16. Tag, Dienstag, Ambert – Thiers – St-Marcel d’Urfe

16. Tag, Dienstag, 16. April 2019 

Über Nacht hat es geregnet und auch morgens noch. Wir überlegten, ob wir einen faulen Tag mit Lesen und Schreiben machen wollen oder doch weiterfahren sollen.

Wir fuhren weiter. Noch lange war es nass, aber mittags liess der Regen nach. In Thiers waren wir nur Einkaufen. Die Stadt macht auf uns einen tristen Eindruck. Schon innerhalb Thiers und auch danach führt unser Weg wieder steil bergauf. 

Nach der Passhöhe geht es noch steiler wieder hinunter auf etwa 500 m.ü.M. 

Bei diesem Gefälle sind wir froh, dass wir das Automatikgetriebe auch von Hand schalten können, um mit dem Motor zu bremsen. 

Die Landschaft ist eigentümlich hügelig.

Die Kühe schauen, als hätten sie noch nie ein Reisemobil gesehen.

Mitten in der Einsamkeit steht das „Schloss Contenson“ der Familie Baron Bernou de Rochetaillée, welche offenbar die Mittel hat, dies in sehr gutem Zustand zu erhalten. 

Wir haben uns heute einen, gemäss dem Stellplatzführer, besonders schönen Stellplatz ausgesucht. Die Lage und Ruhe entspricht auch der Bewertung, allerdings scheint der Stellplatz inzwischen offiziell nicht mehr in Betrieb zu sein.

Das Hinweisschild an der Einfahrt ist verklebt und auch die Entsorgungsstation ist ausser Betrieb.

Da wir jedoch heute weder Wasser noch sonst etwas brauchen, bleiben wir hier für eine Nacht stehen. Später kommt auch noch ein Franzose, der auch bleibt. 

Wir spazieren noch ins Dörfchen und ein wenig drum herum. Da es immer wieder nach Regen aussieht, getrauen wir uns nicht weit weg.

Viel ist auch nicht zu sehen. Aber die Landschaft ist sehr schön und auch die Ruhe gefällt uns. 

Im Restaurant nebenan soll man gemäss den Bewertungen gut essen können, was wir auch vorhatten. Leider ist dort aber auch geschlossen und so gibt es etwas aus Renates Bordküche, – sicher auch nicht schlecht!

Gefahren: 90 km

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