105. Tag, Hitzacker – Satemin – Diesdorf

105. Tag, Samstag, 31. August 2019 

Es war uns gestern schon klar, dass wir auf diesem Stellplatz von Hitzacker nicht länger bleiben.

Ein richtiger „Hitzacker“, wenn die Sonne schon früh am Morgen scheint, auch wenn er gepflastert ist. 

Wir wollen aber den Ort noch anschauen und der ist wirklich sehenswert.

Es erwartet uns ein offenbar wohlhabendes Städtchen mit gut unterhaltenen Fachwerkhäusern. An den meisten Häusern hängt die Geschichte. Viele sind schon über Jahrhunderte in einer Familie. 

Schöne Details, wie dieser Flötenspieler im Giebel.

Die Kirche ist auch sehr speziell. 

Besonders eindrücklich ist der Hochwasserschutz von 2008

Hitzacker hat eine Insellage. Hochwasser kann aus dem Flüsschen Jeetzel kommen, aber auch von der Elbe her. 

Das letzte grosse Hochwasser war im Jahre 2006

Momentan ist wegen der Trockenheit jedoch eher das Problem von zuwenig Wasser. Über 2 Meter ist der Wasserstand zu tief. 

Die schönen neuen Schwimmstege haben keine Gäste. Die noch hier sind, liegen fest. 

Die Boote in der Jeetzel liegen auch trocken.

Eine Gedenktafel erinnert an Claus von Amsberg, der auf dem Landgut Dötzingen bei Hitzacker auf die Welt kam.

Wäre der Stellplatz etwas ansprechender, wir würden uns wohl noch länger hier aufhalten.

So aber fahren wir weiter in südliche Richtung. In der Nähe von Lüchow gibt es einige Rundlingsdörfer.

Das wollen wir uns ansehen. So landen wir in Satemin. Die Häuser wurden kreisförmig um einen grossen Dorfplatz herum gebaut. Die Kirche steht immer ausserhalb. 

Im Jahre 1850 brannte das ganze Dorf bis auf die Kirche ab. Sämtliche Häuser wurden noch im gleichen Jahr im einheitlichen Baustil wieder aufgebaut. Auf Spruchbalken wird die Feuersbrunst beklagt. 

Wir gönnen uns hier eine Erfrischung und eine hausgebackene Torte.

Später kommen wir noch durch ein weiteres Rundlingsdorf. Dann geht unsere Fahrt weiter über Land. 

Wir sind nun wieder auf schlechten „Oststrassen“ unterwegs. Ja, das gibt es auch noch. Aber wir haben Zeit. Unterwegs kaufen wir am Wegrand zwei Körbe wunderbar süsse Mirabellen. 

Dann erreichen wir unseren Stellplatz in Diesdorf. Diesmal passt uns der Platz besser.

Es ist aber heute wieder so heiss geworden, dass wir uns schön ruhig im Schatten aufhalten. Den Ort besuchen wir morgen.

Gefahren: 80 km

104. Tag, Neu Göhren – Dömitz – Hitzacker

104. Tag, Freitag, 30. August 2019 

Wir verlassen den guten Stellplatz in Neu Göhren in Richtung Dömitz.

Unterwegs kommen wir vorbei an Kieferwäldern

und auch durch Heidelandschaft.

In Kaliß fällt uns das Forstamt mit einem Museum auf, das wir uns anschauen. 

Alles was irgendwie mit Natur und Forst zu tun hat, wird hier gezeigt. So auch über Tiere, aber auch den Werkstoff Holz und vieles mehr.


Interessant finden wir insbesondere die verschiedenen Kieferarten. 

In einem Findlingsgarten sind auch alle möglichen Gesteinsarten erklärt. 

Am Ortsausgang steht ein besonders schönes reetgedecktes Haus. 

Auf der Weiterfahrt überholen uns viele Oldtimer, d.h. wir lassen sie auf den schmalen Nebenstrassen passieren. 

In Dömitz stehen sie nun alle beim Hafen und natürlich schauen wir uns die „Schätzchen“ aus der Nähe an. 

Hier mündet die Müritz-Elde-Wasserstrasse, die Verbindung zur Havel, in die Elbe.

Wegen des niedrigen Wasserstandes der Elbe können die Schiffe aber in diesem, wie schon im letzten Sommer, nicht in und aus der Schleuse fahren. 

Wir wollen die Festung besichtigen, eine fünfeckige Zitadelle mit 5 Bastionen. 

Im Mittelalter einst die grösste Festung Mecklenburgs. 1838 bis 1840 verbüsste Fritz Reuter hier die letzte Zeit seiner Festungshaft. 

Wir kämpfen uns durch die grosse Anlage, alle Museumsräume und Ausstellungen und sind nach dem Rundgang rechtschaffen müde. 

Trotzdem laufen wir noch die anderen Sehenswürdigkeiten in Dömitz ab. Wir zeigen aber hier (fast) nur die renovierten Bauten und nicht die vielen maroden Häuser. 

Die beiden Stellplätze in Dömitz sagen uns nicht zu. Wir sind von den letzten Tagen recht verwöhnt und anspruchsvoll. 

In Hitzacker soll sich ein gut bewerteter grosser Stellplatz befinden. Das haben andere auch gelesen und so stehen wir hier leider mit Parkplatzromantik unter vielen anderen. Für eine Nacht geht das auch. Immerhin stehen wir hier im Elbe-Biosphärenreservat. 

Einen Vierspänner mitten im Verkehr sieht man auch nicht mehr alle Tage

Gefahren: 40 km

103. Tag, Fresenbrügge – Neu Göhren

103. Tag, Donnerstag, 29. August 2019 

Heute Morgen war der Himmel bewölkt. Es war aber angenehm warm und trocken, sodass wir zum Frühstücken im Freien sitzen konnten. 

Das schwimmende Gartenhaus fährt weiter.

Obwohl es uns hier sehr gefällt, wollen auch wir heute weiterziehen auf einen Platz mit Wasch- und Trockenmöglichkeit. Das muss wieder einmal sein. 

Unser Stellplatzführer weist einen Campingplatz in Eldena aus, der das anbietet.

Wir füllen noch Frischwasser nach und lassen das Grauwasser ab. Kaum sind wir abfahrbereit, zieht ein Regenschauer durch.

Unsere Fahrt führt auf kleinen Strassen durch grosse Wälder. 

Es sind auch wieder diese gegen oben enger werdenden Baum-Alleen dabei, die besondere Aufmerksamkeit erfordern. 

Aber wir kommen auch an erheiternden Motiven vorbei.

Da wir nun wieder einmal durch Eldena kommen, machen wir zuerst einen Besuch beim LED-Power-Shop und Detlef Stendel und seiner Frau. Wir können auch einen LED-Einbauspot in Reserve gebrauchen.  

Durch frühere Käufe hat sich ein persönlicher Kontakt ergeben. Umso mehr sind wir erfreut, dass es Herrn Stendel inzwischen gesundheitlich wieder besser geht. 

Während Michael noch eine Weile plaudert, macht Renate einen Foto-Spaziergang in der näheren Umgebung. 

Wir müssen uns verabschieden, denn die Wäsche ruft. 

Auf dem Campingplatz in Eldena stellen wir offenbar nur einen Störfaktor für die total desinteressierte Empfangsdame dar. Deshalb ziehen wir schnell 4 Kilometer weiter nach Neu Göhren. 

Hier, auf dem Bootsanleger Camping, werden wir hingegen sehr freundlich empfangen. 

Wieder einmal stehen wir sehr schön mit viel Platz um uns herum.

Auch das Waschen und Trocknen geht glatt über die Bühne. 

Allerdings ist das Mobilfunknetz ganz schwach. Die WhatsApp von Freund Dieter kommt nur sehr zögerlich durch. 

So fahren wir wieder einmal unsere SAT-Antenne aus, in der Hoffnung, dass Michael den Blog via Satelliten-WLAN erstellen kann. 

Es wird nachmittags noch richtig sonnig und heiss, sodass wir unsere Markise ausfahren. Der Schatten der Bäume ist aber noch angenehmer.

Für Wassersportler ist dies das „Blaue Paradies“.

Allerdings kommt man in diesem, wie schon im letzten Jahr, nicht hinein. Der Wasserstand der Elbe ist so tief, dass die Schleuse in Dömitz nicht mehr betrieben werden kann. 

Wer hier liegt, ist in diesem Paradies jedoch gefangen, denn auch Richtung Müritz sind die Schleusen gesperrt. 

Wir gönnen uns heute im Hafenrestaurant noch jeder einen Eisbecher mit 3 riesigen Kugeln. Ganz lecker und mit € 3.30/Portion erst noch sagenhaft günstig. 

Gefahren: 20 km

102. Tag, Fresenbrügge bei Grabow

102. Tag, Mittwoch, 28. August 2019 

Nach der Abkühlung von gestern Abend schliefen wir viel besser.

Der heutige Tag wird aber wieder sehr heiss. Ja, noch heisser als gestern.

Wir bleiben hier auf dem schönen Stellplatz, wo wir immer irgendwo ein schattiges Plätzchen finden. 

Beide haben wir Bücher, die uns fesseln und so lesen wir die meiste Zeit.

Renate sucht mittags etwas Abkühlung, wenigstens mit den Füssen im Wasser. 

Leider weht kaum ein Lüftchen, da ist es unter hohen Bäumen angenehmer als unter unserer Markise am Mobi. 

Auch heute bilden sich am Nachmittag wieder Gewitterwolken. 

Lange Zeit rumpelt es um uns herum in weiter Entfernung. Schon dachten alle ganz enttäuscht, dass wir verschont bleiben.

Doch auch wir wurden endlich noch mit reichlich Regen, Blitz und Donner eingedeckt. 

Im grössten Regen kam so ein schwimmendes Gartenhaus, wie sie hier in der Region vermietet werden, zum Anlegen. 

Der Bootsführer, ich vermeide hier bewusst den Ausdruck Skipper, bescherte uns Hafenkino vom Feinsten. Anstelle schnell eine Leine auf Slip über die Klampe am Steg zu legen, ging er von Bord und fabrizierte solange einen Knoten über den anderen, bis die viel zu lange Leine endlich aufgebraucht war. Weil er sein Gefährt noch zweimal an eine andere Klampe verholte, war er sicher 10 Minuten damit beschäftigt, und dies alles im Gewitter ohne Regenschutz. 

Ach ja, als der Regen nachliess, hat er das Gefährt noch einmal neu angebunden.

Natürlich ist es fies von Michael, das auch noch zu fotografieren. 

Wie schön, dass es auch heute zur Nacht hin wieder um 10° abgekühlt hat.

Gefahren: 0 km

101. Tag, Parchim – Nahe Grabow

101. Tag, Dienstag, 27. August 2019 

Wir haben gestern noch bis gegen Mitternacht draussen Karten gespielt und auf Abkühlung gewartet. Vergebens; erst die Dusche vor dem Schlafengehen brachte kurzzeitig etwas Frische. 

Heute Morgen schaut uns einer der Huskies zu als wir aufbrechen. Die anderen lässt das kalt. Sie durften schon früh wieder raus aus der Garage. 

Unser Ziel ist ein Stellplatz „Fresenbrügge“ in der Nähe von Grabow, dessen gute Bewertung uns anspricht. 

Wir bewundern unterwegs einmal mehr diese grossen Felder.

Ein kleines Stück führt uns Otto (unser Navi) über die A14. Was für eine tolle neue Autobahn! 

Der Stellplatz ist super gelegen. Landschaftlich schön (wieder) an einem Wasserrastplatz des Müritz-Elde-Kanals. 

Wir sind so früh, dass wir noch aus verschiedenen Parzellen wählen können. Alles ist sehr grosszügig angelegt. 

Da es immer noch sonnig und heiss ist, suchen wir einen Platz, der möglichst lange Schatten garantiert, auch wenn wir dadurch keinen Satellitenempfang haben. Ins Internet gehen wir momentan via Mobilfunknetz und Fernsehen ist allenfalls beim nächsten F1-Rennen wieder ein Thema.

So ist die Hitze einigermassen auszuhalten, zumal immer mal wieder ein leichtes Lüftchen weht. Nur ruhig verhalten und jegliche körperliche Anstrengungen vermeiden. 

Im Laufe des Nachmittags bilden sich Quellwolken. Ganz in der Ferne hören wir Gewitter, aber es scheint nicht näher zu kommen. 

Einige Leute gehen im Kanal baden. Das Wasser sieht zwar klar aus, aber irgendwie ist uns das nicht geheuer. 

Nach Stunden drückender Schwüle kommt endlich der ersehnte Regen. Während uns das Gewitter überquert, steigt die Luftfeuchtigkeit noch einmal an, doch nach und nach kühlt es um 10° auf immer noch 24° ab. Was für eine Wohltat. 

Nach einer Dusche im Sanitätsgebäude fühlen wir uns wie neugeboren. Der Regen hält immer noch an. Wie gut für’s Land. Wir werden unseren Kartenabend heute drinnen abhalten. 

Gefahren: 40 km

100. Tag, Parchim

100. Tag, Montag, 26. August 2019 

Ganz ruhig und unspektakulär erleben wir heute unseren hundersten Reisetag, ganz ohne zu reisen.

Die Hitze lähmt uns. So verbringen wir den ganzen Tag im Schatten. Lesend, telefonierend, ruhend, trinkend und weitere Aktivitäten vermeidend. 

Die 3 (!) Huskies im Camper neben uns leiden auch unter der Hitze.

Zur Feier des Tages wird uns ein wunderbarer Sonnenuntergang geboten. 

Nun hoffen wir, dass die Nacht etwas Abkühlung bringt. Der erfrischende Effekt der Dusche ist sonst so schnell wieder dahin.

Gefahren: 0 km

99. Tag, Parchim

99. Tag, Sonntag, 25. August 2019 

Auch heute ist es wieder viel zu heiss. Über 35° im Schatten sind für uns einfach zu viel. Wir halten uns im Schatten der grossen Bäume auf. Gegen Mittag ist dann auch unser Mobi endlich im Schatten. Zum Glück geht auch immer etwas Wind. 

Wir wollen heute die Ausstellung „Welt“-Stadt hinter Stacheldraht besuchen.

Nachmittags schleichen wir uns, immer den Schatten suchend, zur Remise beim Landratsamt Parchim. 

Im ersten Weltkrieg gab es in Parchim das grösste Kriegsgefangenenlager nach Soltau. Das Lager Parchim war für 30’000 Gefangene, zuzüglich die Bewachung, geplant. 

Einer der Gefangenen, der französische Korporal und Künstler, Maxime Bourée, war hier ab 1914 inhaftiert. Er zeichnete 127 farbige Bilder von Mitinsassen in sein Skizzenbuch.

Wir erhalten hier einmalige Einblicke in das Lagerleben der Kriegsgefangenen des 1. Weltkrieges. 

Nach dem Museumsbesuch schleichen wir uns, wieder Schatten suchend, zurück zum Mobi. 

Gegen Abend starten wir noch einmal zu einem Spaziergang in den Teil von Parchim, den wir noch nicht kennen. Wir kommen bis zur Schleuse am Eldekanal, dann drehen wir um, weil es immer noch zu heiss ist.  

Auf dem Rückweg müssen wir einmal die Strassenseite wechseln. Dieser Rottweiler ist uns zu scharf.

Später kommen wir an einem Eissalon vorbei.

Wir haben aber so einen Durst, dass wir nach einem Bier fragen. So trinken wir zum ersten Mal Bier in einem Eissalon.

Wir kommen von unserem Rundgang doch noch mit einigen Bildern zurück.

Wir sitzen noch lange im Freien und warten, dass es kühler wird. Um Mitternacht sind draussen noch 25°

Gefahren: 0 km

98. Tag, Crivitz – Parchim

98. Tag, Samstag, 24. August 2019 

Es fällt uns schwer, diesen schönen Platz zu verlassen, aber wir wollen heute nach Parchim kommen.

Erst müssen wir jedoch das Ent- und Versorgungs-Prozedere hinter uns bringen. Es ist schon morgens sehr heiss und Michael würde am liebsten gleich nochmals duschen. 

Renate entdeckt währenddessen eine Gedenktafel an Christian Helfert, der seiner Heimatstadt diese wunderschöne Kastanienallee finanzierte. 

Auf unserer Überlandfahrt nach Parchim werden wir laufend vor Bäumen gewarnt, die ab und zu bedrohlich über die Fahrbahn ragen. Davor haben wir mit unserer Höhe auch Respekt.

Der Stellplatz war früher ein normaler Parkplatz. Jetzt ist er mit Stromsäulen ausgestattet. Er liegt auch sehr nahe beim Zentrum.

Wir stehen hier sehr schön im Schatten grosser Bäume bei einem Wasserrastplatz an einem Nebenarm der Elde. 

Unser Mittagessen geniessen wir im Schatten vor dem Mobi. 

Als es nicht mehr ganz so heiss ist, raffen wir uns zu einem ersten Spaziergang in die Stadt auf. Parchim hat schon um 1200 die Stadtrechte erhalten. Heute ist sie eine Kreisstadt mit 18’000 Einwohnern. 

Auf unserem Rundgang sehen wir viele schöne historische Bauten. Eine grosse Bürde, diese historische Substanz auch zu erhalten.

Dieses alte stattliche Bürgerhaus wird gerade renoviert. 

An normalen Wohnhäusern gibt es aber auch hier noch viel Renovationsbedarf. 

Nach unserem Stadtrundgang ist erst einmal Ruhe angesagt.

Wir sitzen noch lange im Freien. Um 22 Uhr sind immer noch 25°. 

Gefahren: 30 km

97. Tag, Crivitz

97. Tag, FREITAG, 23. August 2019

Heute hat unser Enkel Levin Geburtstag

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH 

Wieder so ein wunderbarer sonniger Tag, den wir hier ruhig am See verbringen.

Neben den Mahlzeiten haben wir den ganzen Tag nur gelesen. 

Zwischendurch nur kurz die Markise ausgefahren, als es zu heiss wurde und ab und zu die Beine vertreten. 

Unsere Ruhe wurde nur einmal „gestört“, als im Vereinslokal der Brieftaubenzüchter neben dem Stellplatz hunderte Tiere für einen, morgen stattfindenden, Wettflug gebracht, registriert und in einem Lastwagen abtransportiert wurden. 

Da hat uns unsere Neugier doch kurz gepackt. Wunderbare, in allen Farben schillernde Tierchen.

Wir haben heute beide unsere Bücher fertiggelesen und ab morgen haben wir dann auch wieder Zeit für neue Erlebnisse. 

Gefahren: 0 km

96. Tag, Crivitz

96. Tag, Donnerstag, 22. August 2019 

Wir stehen hier besonders schön am See. Ausserdem ist das Wetter sonnig und einladend für (mindestens) einen faulen Tag.

Wir sitzen oder liegen den ganzen Tag im Freien, lesen viel und lassen es uns gutgehen. 

Erst am Nachmittag laufen wir zum etwa 600 Meter entfernten Lidl. Wir brauchen nur gesunde Sachen: Salat und Rotwein. 

Tagsüber weht ein kräftiger Wind, sodass wir zu gegebener Zeit sogar unsere Markise einfahren. Abends ist es windstill und im See spiegeln sich die gegenüberliegenden Häuser.

Es wird schon langsam dunkel, als sich ein Angler mit seinem Boot mit langen Stangen im offenbar recht seichten See positioniert. 

Ob die Fische wohl in der Nacht bissiger sind oder er nur eine bissige Frau zuhause hat? Wir werden es nicht erfahren.

Gefahren: 0 km