17. Tag, Mittwoch, St-Marcel d’Urfe – Aire Naturelle et le Bassin in Artaix

17. Tag, Mittwoch, 17. April 2019 

Gestern Abend hatten wir nach dem Regentag noch einen vielversprechenden Sonnenuntergang.

Die Nacht war mit nur 4° Aussentemperatur ganz schön frisch.

Das Versprechen wurde erfüllt. Die Sonne schien schon frühmorgens und so blieb es heute den ganzen Tag. 

Renate entdeckte im Teich vor unserer Tür putzige, kleine Wasser- oder Bisamratten. 

Wir setzen unsere Fahrt fort. Wieder über kleine Strassen und durch eine wunderschöne Landschaft. 

Besonders das junge Grün der Bäume hat es uns angetan. 

Viele saftige Wiesen mit Kuhherden in allen Farben und Rassen, braune, weisse, sogar Holstein-Rinder und Schottische Hochlandrinder. Die kleinen Orte waren durchwegs gepflegt und wirkten keinesfalls ärmlich. 

Unser heutiges Ziel liegt im Tal der Loire bei Artaix an einem Bassin des „Canal de Roanne à Digoin“. 

Es gefällt uns gut. Die Wasserleitungen sind zwar noch abgestellt, aber da unser Frischwassertank fast voll ist, kümmert uns dies wenig.

Vor uns liegt das Kanalboot eines Ehepaars aus Australien, mit denen wir uns angeregt unterhalten. Was für eine Geschichte: sie lebten 30 Jahre lang in Australien auf einem 17-Meter Segelboot. Seit 2010 leben sie nun in Frankreich auf einem 17 Meter Kanalboot.

Ein Franzose steht mit seinem Campingcar noch hier, sowie Herbert, ein Camper aus Bayern. Später kommt noch seine Bekannte mit ihrem Camper dazu. Die beiden sind auf der Heimreise nach einer langen Zeit in Portugal. 

Es wurde heute wieder so warm, dass wir im Sommer-Tenue im Freien verbringen konnten.

Michael fuhr mit dem Fahrrad 7 Kilometer am Kanal entlang bis Chambilly, der nächsten Ortschaft. 

Die Loire ist hier an ihrem Oberlauf noch recht schmächtig. 

Am fast parallel verlaufenden Kanal trifft Michael bei einer der vielen Schleusen noch einmal auf das Ehepaar aus Australien, das wir bei unserem Stellplatz kennengelernt haben.  

Auch einige Charterboote kommen den Kanal entlang. Ihre Fahrerei in Schlangenlinien, durch das ewige Übersteuern, lassen darauf schliessen, dass sie noch nicht so lange fahren. 

Hier an diesem „überfenderten“ Panzer hätte unser Freund Frank W. aus Hamburg seine helle Freude. 

Was war das heute für ein herrlicher Tag. Wenn das Wetter bleibt, werden auch wir bleiben.

Gefahren: 80 km 

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