79. Tag, Wedel – Hamburg – Uetersen

79. Tag, Montag, 5. August 2019 

Wir müssen heute, für unsere Begriffe, früh aufstehen. Die sehr schönen 14 Tage mit unserer Enkelin Alina sind um.

Wir bringen sie nach HH-Altona auf den Zug. Wegen der Gleisbauarbeiten fährt auf einem Teil der S-Bahn Stecke ein Ersatzbus und das verlängert die Fahrtdauer. Es läuft alles reibungslos und wir haben noch genug Zeit. 

Alina darf sich für die lange Fahrt noch ein Buch aussuchen. 

Auf dem Abschiedsfoto müssen wir noch einmal Versteck spielen, weil unsere Tochter dies so wünscht. 

Da wir nun schon einmal hier sind, wollen wir noch etwas von Hamburg sehen. Wir fahren mit der U-Bahn zum Landungssteg und mit einer Fähre nach Finkenwerder und zurück.

So bekommen wir eine Hafenrundfahrt sowie den Blick auf Hamburg vom Wasser aus.

Auch den „alten Schweden“ entdecken wir am Ufer. 

Danach laufen wir zum alten Elbtunnel.

Der wurde 1907 bis 1911 gebaut. 23.5 Meter geht es per Treppe oder Lift unter das Strassenniveau. 

Nach 426 Metern geht es auf der anderen Elbseite wieder nach oben. Den Schiffen bleibt eine Wassertiefe von nur 12 Metern. Die ganz grossen kommen da nicht drüber.

Hier durften bis Mai 2019 auch Autos hindurch fahren. Im Einbahnverkehr morgens in die eine Richtung, nachmittags in die andere. 

Von der anderen Elbseite haben wir eine wunderbare Aussicht auf Hamburg. 

Danach spazierten wir auf der sehr schönen neuen Promenade zur Elbphilharmonie. 

Wir kommen an der alten Polizeiwache vorbei, diesen aus Fernsehkrimis bekannten Bau.

Man darf in der „Elphie“ zwar nicht in den Konzertsaal, aber schon der Rundgang auf der Höhe des Backsteinfundaments ist ein Erlebnis.

Tausende haben täglich die gleiche Idee. 

Es ist ein wirklich imposanter Bau geworden. Imposant sind aber auch die Baukosten: Die Bausumme stieg von ursprünglich 77 Millionen auf schlussendlich 866 Millionen, also auf mehr als das 11fache. Immerhin wurde sie 2017 fertig und ist seither immer auf Monate hinaus ausverkauft. 

. . . und wer hat sie entworfen?

Fensterputzen mit Bergsteigerausrüstung.

Danach haben wir aber genug (geleistet). In einem Kaffee tanken wir wieder etwas Kräfte und machen uns per U- und S-Bahn und Bus auf den Weg zu unserem Standplatz in Wedel.

Wir fahren noch nach Uetersen weiter auf einen Stellplatz, der für unsere fälligen Einkäufe besser geeignet ist. 

Gefahren: 20 km