43. Tag, Brunsbüttel

43. Tag, Sonntag, 30. Juni 2019 

Als wir wach werden, scheint die Sonne schon intensiv auf unseren Mobi. Bevor es unerträglich warm wird, suchen wir einen Platz im Schatten. 

Rings um diesen riesigen Platz stehen hohe Bäume, sodass immer irgendwo Schatten zu finden ist. Zudem weht ein starker, aber erfrischender Westwind. 

Am Nachmittag sucht sich Michael einen neuen Standort, auf dem SAT-Empfang möglich ist und es trotzdem etwas Schatten gibt. So kann Michael das Formel 1 Rennen im Fernsehen verfolgen. Es war spannender als auch schon, weil Mercedes diesmal nicht so dominiert hat. 

Danach treffen wir uns mit unseren Freunden Vreni und Jögge und gehen zusammen in ein Restaurant. Das Essen war gut, aber viel zu reichlich. 

Ein, zwei Kugeln Eis beim Italiener hatten danach aber trotzdem noch Platz. 

Da wir morgen alle weiterfahren wollen, lassen wir es heute nicht so spät werden. Vielleicht treffen wir uns ja noch irgendwo im Norden, denn wir haben es immer lustig zusammen. 

Auf dem Heimweg treffen wir auf einen drolligen kleinen Hund, der „Männchen“ vor seinem Frauchen macht.

Gefahren: 0 km

42. Tag, Nordenham – Brunsbüttel

42. Tag, Samstag, 29. Juni 2019 

Unser heutiges Ziel ist Brunsbüttel. Dort wollen wir unsere Freunde aus der Schweiz, Vreni und Jögge, treffen, bevor sie weiter durch den Nordostseekanal fahren. 

Mit der Fähre überqueren wir die Weser.

Vom Wasser aus haben wir einen tollen Blick auf das Klimahaus in Bremerhaven. Das wollen wir erst besuchen, wenn unsere Enkelin bei uns zu Besuch ist. 

Auf der Fähre können wir einen 69jährigen Volvo in makellosem Zustand bestaunen. Sein stolzer Besitzer ist nicht viel älter. 

Unsere Fahrt führt durch eine wunderschöne Landschaft . . .

. . . und Orte mit aussergewöhnlichen Namen, wie Moorausmoor.

Im Ort Osten stoppen wir für unsere Mittagspause und entdecken eine Schwebefähre über die Oste. 

Auch stehen hier schmucke reetgedeckte Häuser.

Die nächste Fähre bringt uns von Wischhafen über die Elbe nach Glückstadt. 

Vier Fähren sind im Pendeldienst im Einsatz. Die Elbe ist hier etwa 3.5 km breit. Die Fährstrecke beträgt etwa 4.5 km und dauert 25 Minuten. 

An der Tonne kann man die starke Strömung erkennen, verursacht durch die Gezeiten der Nordsee.

Auch hier stehen immer wieder schöne Gebäude hinter dem Deich.

Dieser Arzt wirbt mit besonderem Humor für seine Hausarztpraxis. 

Dann überqueren wir den Nordostseekanal in 44 Meter Höhe und einer Brückenlänge von etwa 3 km und sind nun bald in Brunsbüttel.

Vreni und Jögge liegen hier im Schleusenhafen mit bester Aussicht.

Laufend kommen riesige „Pötte“ vorbei. 

Wir haben uns lange nicht gesehen und viel zu erzählen.

Der riesige Stellplatz liegt etwa 1 km vom Hafen entfernt.

Vreni und Jögge verwöhnen uns reichlich mit Speis und Trank. Später leisten wir uns beim Italiener noch einen vorzüglichen Eisbecher. Den Absacker bekommen wir wieder auf dem Schiff. Es wird sehr spät, weshalb dieser Blogbeitrag erst am nächsten Tag geschrieben wurde.

Gefahren: 120 km

41. Tag, Cäciliengrode – Wilhelmshaven – Nordenham

41. Tag, Freitag, 28. Juni 2019 

Wir machen einen Abstecher zum Hafen von Wilhelmshaven, dem grössten Ölumschlagplatz des Landes. Das Wetter ist noch trüb, viel gibt es von Land aus nicht zu sehen. Da müsste man schon eine Hafenrundfahrt machen. 

Immerhin gibt es hier ein feines Fischbrötchen, was uns versöhnlich stimmt. Auch die Möve versucht, etwas abzubekommen.

Michael hat Freude, den Seenotrettungskreuzer „Nis Randers“ einmal in natura zu sehen und nicht nur auf der Gönnerbroschüre der Seenotretter DGzRS. 

Wilhelmshaven war der erste deutsche Kriegshafen an der Jade. Heute befindet sich hier der grösste Standort der deutschen Marine. 

Weiter geht es über Land. Man gewöhnt sich an die vielen Windkraftanlagen. Sie erfüllen eben einen wichtigen Beitrag zu sauberer Energie. 

Die Dörfer sind immer sauber und hübsch bepflanzt. 

Unser Ziel ist ein schöner und ruhiger Stellplatz in Nordenham bei einem Landwirt hinter dem Deich. Renate kann hier auch wieder einmal Wäsche waschen. 

Ringsum viel Landwirtschaft. 

Inzwischen scheint die Sonne und via Solarpanel sind unsere Batterien im Nu wieder zu 100% geladen. Wir müssen deshalb nur ans Stromnetz, wenn über sehr lange Zeit keine Sonne scheint, – also eigentlich nie. 

Auch hier interessiert uns, was hinter dem Deich zu sehen ist. Hier fliesst die Weser in die Nordsee.

Wir sehen auf die Skyline von Bremerhaven und die riesigen Krananlagen. 

Im Vordergrund wieder weite Salzwiesen und am Ende das Watt. 

In der Ferne sind einstige Verteidigungs-Bastionen auf künstlichen Inseln zu sehen. 

Wir werden laufend von allen möglichen Tieren beobachtet. 

Hinter diesem Gehöft versteckt sich unser Stellplatz. 

Aber es gibt nebst all den Aktivitäten auch Zeit für ein Nickerchen. 

Gefahren: 80 km

40. Tag, Grossheide – Sanden/Cäciliengroden

40. Tag, Donnerstag, 27. Juni 2019 

Jeden Tag reinigen die Gemeindearbeiter den Badestrand. Unsere ehrliche Anerkennung tat ihnen gut. Sie bekommen anscheinend sonst immer nur Klagen zu hören. 

Wir verlassen diesen schön gelegenen Stellplatz mit Ziel Sande bei Wilhelmshaven, am Jadebusen. 

Die Route führt wieder durch eine von Landwirtschaft dominierte Gegend.Viele grosse Bauernhöfe und in den Dörfern hübsche Häuser und viel Grün. 

Manchmal auch etwas viel Kitsch. Aber jedem das Seine. 

In Sande irren wir etwas herum, weil uns unser Navi durch eine, mit Betonklötzen, gesperrte Strasse führen will. 

Als wir den Stellplatz erreichen, ist dieser nur noch ein normaler Parkplatz, weil die Gemeinde in Sande einen neuen Reisemobilstellplatz angelegt hat. Ein Anwohner sichert uns aber zu, dass wir hier problemlos über Nacht stehen können. 

Hier in Cäciliengroden stehen wir schön nahe am Deich, um auf’s Wasser sehen zu können.

Hinter dem Deich

Auf dem Deich

Vor dem Deich.

Natürlich begeben wir uns hier auf den Cäciliengroden-Pfad in die Salzwiesen im Watt. Wir finden die Erklärungen alle sehr interessant. Für all jene, welche die Tafeln auch in Ruhe lesen möchten, zeigen wir die Tafeln einzeln und nicht in einem Foto-Slider.

Am Deich weiden Schafe, soweit das Auge reicht. 

Sie haben wirklich genug Gras.

Trotzdem wird unter dem „Hag“ (Zaun) hindurch gefressen. Das haben also auch Schafe im Blut. Und es sind nicht nur Böcke.

Der Deich wurde immer wieder erhöht, letztmals 1996 von 6.30m auf 8.20m, denn bei Sturmflut wird das Wasser in den Jadebusen gedrückt, was immer wieder zu Flutkatastrophen geführt hat. 

Wir fühlen uns aber sehr sicher hinter dem Deich und werden hier ruhig schlafen. 

Gefahren: 70 km

39. Tag, Grossheide – Heide – Grossheide

39. Tag, Mittwoch, 25. Juni 2019 

Auch gestern Abend sassen wir bis Mitternacht im Freien bei angenehmen 23 Grad. 

Heute Morgen scheint zuerst die Sonne, aber der frische Wind hält uns davon ab, im Freien zu frühstücken. 

Erste Badegäste kamen, zogen aber kurz darauf wieder ab, denn die Sonne verschwand und es wurde unangenehm kühl.

Die Kühe auf der Weide mögen noch nicht aufstehen.

Erst später besinnen sie sich auf ihre Aufgabe. Vielleicht sind sie gewerkschaftlich organisiert.

Bald ist der Badestrand menschenleer

Auch wir ziehen uns wieder wärmer an. Was für ein Temperatursturz! Gestern war der bisher heisseste Tag in diesem Jahr mit fast 40 Grad. Die Temperatur heute mit unter 20 Grad ist für uns jedoch wesentlich angenehmer.

Wir beschliessen weiterzufahren. Michael will einen Baumarkt aufsuchen, um Teile für seine Bastelei zu besorgen. Unser Navi findet über die Funktion „intelligente Suche“ als nächste Möglichkeit den Hagebaumarkt in Esens, etwa 30 km von hier. Aber er irrt gewaltig, denn in Hage, keine 5 km von hier, haben wir auf der Herfahrt einen Hagebaumarkt gesehen. (Hage = Hagebaumarkt, ist aber Zufall). Dahin fahren wir dann auch. Ein toller Laden und eine sehr freundliche Bedienung. Michael bekommt alles, was er braucht: 4 Tischfüsse, 30 cm hoch plus 4 Auflagen, etwa 5 cm hoch (aus 8 Zuschnitten 10x10x2.8cm). Daraus sollen 4 Stützen von 35 cm Höhe entstehen, worauf unser Tisch aufliegen soll, damit er in Schlafstellung nicht nur auf der Hubmechanik aufliegt.  Renate kauft in dieser Zeit Lebensmittel ein. Wir treffen beide zur gleichen Zeit wieder beim Mobi zusammen.

Nachdem wir hier in der Nähe auch noch entsorgen und Frischwasser nachfüllen können, ziehen wir nicht weiter, sondern fahren wieder zum alten Platz an den Badesee zurück. 

Hier kann Michael in Ruhe seine Bastelarbeit erledigen. 

Anzeichnen, Vorbohren, Anschrauben, Fertig.

Die Endkontrolle zeigt, dass alles wie angegossen passt. 

Heute unternehmen wir dann auch endlich einen Spaziergang rund um den See. Bisher war es uns dafür immer zu heiss.

Auch jetzt sind nur wenig Badegäste am Strand. 

Gefahren: 10 km

38. Tag, Grossheide, am Badesee

38. Tag, Dienstag, 25. Juni 2019 

Gestern Abend sassen wir noch bis nach 23 Uhr vor dem Mobi und spielten Karten. Eine weitere laue Sommernacht.

Heute Morgen beim Frühstück war die Temperatur noch angenehm.

Später liegen wir nur noch mehr oder weniger passiv im Schatten . . .

. . . oder kühlen uns zwischendurch im Badesee ab.

So gesehen ist dieser Platz ein Glücksfall für uns. Wir werden hier bleiben, solange unser Wasservorrat reicht. 

Im Fahrzeug zeigt das Thermometer tagsüber 35°, draussen im Schatten sind es sogar 37°. Zum Glück bläst den ganzen Tag eine kräftige Brise, die etwas Linderung verschafft. 

Auch heute werden wir sicher wieder lange draussen sitzen.

Gefahren: 0 km

37. Tag, Bunde – Norddeich – Grossheide

37. Tag, Montag, 24. Juni 2019 

Wir werden wach, weil zwei Gemeindearbeiter mit Pflaster-Arbeiten beginnen. 

Michael sagt zu einem der beiden: „Es soll ja heiss werden heute, da ist das Arbeiten am Morgen angenehmer, denn in der Hitze soll man sich nicht überanstrengen. Bei uns Rentnern sei da aber keine Gefahr“. Prompt kommt die Antwort des Gemeindearbeiters: „Bei uns auch nicht“.

Heute fahren viele weiter, so auch wir. An der Entsorgungsstelle stauen sich einige Fahrzeuge. Wir ergänzen in Bunde noch unseren Proviant und fahren dann los. Es geht an Leer und Emden vorbei. 

Eine 10 km lange Baustelle: einer arbeitet, zwei schauen zu.

Jetzt sind wir im und in Norden. Auf einem Parkplatz machen wir unsere Mittagsrast. 

Danach fahren wir nach Norddeich an der Nordsee.

Von hier gehen Fähren zu den Inseln Juist und Norderney. 

Der Hafen für Arbeitsboote und Sportboote.

Es ist grausam heiss, aber ein kräftiger Wind, der einem schier die Kappe vom Kopf weht, macht es erträglich. 

Wir laufen auf dem Deich entlang, sehen überall gutgenährte Möven, viele Kitesurfer auf dem Wasser und verbrannte Urlauber am Strand.

Ein typischer Badeort mit vielen Ferienwohnungen und fast so vielen Kneipen und Fischbuden. Auch spezielle Läden für den beliebten Friesen-Tee sehen wir. 

Auch wir fahren nicht ohne Fischbrötchen weiter. Unser Weg führt wieder über Norden in den kleinen Ort Grossheide.

Hier gibt es an einem Badesee den Stellplatz „Kieselbucht“.

Wenn die Badegäste fort sind, wird es sicher schön ruhig hier. 

Gefahren: 100 km 

36. Tag, Bunde

36. Tag, Sonntag, 23. Juni 2019 

Heute hat unser Schwiegersohn Thomas Geburtstag. 

Herzlichen Glückwunsch!

Es war den ganzen Tag schönes Wetter. Wir haben nichts unternommen, worüber wir heute berichten können. 

Etwas mit den Nachbarn plaudern, etwas lesen, etwas die weitere Route planen, etwas Autorennen schauen, das war’s dann auch schon. 

Dieses Trike, eine Einzelanfertigung, startete vom Nachbarsgarten hier. Der stolze Besitzer, auch ein Unikum, erklärte, dass es mehr Auto als Motorrad sei. 

Dann brauste er los.

Gefahren: 0 km

35. Tag, Bunde

35. Tag, Samstag, 22. Juni 2019 

„Wirst du wach mit Schmetterlingen, wird dir heute viel gelingen.“ 

Dieser Dickkopffalter neben dem Stellplatz macht Michael Mut.

In diesem Sinne machte er sich heute an die Befestigung unserer Tischplatte. Zwei der vier Schrauben haben sich nämlich schon wieder gelöst, obwohl wir die Klemmeinrichtung nicht verwendet haben. 

Was kann man mit Bordmitteln verbessern? Vier Auflageplatten aus Alu, die unter den Tisch geklebt werden, sollten die Kräfte der Schrauben aufnehmen können. 

Bei der Frage nach einem Eisenwarengeschäft hier im Ort, geriet Michael an einen sehr hilfsbereiten Herrn. Er meinte, dass wir in der Werkstatt unter seinem Kleidergeschäft schon etwas finden würden. Tatsächlich konnten wir aus Aluwinkeln 4 passende Teile zuschneiden.

Gut haben wir den Akkubohrer mit an Bord. So konnten die Löcher für die selbstschneidenden Schrauben vorgebohrt werden.

Diese Auflageplatten wurden am Tischfuss angeschraubt und mit 2-K-Epoxikleber mit der Tischplatte verklebt.

Dabei dienen die ausgerissenen Schraubenlöcher als Positionshalter. 

Die Endfestigkeit der Verklebung wird erst nach 12 Stunden erreicht, aber es scheint zu halten. 

Es würde uns ja schon interessieren wie LMC diese Mechanik serienmässig mit dem hohlen Tischblatt verbindet. Nach über einer Woche habe ich darauf noch keine Antwort erhalten. 

Renate hatte viel Zeit zum Lesen.

Auch Michael hatte noch genug Zeit für einen Klönschnack mit dem Nachbarn, auch einer mit dem Jahrgang 1941. 

Wir hatten auch genug Zeit für einen weiteren Gang durch den Ort.

Sehr viel zu sehen gibt es nicht. 

Immerhin eine schöne Goldulme, Renates Lieblingsbaum.

Und eine Mühle in Betrieb: es ist eine Gallerie-Holländermühle.

Sie wurde 1869 zuerst zweigeschossig gebaut. Nach einem Brand wurde sie 1911 zu einem viergeschossigen Gallerie-Holländer umgebaut. Die Mühle ist 38 Meter hoch. 

Auch hier flossen bei der Renovation von 1999 EU-Fördergelder. 

Inzwischen ist unser Tisch auch wieder so belastbar, dass dieser Beitrag daran entsteht und auch dem allabendlichen Kartenspielen steht nichts mehr im Wege.

Gefahren: 0 km

34. Tag, Onstwedde – Heiligerlee – Bunde

34. Tag, Freitag, 21. Juni 2019 

Wieder bekommen wir von Campernachbarn einen Tipp für eine Sehenswürdigkeit hier in der Nähe. Das Glockengiesserei-Museum. 

Kleine Strassen führen uns durch ein Gebiet mit viel Landwirtschaft und viel altem Baumbestand nach Heiligerlee bei Winschoten. 

Unterwegs mussten wir auf Schwäne aufpassen, die sich auch auf der Fahrbahn zuhause fühlen.

In einer stillgelegten Glockengiesserei wurde ein Museum eingerichtet. Über alles was bimmelt und klingt, wird hier berichtet.

Am Anfang zeigt ein Film den ganzen Herstellungsprozess einer Glocke. Danach erzählt ein kompetenter Museumsangestellter weitere Details und diverse Geschichten rund um das Thema. 

Zum Beispiel, die mit 210 Tonnen grösste (nach diversen Pannen) jemals gegossene Glocke für einen Zaren in Moskau. 

Welche aber nie zum Einsatz kam, weil sie zum Aufhängen viel zu schwer war. 

Oder die Geschichte der beiden hier fabrizierten Glocken für den Domturm von Utrecht. Sie wurden nach 45 Jahren Gebrauch ausgemustert, da sie anscheinend eine Disharmonie erzeugten. 

In Vitrinen stehen alle möglichen Glöckchen, auch solche aus Glas und Porzellan. 

Auch eine Glocke aus den niederländischen Kolonien, wie wir sie aus Michaels Verwandtschaft auch zuhause haben, ist hier ausgestellt. 

Auch diverse mechanische Uhrwerke mit Glockenspielen sind ausgestellt.

Im Garten steht ein Carillon (Glockenspiel), welches stündlich lochkartengesteuert eine Melodie spielt. 

Über 2 Stunden ergossen sich die Ausführungen unseres Guides. Er hätte wohl spielend noch doppelt so lange erklärt. Ein wahrer Glockenfan. 

Als wir uns verabschieden, kommen die 4 Niederländer ins Museum. Jene, die uns den Tipp für diesen Besuch gaben. 

Weiter fuhren wir nach Winschoten, um den von uns so geliebten Fla (Pudding) zu kaufen, solange wir noch in den Niederlanden sind.

Neben dem Parkplatz fällt uns ein moderner Bau auf. Es ist ein multifunktionales Gebäude mit Theater, Filmsaal, Bibliothek und Musikschule. Wir geraten zufällig (nicht ganz, weil Renate alle anquatscht) an den Hausmanager.

Der gibt uns mit sichtlichem Stolz bereitwillig eine Privatführung durch alle Räume des erst 3 Jahre alten Gebäudes. 

Beim Ausgang steht eine lustige Skulptur des sogenannten Tellerleckers. Das ist der Spitzname der Einwohner von Winschoten. 

Nun verlassen wir die Niederlande wieder und fahren auf einen Stellplatz nach Bunde in Deutschland. 

Es gab auch heute wieder einen kurzen, aber tüchtigen Regenschauer. Aber da waren wir noch im Glockengiesser-Museum. 

Es wurde heute im Laufe des Tages auch deutlich kühler. 

Gefahren: 40 km