91. Tag, Wismar

91. Tag, Samstag, 17. August 2019 

Nachts und den ganzen Vormittag regnete es mehr oder weniger. Eine gute Zeit, um den gestrigen Blog nachzutragen (heute war der blockierte Zugang zu unserer homepage wieder möglich). 

Dann ein wenig Lesen und schon war Mittag. Am Nachmittag hörte der Regen auf. Wir machten uns noch einmal auf den Weg nach Wismar und dem Schwedenfest.

Wir starten unseren Rundgang bei der „Grube“.

Es soll einer der ältesten städtischen Wasserläufe Deutschlands sein (immer diese Superlative). Das Wasser kommt aus dem Schweriner See, trieb Mühlräder an, diente der Wasserversorgung und war Transportweg. 

Die imposante St.-Nikolai-Kirche liegt auch an der „Grube“. Da wir die Kirche von früher kennen, gehen wir heute nicht hinein. 

Gegenüber steht das Schabbellhaus. Ein wunderschöner Renaissancebau, in dem heute ein Museum der Stadt untergebracht ist. 

Die Geschwister-Scholl-Schule hat eine lange Tradition, die bis ins Hochmittelalter zurückreicht.

Dann kommen wir zum Marktplatz, auf dem auch heute noch das Schwedenfest zelebriert wird. Alles in historischen Gewändern und mit viel Knallerei. 

Den Pferden war das erstaunlicherweise scheissegal. 

In den Gassen werden schwedische Volkstänze gezeigt.  

Anschliessend schauen wir am Hafen noch etwas die historischen Schiffe an. Die russischen Kadetten hatten Landgang und warten, das sie wieder an Bord „dürfen“.

Die Vega Gamleby wirbt hausbacken handschriftlich, doch sympathisch.

In einem anderen Hafenbecken liegt seit heute das Kreuzfahrtschiff AMADEA, 192 Meter lang, hat aber nur 604 Betten.

Dann genehmigen wir uns noch ein feines Fischbrötchen, bevor wir uns auf den Heimweg machen. 

Aus der Ferne sehen wir noch den Marienkirchturm. Das Kirchenschiff wurde im 2. Weltkrieg stark beschädigt und 1969 schliesslich gesprengt. 

Gefahren: 0 km

90. Tag, Bad Kleinen – Wismar

90. Tag, Freitag, 16. August 2019

Es sieht wieder nach Regen aus, aber als wir aufbrechen ist es noch trocken.

Nach wenigen Kilometern stossen wir auf das Dorf Mecklenburg, das uns neugierig macht. 

Hier stand einst eine Burg, die dem Ort und schliesslich dem Land seinen Namen gab.  

Wir parken hier nur vor dem Kreisagrarmuseum, das von der Entwicklung der ländlichen Region zwischen Diktatur und Demokratie handelt.

Davor stehen zwei monumentale Plastiken über Bodenreform und Kollektivierung aus der DDR-Epoche. 

Wir sind gerade wieder im Mobi, als ein tüchtiger Regenguss einsetzt.

Nach wenigen Kilometern sind wir schon gegen Mittag in Wismar und hoffen, dass wir auf dem sehr gefragten Stellplatz noch landen können.

Wir haben Glück und bekommen einen Platz in einer ruhigen Ecke.

Aber viele nach uns finden keinen Platz mehr. 

Zum Hafen ist es vom Stellplatz nicht weit. Im Vordergrund liegen die Sportboote. Im Hintergrund ein kleineres Kreuzfahrtschiff.

In Wismar feiert man in diesen Tagen das Schwedenfest. Der Grund für das Fest sind die 100 Jahre unter schwedischer Herrschaft oder wohl eher dessen Ende.

Am Hafen ist ein Jahrmarkt aufgebaut. 

Einige Traditionssegler liegen im Hafen. Der Dreimaster aus Russland ist auch immer dabei.

Im Hafen steht das „Baumhaus“. Ein Barockbau, der seinen Namen trägt, weil hier Hafenbeamte wohnten, die bei Gefahr einen schwimmenden Schlagbaum vor die Hafeneinfahrt zogen.

Am Wassertor vorbei, dem letzten der ehemals 5 Tore, laufen wir zum Marktplatz

In den Strassen ist viel Volk unterwegs. 

Auf dem Marktplatz finden historische Umzüge mit Musik und unter Mitwirkung einer schwedischen Delegation statt. Eine Mischung aus Geschichte und Heimattheater. 

Hinter der Backsteinfassade von 1380, in einem der ältesten Bürgerhäuser der Stadt, befindet sich das Gasthaus „Alter Schwede“.

Das Innere ist ebenso ursprünglich wie gediegen. 

Nach 4 Stunden auf Achse werden unsere Füsse langsam müde. Der Weg zum Stellplatz will und will kein Ende nehmen. 

Um 23 Uhr sehen wir vom Stellplatz aus das Feuerwerk, jedenfalls die höher reichenden Lichteffekte.

Gefahren: 20 km

89. Tag, Ratzeburg – Bad Kleinen

89. Tag, Donnerstag, 15. August 2019 

Heute wollen wir Ratzeburg verlassen. Es hat uns hier gefallen. Der Stellplatz liegt auch ideal und ist perfekt ausgestattet. 

Schon nachts hat es geregnet und das geht den ganzen Tag mit nur kleinen trockenen Phasen so weiter.

Unser Kärcher geht nach einem satten Schlag auf’s Gehäuse auch wieder (der Motor war blockiert). Damit ist das Scheibenreinigen sogar im Regen ein Genuss. 

Dann noch Entsorgen und frisches Wasser nachfüllen und endlich kommen wir vom Platz. 

Erst einmal müssen wir wieder Proviant einkaufen, bevor wir Ratzeburg in Richtung Schwerin verlassen. 

Mecklenburg erwartet uns wieder mit seinen Baumalleen. Das heisst aber auch, wieder auf hervorstehende Äste zu achten.

Eine riesige Metallkonstruktion macht uns neugierig. Es ist ein Alpincenter, in dem man das ganze Jahr Skifahren kann. 

Wir schauen uns das aus der Nähe und von innen an. Diverse Skiteams, auch aus dem Ausland, kommen im Sommer hierher zum Trainieren. Deshalb ist die Anlage für Individualgäste vom 15. Juli bis 1. Oktober geschlossen.

Auf 30’000 m2 Fläche gibt es verschieden steile Pisten, so eine „rote“ mit 31° Gefälle. 330 Meter maximale Länge ist dann trotzdem recht bescheiden. 

Eine grosse Hotelanlage und riesige Parkplätze gehören auch dazu. 

Da wir Schwerin kennen, fällt es uns nicht schwer bei diesem Regenwetter auf einen Besuch zu verzichten. 

Wir steuern einen Stellplatz in Bad Kleinen, am Nordende des Schweriner Sees an. Gemäss CamperContact-Verzeichnis hat dieser Platz eine gute Infrastruktur etc. 

Unser Navi führt uns zwar an die richtige Adresse, aber von einem Stellplatz ist hier keine Spur. Das bestätigen auch zwei Anwohner.

Nicht weit davon entfernt fragen wir noch im Restaurant bei einem Sportplatz nach.

Das Wirte-Ehepaar weiss auch von keinem Stellplatz, erlaubt uns aber hier zu übernachten. 

Es ist Ehrensache, dass wir hier heute Abend auch Essen gehen, worüber sich die sehr netten Wirtsleute auch sichtlich freuen. 

Donnerstags werden hier alle Schnitzel (über 15 Varianten) zu € 6.90 angeboten. Wir haben schon ewig kein Schnitzel mehr gegessen und dies deshalb beide gewählt. Es war auch ausgezeichnet.

Es ist eine einfache, aber saubere Gaststätte mit Tresen, für ein schnelles Bier oder auch mehr.

Dann kommt noch der Clou, bzw. die Besitzerin des Hauses an der „Stellplatzadresse“ zum Essen hierher. Es ist eine Niederländerin, die sich hier nach der Pensionierung niedergelassen hat, weil ihr die Landschaft so gefällt. Natürlich hatte sie gehört, dass ein Camper einen Stellplatz gesucht hat. Sie kann sich den Eintrag im CamperContact auch nicht erklären. Wir wollen uns bemühen, dass der Eintrag gelöscht wird. Jedenfalls hatten wir eine interessante Unterhaltung und sie war froh darüber, sich wieder einmal in ihrer (und Michael’s) Muttersprache unterhalten zu können. 

Wir stehen sehr gut hier, wobei vom Schweriner See rein gar nichts zu sehen ist.

Gefahren: 100 km

88. Tag, Ratzeburg

88. Tag, Mittwoch, 14. August 2019 

Morgens war es recht frisch. Doch die Sonne wärmte schnell.

So konnten wir schon bald im Freien sitzen und lesen. 

Michael kann sogar endlich sein Buch beenden. 

Am Nachmittag machen wir auf Kultur.

Zuerst besuchen wir das Museum des satirischen Grafikers A. Paul Weber.

Er lebte nicht weit von hier in Schretstaken von 1893-1980. Hier in Ratzeburg werden etwa 300 seiner Werke, Handzeichnungen, Holzschnitte, Gemälde, aber vor allem Lithografien und seine funktionsfähige Litho-Werkstatt und ein riesiges Lager von Lithosteinen gezeigt. Mehr als 20’000 Werke hat Weber in 87 Jahren geschaffen. Sehr viele kritische Arbeiten, welche die Missstände in Gesellschaft, Politik, Krieg und Umwelt thematisieren, sind zu sehen. Diese Diashow gibt etwas Einblick.

Danach besuchen wir das Kreismuseum im benachbarten Herrenhaus beim Dom. 

Neben einem prachtvollen Rokokko-Saal von 1766 sehen wir hier historische Gegenstände aus dem hiesigen Kreis, ein breites Sortiment, vom frühen Mittelalter bis in die 60-iger Jahre. Über die nahe ehemalige DDR-Grenze sowie Kunst, Handwerk und Gewerbe. Über die Zeit der Askanier sowie Feuerwehrspritzen, Fotografie und Jugendstilmöbel. Über Film, Musik und Fahrzeuge der Nachkriegsjahre sowie altes Spielzeug, Telefone, Musikboxen und Schallplatten. Viele der Exponate sind uns noch im täglichen Leben begegnet. Sie werden erst späteren Generationen Rätsel aufgeben und historischen Wert gewinnen.  Auch dieser Einblick ist hier in einer Diashow zusammengefasst. 

Nach zwei Museen „ist aber auch gut“. Da wäre noch das Barlach Museum, aber dazu sind wir inzwischen zu müde. Wir gönnen uns dafür Kaffee und Kuchen in einer Konditorei. 

Das Wetter blieb trocken, obwohl zwischendurch bedrohliche Wolken durchzogen. 

Gefahren: 0 km

87. Tag, Ratzeburg

87. Tag, Dienstag, 13. August 2019 

Die Wetteraussichten sind heute nicht so rosig. Morgens ist es zwar noch trocken, aber tagsüber regnet es immer mal wieder. 

Wir gehen ins Städtchen einkaufen. Auf dem Markt stehen nur wenige Stände. 

Ein Stand fällt uns besonders auf, vermutlich, weil wir kein Tier haben. 

Diese Geschäftsidee mit dem Futtermobil scheint Anklang zu finden.

Da es leicht regnet, gehen wir nicht weiter als nötig. 

Mittags regnet es dann stark. Ein so richtiges Wetter für einen Mittagsschlaf.

Bei unserem Nachmittagsspaziergang kommen wir dann auch nicht sehr weit. Zu unsicher ist die Wetterlage. 

Immerhin entdecken wir noch einen antiken Pumpenbrunnen. 

Dieser moderne Brunnen hingegen steht auf dem Marktplatz. Da läuft das Wasser den ganzen Tag. 

Wir geniessen auch diesen ruhigen Tag. Vielleicht reicht es Michael sogar einmal sein Buch fertigzulesen. 

Gefahren: 0 km 

86. Tag, Ratzeburg

86. Tag, Montag, 12. August 2019 

Blauer Himmel und Sonnenschein, morgens ohne ein Wölkchen am Himmel. 

Gegen Mittag ziehen vereinzelte Wolken auf, die einem Foto nur guttun. 

In der Stadt stossen wir auf den Taschenmann. 

Eine mutige Werbung einer Bank. 

Wir wollen heute den Dom besichtigen. Es ist einer der ältesten Backsteindome Norddeutschlands. 

Erbaut von 1160 bis 1220, gegründet von Heinrich dem Löwen, woran dieses Denkmal erinnert.

Auf dem Weg zum Dom kommen wir an prächtigen Bäumen vorbei.

Eine Eibe, die offenbar bis zu 1000 Jahre alt werden kann.

Interessant ist der tiefrote, kleine Samenmantel. 

Dann steht hier eine Hänge-Buche, auch Trauer-Buche genannt. 

Ihr dichtes riesiges Dach erzeugt schönen Schatten.

Das Herrenhaus beherbergt heute ein Museum.

Der Domturm ist wegen Renovation unter einem Gerüst versteckt.Ursprünglich sollten zwei Türme entstehen. Heute ist man wohl froh, nur einen renovieren zu müssen. 

Das Innere besticht durch seine Ursprünglichkeit. 1566 wird der erste evangelische Pfarrer eingesetzt. 

Der schöne Innenhof. Hier hängt ein Kunstwerk in Bronze von Ernst Barlach. (Ernst Barlach (1870 bis 1938) verbrachte einen Teil seiner Kindheit in Ratzeburg. Das Museum in der Stadt, in dem weitere Werke ausgestellt werden, ist heute geschlossen.

Dieser Herr Laurentius muss nicht sonderlich beliebt gewesen sein, wenn hier geschrieben wurde:

. . . ist endlich gestorben anno 1703, im 68. Jahr seines Lebens. 

Die alte Domkaserne von 1690

Der Weg von der Ruderakademie zum Rathaus wurde Karl Adam, dem „Ruderprofessor“ gewidmet.

Beim Fischer kehren wir ein und spazieren dann am Wasser entlang zum Stellplatz zurück.

Michael marschiert nochmals in die Stadt, um reife Samen von Stockrosen zu „ernten“. 

Danach entfernen wir die Hüllen, um nur noch die Samen mitnehmen zu können. Es wird sich zeigen, ob wir diese schöne Pflanze in der Schweiz zum Blühen bringen. 

Gefahren: 0 km

85. Tag, Lübeck – Ratzeburg

85. Tag, Sonntag, 11. August 2019 

Leider hat der Stellplatz in Lübeck keine Entsorgungsstation. Da wir unsere Toilettenkassette aber bald leeren müssen, fahren wir heute weiter (da wäre jetzt eine Trenntoilette von Vorteil, wie sie unsere Freunde Anita und Rolf haben).  

So nehmen wir Abschied von Vreni und Jögge. 

Wir fahren nur bis Ratzeburg auf einen sehr schönen Platz mit Ent- und Versorgungsmöglichkeit.

Der Kern von Ratzeburg liegt auf einer Insel, umgeben von 4 Seen. 

Wir schauen aus unserem Heckfenster auf den „kleinen Küchensee“, von den Einheimischen auch „Spucknapf“ genannt. 

Ratzeburg feiert heute sein Bürger- und Schützenfest. Wir kommen gerade rechtzeitig als der Umzug beginnt. 

Beim Rathaus ist ein kleiner Vergnügungspark aufgebaut mit allerhand Attraktionen für die Jungen. 

Der Trödlermarkt findet dann eher bei den reiferen Damen Interesse.

Beim Fischer am grossen Ratzeburger See ist viel los. Die Regattastrecke, der seit den 60iger Jahren berühmten Ratzeburger Ruderer (unter Ruderprofessor Karl Adam), liegt am Küchensee. 

Starker Wind und Wolken deuten auf baldigen Regen hin. Wir beeilen uns am Ufer entlang zu unserm Stellplatz zu kommen. 

Es war aber „blinder Alarm“. Das Wetter wurde wieder so schön und warm. So konnten wir noch lange im Freien verbringen. 

Gefahren: 30 km

84. Tag, Lübeck

Wir hatten morgens noch mit den Nachwehen des gestrigen (wirklich sehr schönen) Abends zu kämpfen. Man ist eben nicht mehr Fünfzig. 

Michael schreibt noch etwas zum gestrigen Tag im Blog.

Dann gehen wir auf einen weiteren Rundgang in Lübeck. Obwohl wir ja schon oft hier waren, sind wir immer wieder von dieser Stadt begeistert.

Beim Heiliggeist-Hospital fangen wir an und beim Dom hören wir auf.

Dazwischen sehen wir viele schöne Gebäude.

Immer wieder kommen kleine Gänge, die zu hübschen Häusern führen,

so wie hier im Rosengang

oder der Bächergang

Die alten Kaufleute und Patrizier haben viel für die Alten, Armen und Kranken getan. 

Wir kommen zum Dom, müssen aber vorher durch’s Fegefeuer (so heisst die Strasse). 

Schon lange stehen die Zeichen auf Gewitter, deshalb beeilen wir uns zurück zum Mobi zu kommen. Ausserdem werden wir langsam müde.

Es gibt nur ein leichtes Mittagessen und einen kurzen Mittagsschlaf.

Dann gehen wir zu Vreni und Jögge auf’s Schiff. Wir spielen den ganzen Nachmittag Karten. 

Das schon lange erwartete Gewitter zieht durch. Danach ist eine Weile blauer Himmel und wenig später ist es wieder regnerisch bedeckt. 

Auch nach dem gemeinsamen Abendessen spielen wir noch eine Runde. Nach einem durchaus massvollen Genuss von Rotwein, Kaffee und Grappa verabschieden wir uns rechtzeitig von unseren Freunden, damit der Blogbeitrag noch heute entstehen kann. 

Gefahren: 0 km

83. Tag, Lübeck

83. Tag, Freitag, 9. August 2019 

Pünktlich, wie geplant, fahren Tobias und Familie los. Sie haben noch eine lange Heimreise vor sich.

Heute machen wir den Rundgang durch Lübeck mit Vreni und Jögge, unseren Freunden aus Basel, die hier mit ihrer Motoryacht liegen. 

In der Schiffergesellschaft bestellen wir einen Tisch für heute Abend. 

Die St. Jakobikirche gleich gegenüber ist auch beim x-ten Mal immer noch beeindruckend. Sie wurde als Kirche der Seefahrer und Fischer geweiht.

Deshalb passt auch die Gedenkstätte der Pamir-Schiffskatastrophe von 1957 hierher.

Das Rathaus und seine prächtige Eingangshalle. 

Das Holstentor darf auf unserem Rundgang natürlich nicht fehlen.

Den Nachmittag verbringen wir ruhig im Mobi, bevor wir gemeinsam in der Schiffergesellschaft zum Essen gehen. 

Die Atmosphäre dieses Hauses ist gewaltig. 

Und einmal mehr haben wir ausgezeichnet gegessen und getrunken.

Der schöne Abend klingt bei uns im Mobi mit Kartenspielen, etc. recht spät aus, weshalb dieser Blogbeitrag erst am nächsten Tag entsteht.

Gefahren: 0 km

82. Tag, Lübeck

82. Tag, Donnerstag, 8. August 2019 

Heute Morgen erfahren wir, dass uns Renates Patenkind Tobias und Familie auf der Rückreise von Dänemark hier in Lübeck treffen wollen. Sie werden am Nachmittag eintreffen.

Unsere Freunde Vreni und Jögge sind per Schiff auch hierher unterwegs. Sie werden um die Mittagszeit eintreffen.

Vorher wollen wir noch zum Holstentor und Stadtpläne für Lübeck besorgen und die Stadt schon etwas anschauen. Daraus wird nicht viel.

Das wechselhafte Wetter ist auch heute wieder die einzige Konstante. Beim ersten Regenguss flüchten wir in ein Warenhaus. Beim zweiten in eine Kirche. Viel gesehen haben wir also nicht. 

In dieser Zeit legen Vreni und Jögge im Hafen an. Matrose Vreni wird vom Regen total nass.

Als wir uns begrüssen, scheint die Sonne schon wieder.

Am Nachmittag zieht wieder ein heftiges Gewitter durch. Vor unserem Eingang bildet sich ein See. 

Der Regen hört zum Glück gerade auf, als Tobias und Familie mit ihrem Wohnwagen Gespann eintreffen.

Wir haben ihnen einen Platz direkt neben uns organisiert. 

Gemeinsam gehen wir auf einen Stadtrundgang. 

Diesmal blieb es doch tatsächlich trocken.

Zum Abendessen haben wir in der Schiffergesellschaft reserviert. In diesem Lokal ist schon Renates Vater oft eingekehrt. Heute essen hier sein Enkel und Urenkel.

Auch wir geniessen die spezielle Atmosphäre.

Das Essen war auch fein. 

Bei einer Flasche Rotwein liessen wir den Abend bei uns ausklingen.

Gefahren: 0 km

über unsere Erlebnisse mit dem Reisemobil