40. Tag, Grossheide – Sanden/Cäciliengroden

40. Tag, Donnerstag, 27. Juni 2019 

Jeden Tag reinigen die Gemeindearbeiter den Badestrand. Unsere ehrliche Anerkennung tat ihnen gut. Sie bekommen anscheinend sonst immer nur Klagen zu hören. 

Wir verlassen diesen schön gelegenen Stellplatz mit Ziel Sande bei Wilhelmshaven, am Jadebusen. 

Die Route führt wieder durch eine von Landwirtschaft dominierte Gegend.Viele grosse Bauernhöfe und in den Dörfern hübsche Häuser und viel Grün. 

Manchmal auch etwas viel Kitsch. Aber jedem das Seine. 

In Sande irren wir etwas herum, weil uns unser Navi durch eine, mit Betonklötzen, gesperrte Strasse führen will. 

Als wir den Stellplatz erreichen, ist dieser nur noch ein normaler Parkplatz, weil die Gemeinde in Sande einen neuen Reisemobilstellplatz angelegt hat. Ein Anwohner sichert uns aber zu, dass wir hier problemlos über Nacht stehen können. 

Hier in Cäciliengroden stehen wir schön nahe am Deich, um auf’s Wasser sehen zu können.

Hinter dem Deich

Auf dem Deich

Vor dem Deich.

Natürlich begeben wir uns hier auf den Cäciliengroden-Pfad in die Salzwiesen im Watt. Wir finden die Erklärungen alle sehr interessant. Für all jene, welche die Tafeln auch in Ruhe lesen möchten, zeigen wir die Tafeln einzeln und nicht in einem Foto-Slider.

Am Deich weiden Schafe, soweit das Auge reicht. 

Sie haben wirklich genug Gras.

Trotzdem wird unter dem „Hag“ (Zaun) hindurch gefressen. Das haben also auch Schafe im Blut. Und es sind nicht nur Böcke.

Der Deich wurde immer wieder erhöht, letztmals 1996 von 6.30m auf 8.20m, denn bei Sturmflut wird das Wasser in den Jadebusen gedrückt, was immer wieder zu Flutkatastrophen geführt hat. 

Wir fühlen uns aber sehr sicher hinter dem Deich und werden hier ruhig schlafen. 

Gefahren: 70 km

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