diesem Stellplatz ist nicht zu denken.

Zu laut sind hier die Geräusche von Autos und (der altertümlichen) Strassenbahn zu hören. 

So verlassen wir diese geschichtsträchtige Stadt vorzeitig und suchen uns zum Übernachten einen ruhigen Platz.

Wir finden ihn in Winterstein, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen. 

Der Platz ist zum Glück so eben, dass wir keine Auffahrkeile brauchen, um gerade zu stehen. Das ist im Regen immer doppelt lästig. 

Gefahren: 130 km

120. Tag, Duderstadt

120. Tag, Sonntag, 15. September 2019

Nach einer kalten Nacht, mit um die 8 Grad, wird der Tag wieder sonnig und warm.

Heute gilt es unsere Trägheit zu überwinden, denn hier gibt es noch viel zu sehen. 

Wir spazieren wieder durch den Stadtpark in die Altstadt. 

Das Rathaus ist bis unter das Dach zu besichtigen, was einen guten Rundblick über die Stadt ermöglicht. Im Innern erfahren wir viel über die Stadtgeschichte. 

Seine Blütezeit verdankt Duderstadt der zentralen Lage an den grossen Handels- und Heerstrassen. Schon zu Beginn des 15. Jh. zählte Duderstadt 4500 Einwohner und war damit fast so gross wie Hamburg in jenen Tagen. 

Und so soll Duderstadt gemäss dieser lustigen Sage zu seinem Namen gekommen sein. Klingt doch schlüssig, oder?

Nach der Rathausbesichtigung stärken wir uns erst einmal im Restaurant gegenüber. 

Danach gehen wir ein weiteres Mal auf einen Stadtrundgang. Dieses Mal aber bei schönem Wetter. Der mittelalterliche Wohlstand ist noch überall zu sehen. Die Stadt versteht es offenbar, dieses kulturelle Erbe zu erhalten. 

Zurück auf dem Stellplatz bleibt noch Zeit, um das prächtige Wetter zu geniessen. 

Gefahren: 0 km

119. Tag, Duderstadt

119. Tag, Samstag, 14. September 2019

Heute scheint die Sonne von morgens bis abends.

Ein Tag zum Geniessen. Keine noch so interessante Altstadt, und das hat Duderstadt wirklich, lockt uns bei diesem schönen Wetter vom Platz.

Gut, wir müssen zwischendurch eben 50 Meter zur Entsorgungsstation fahren und frisches Wasser nachfüllen. 

Auch packt Michael noch kurz die Arbeitswut und er reinigt den Boden unseres Wohnzimmers, Esszimmers der Küche und des Eingangsbereiches ganz gründlich.

Das reicht ihm dann aber auch schon, um danach guten Gewissens den Rest des Tages die Beine nur noch hoch zu lagern. 

Renate sorgte immerhin mittags für eine warme Küche und das Abendbrot kam auch auf den Tisch.

Halt, wir waren ja noch zu Fuss zum Einkaufen in den 300 Meter entfernten Supermarkt. Also hatten wir doch etwas Bewegung 😀😉

Abends essen wir noch im Freien, aber es wird schon schnell kühl, sodass wir uns bald ins Innere verziehen.

Gefahren: 0 km

118. Tag, Bad Lauterberg – Duderstadt

118. Tag, Freitag, 13. September 2019

Das Wetter ist gleich wolkenverhangen wie gestern, aber heute wagen wir die Weiterfahrt. 

Schon nach kurzer Fahrt kreuzen wir einige Male die ehemalige innerdeutsche Grenze. 

Hier stehen ein Wachturm und ein Beobachtungsbunker aus alten Zeiten.

Aus dem „Todesstreifen“, in weiten Teilen unberührte Natur, soll ein 1400 km langes „Grünes Band“ von Travemünde bis Hof entstehen. 

Kurz vor Duderstadt kann man weit ins Land sehen, soweit das Wetter dies heute zulässt.

Der Stellplatz liegt am östlichen Rand von Duderstadt sehr schön und ruhig. 

Durch den Stadtpark sind wir in 10 Minuten in der Altstadt.

Wir laufen direkt auf die mächtige Basilika St. Cyriakus zu.

Uns imponiert besonders das helle Innere und die auffallend gute Akustik.

Duderstadts mittelalterliche Altstadt hat durch den Stadtwall ein in sich geschlossenes Stadtbild. Wunderbare Fachwerkhäuser soweit das Auge reicht. Auch heute noch ist der Reichtum des Mittelalters zu erkennen. 

Besonders schön ist das historische Rathaus, auch im Inneren. 

Die St.-Servatius-Kirche ist für unser Empfinden innen zu düster. 

Unser Rundgang wird immer wieder durch Regengüsse unterbrochen. Immer können wir diese auch nicht bei Kaffee und Kuchen abwettern. Das lässt unsere „Linie“ nicht zu. 

Wir kommen aber einigermassen trocken zum Mobi zurück und verbringen den Rest des Tages mit Lesen. 

Gefahren: 20 km

117. Tag, Bad Lauterberg/Harz

117. Tag, Donnerstag, 12. September 2019

Es ist trüb und nass heute Morgen. Der Nebel hängt tief in den Bergen. Wir beschliessen deswegen einen Ruhe- und Lesetag einzulegen. Ausserdem muss wieder einmal ein online-banking-Blick auf den aktuellen Kontostand sein. 

Als es gegen Mittag dann doch noch trocken wird, bewegen wir uns über die rauschende Oder in Richtung Zentrum. 

Beidseits durch Berge eingeengt, zieht sich Bad Lauterberg im Tal der Oder enorm in die Länge. Der Stellplatz liegt fast ganz an einem Ende beim Vitamar, dem Erlebnisbad.

Wir kommen am grossen Hotelkomplex von REVITA (250 Betten) vorbei. Von innen ist es sehr gepflegt und edel, was der Bau von aussen nicht sogleich vermuten lässt. 

Die ehemalige Bergbaustadt im Harz ist heute staatlich anerkanntes Kneipp-Heilbad und Schroth-Kurstadt mit rund 10.000 Einwohnern. 

Die Gäste können in den Parkanlagen spazieren gehen. Auch für sportliche Betätigungen ist einiges vorhanden.

Die Hauptgeschäftsstrasse wird von den diversen Rudolphi-Läden dominiert, als da sind: Modehaus – Wäschewelt – Kinderwelt – Intersport – Carston, mens fashion – S. Oliver, modern woman – Living – Schuhhaus Frölich. Was für ein Imperium in einer so kleinen Stadt!

Wie wir hören, kommt die Kundschaft von erstaunlich weit her, um hier offenbar gut einzukaufen. So aus Göttingen (40 km) oder Braunschweig (70 km). 

Wir brauchen aber nur Obst. Das finden wir in einem „Tante Emma Laden“ mit Blumen und Obst. Die Inhaberin bedient uns selbst. Sie wird übermorgen 80 Jahre alt und steht immer noch im Laden!! 

Die Stadt ist uns zu lang, und auch nicht interessant genug, als dass wir sie ganz erkunden wollen.  Da wären wohl noch das Bergbau- und andere Museen, aber darauf haben wir heute keine Lust.

So kehren wir zum Mobi zurück und gehen lieber in die Ruhestellung über. 

Beide haben wir auch Bücher, die uns fesseln.

Gefahren: 0 km

116. Tag, Goslar – Hahnenklee – Bad Lauterberg

116. Tag, Mittwoch, 11. September 2019

Nicht der Autolärm, sondern Mitarbeiter der Stadtgärtnerei reissen Michael kurz nach 7 Uhr aus dem Schlaf. Klar, die machen nur ihren Job, aber diese Motorsägen und Mähmaschinen machen einen Höllenkrach. 

So kommen wir früher als sonst vom Platz. Unser erstes Ziel ist die Stabkirche in Hahnenklee.

Es könnte auch der Schwarzwald sein, aber wir sind hier im Harz. 

Viel zu früh sind wir bei der Stabkirche, denn die öffnet erst um 10:30. 

Neben dem Parkplatz steht eine Hütte, die im Winter wohl Getränke für die Skifahrer anbietet. Wir stehen hier auf etwa 600 Höhenmeter in einem Bob- und Rodelgebiet.

Die Stabkirche

In Norwegen hatten wir nicht die Gelegenheit in eine hinein zu kommen. Umso mehr sind wir neugierig. 

Das Innere der Kirche gefällt uns sehr. Da lassen wir einfach die Bilder sprechen. Auch ist es erstaunlich, in welch‘ gutem Zustand das Holz nach 110 Jahren noch ist. 

Wir fahren weiter durch den Harz. Der Wald ist hier in weiten Teilen tot. Ob nun wegen der Borkenkäfer, der Trockenheit oder der Umweltbelastung, ein trauriges Bild ist es ganz sicher.  

Über Clausthal-Zellerfeld, Sankt Andreasberg, vorbei an Silberhütte im Naturpark Harz kommen wir zu einem Stellplatz in Bad Lauterberg. Wie in der Stellplatz-App beschrieben, hören wir hier nur das Rauschen der Oder

(Es ist aber nicht der Grenzfluss Oder, der in Tschechien entspringt und ins Stettiner Haff mündet). 

Ohne den Ort gesehen zu haben geniessen wir die letzten Sonnenstrahlen. 

Nach dem feinen Abendessen mit Fleisch vom Grill, Salat und Rotwein und unserem Schlafmanko werden wir heute sicher schlafen wie die Engel. 

Aber der Blogbeitrag wird vorher erstellt. Da sind wir eisern. 

Gefahren: 70 km

115. Tag, Vienenburg – Goslar

115. Tag, Dienstag, 10. September 2019

Gestern Nacht hat es zeitweise tüchtig geregnet. Heute Morgen scheint jedoch wieder die Sonne. 

Der Stellplatz liegt wunderschön im Grünen, man hört aber, wenn ab und zu Züge vorbeifahren.

Wir machen einen kleinen Spaziergang zum nahen Vienenburger See und fahren dann weiter nach Goslar.

Hier will uns unser lieber „Otto“ durch die Altstadt navigieren. Es wäre wohl die kürzeste Route, aber eine neue Einbahnstrasse verhindert das.

Nach 2 km Umfahrung landen wir dann aber auf dem Stellplatz von Goslar, auf dem schon viele Camper stehen. 

In 10 Minuten sind wir zu Fuss in der Altstadt von Goslar, der tausendjährigen Kaiserstadt am Harz. Wir bewundern auf unserem ausgedehnten Rundgang viele imposante Bauwerke verschiedenster Epochen, schöne Fachwerkbauten, die meisten mit schieferverkleideten Fassaden. 

Wir waren auch bei der Kaiserpfalz, von 1040 bis 1050 erbaut. Hier wurde 200 Jahre lang auf Reichsversammlungen und Hoftagen deutsche Geschichte geschrieben.

Auf einen Turm der Marktkirche könnte man von 66 Meter Höhe die Stadt von oben sehen. Das überlassen wir heute den jüngeren Touristen. 

Wir kommen trotzdem so müde zurück, dass wir nicht mehr weiterfahren wollen.

Wir werden hier über Nacht bleiben, obwohl dieser Platz nahe am Verkehr liegt und momentan alles andere als ruhig ist. Renate wird dank ihrer Hörgeräte hier im Vorteil sein. Michael wird Oropax benötigen. 

Gefahren: 20 km 

114. Tag, Helmstedt – Hornburg – Vienenburg

114. Tag, Montag, 9. September 2019

Das Wetter ist trüb und den ganzen Tag nieselt es mehr oder weniger. Abends regnet es dann richtig.

Heute Vormittag kam der Redaktionsleiter der hiesigen Zeitung für ein Interview zu uns. Wir hatten Dr. Michael Strohmann gestern im Kaffee zufällig angesprochen, ob er so nett sei, ein Foto von uns zu machen. Wir kamen ins Gespräch, was dazu führte, dass er gerne einen Bericht über uns als Camper-Touristen schreiben würde. 

Wir hatten ein sehr interessantes Gespräch, auch ausserhalb des eigentlichen Themas.

Schon zwei Stunden später ist der Artikel online auf dem Zeitungsportal zu lesen. 

Aufgrund diverser Tipps von Herrn Strohmann ändern wir unsere Route.

Anstelle von Halberstadt wird Hornburg unser nächstes Ziel. 

Unterwegs auf kleinen Strassen geht es dem Harz entgegen. Bei schönem Wetter hätten wir eine prächtige Fernsicht. 

Über Hornburg lesen wir:

„Mit der unter Denkmalschutz stehenden mittelalterlichen Altstadt und den annähernd 400 Fachwerkhäusern gilt Hornburg als eine der schönsten Kleinstädte Norddeutschlands“.

Die kleine Hopfen- und Fachwerkstadt Hornburg liegt im nördlichen Harzvorland, eingebettet in das liebliche Ilsetal, zwischen Braunschweig und Bad Harzburg. Sie entstand vor rund 1017 Jahren und ist die Geburtsstadt von Papst Clemens II“.

Wir sind froh, diesem Geheimtipp von Herrn Strohmann gefolgt zu sein. 

Unsere Erwartungen wurden übertroffen. Hornburg ist ein Quedlinburg en miniature, also auch muskelschonender für alte Leute. 

Unser Rundgang fällt wegen des Regens etwas kürzer aus. Leider wirken die Fotos ohne Sonne auch nicht so sehr gut. 

Auf diesem Haus ist folgender Spruch zu lesen: „Wer alles verzehrt vor seinem End, der macht das beste Testament“. Von unserer Seite dazu: No comment! 

Die Ausfahrt war dann noch eine Herausforderung. Nicht wegen der Höhe, aber wegen unserer Breite. Aber mit „Ausatmen“ kamen wir dann durch.

Der hiesige Stellplatz hat uns nicht zugesagt. Das Gelände ist sehr schräg. Zudem hat der Betreiber heute Ruhetag. 

Wir fahren also weiter auf einen Stellplatz nach Vienenberg. Da der Regen zugenommen hat, verzichten wir auf ein Foto. In der Ferne sehen wir einen kleinen See. Morgen ist auch noch ein Tag.

Gefahren: 70 km

113. Tag, Helmstedt

113. Tag, Sonntag, 8. September 2019

Der gestrige Abendhimmel hat es angekündigt: Heute ist schönes, sonniges Wetter. Erst am späten Nachmittag ziehen wieder Wolken auf. 

Der Weg vom Stellplatz in die Stadt sieht heute bei Sonne viel schöner aus. 

Der Holzberg-Platz ist immer noch mit vielen Autos verschandelt.

Als erstes besichtigen wir das Zonengrenz-Museum.

Hier zeigt man in fünf Abteilungen die Geschichte der ehemaligen innerdeutschen Grenze am Beispiel des Landkreises Helmstedt. 

Neben Text- und Bildtafeln werden zahlreiche Originalobjekte, Fotos, Modelle und lebensgroße Darstellungen präsentiert. 

So entsteht ein anschauliches Bild der Grenze von ihrer Anfangszeit bis zur Wiedervereinigung Deutschlands 1990.

Die Ausstellung macht Eindruck auf uns. Sie zeigt die grosse Tragödie aus Zeiten des geteilten Deutschlands, aber auch die nach 20 Jahren der Wiedervereinigung immer noch bestehenden Kluft zwischen Ost und West. 

Das steinerne Herz. Ob es jemals wieder menschlich wird?

Von der freundlichen Dame am Museumsempfang erfahren wir von der heutigen Einweihung eines Renovationsobjektes, unweit von hier. 

Aus einem jahrelangen Schandfleck ist durch private Investoren, aber auch mit Hilfe der deutschen Stiftung Denkmalschutz, das sogenannte „Hexenhäuschen“ wunderbar renoviert worden. 

Wir erleben einen beachtlichen Aufmarsch von Offiziellen und der Presse.

Alles mit musikalischer Untermalung. 

Danach müssen wir uns in der Stadt erst einmal bei Kaffee und Kuchen stärken. 

Auf dem Marktplatz ist heute immer noch Stadtfest. 

Es ist deshalb nicht einfach die schönen Hausfassaden auf’s Bild zu bekommen. 

In einer Seitenstrasse steht eines der ältesten Häuser, erbaut 1514.

Auf dem Heimweg kommen wir an der der St.Walpurgis Kirche – auch Schusterkirche genannt – vorbei.

Sie wurde um 1150 als romanische Kapelle erbaut. Von aussen schwer ins Bild zu bekommen. 

Eine Bemerkung noch zum Notstand öffentlicher WCs in dieser Stadt.

Der Hinweis nach rechts führt ins Leere, diese Toilette am Holzberg gibt es schon lange nicht mehr.

Der Hinweis nach links zur Toilette neben dem Rathaus führt normalerweise nur werktags zu Erleichterung. Sonntags ist geschlossen, ausser heute am Stadtfest. Zu unserem Glück! 

Es sieht schon recht herbstlich aus auf unserem Rückweg.

Wir müssen schnell zum Mobi, denn Michael will das Formel1-Rennen nicht verpassen. 

Gefahren: 0 km 

112. Tag, Gifhorn – Helmstedt

112. Tag, Samstag, 7. September 2019

Heute ist das Wetter den ganzen Tag trübe mit feinem Sprühregen.

Wir fahren weiter nach Helmstedt.

Der dortige Stellplatz fällt in die Kategorie „praktisch“. Er liegt nur 10 Minuten fussläufig von der Altstadt entfernt. Durch Büsche ist ein See zu erkennen.

Erst als es nachmittags ganz trocken wird, gehen wir auf einen ersten Stadtrundgang. 

Der Hausmannsturm (1286) ist der westliche Eingang zur Stadt. 

Der Marktplatz vor dem Rathaus ist heute mit dem Altstadtfest belegt. 

Viel zu laute Musik vertreibt uns schnell von dort. 

Am Holzberg, einem eigentlich sehr schönen Platz, wäre er nicht total mit Autos zugeparkt, stehen ringsum viele alte Fachwerkhäuser. Bei einigen steht die dringend erforderliche Renovation noch bevor. 

Der palastartige Renaissancebau ist die Aula der ehemaligen Universität. 

Hier brechen wir unseren Rundgang vorzeitig ab, weil es nach Regen aussieht und wir nicht nass werden wollen.

Abends lockert sich die Wolkendecke von Westen her auf. Die Aussichten auf gutes Wetter für Morgen stehen gut.

Gefahren: 60 km