Abstecher nach Norwegen

Sonntag, den 24. Juli 2016

P1140622Wir zogen morgens von unserem kostenlosen Standplatz ohne Strom 50 Meter weiter auf einen kostenpflichtigen mit P1140589Strom um, als dort die ersten wegfuhren. Dieser Platz füllte sich schnell, bis wieder 16 Bobils, – wie man in Norwegen sagt -, P1140586hübsch alle im Kreis standen. Es wurde heiss im Laufe des Tages. Für uns an den windgeschützten Stellen auf unserem Spaziergang durch den Ort war es sogar zu heiss. So war der P1140592Schatten beim Mobi sehr angenehm (für uns und die Spatzen). Sandefjord lebte früher vom Walfang und dem Schiffsbau. Heute sorgt eine grosse Farbenfabrik für Arbeitsplätze. P1140594Dank des Ölreichtums ist man auch nicht mehr auf Walfett als Rohstoff angewiesen. Nach 1800 war Sandefjord auch ein bekannter Bade-Kurort. In den alten rotbraunen P1140607Häusern befindet sich heute die Touristen-Info und ein Lokal. Sehr schön fanden wir auch die gut erhaltenen kleinen weissen Häuser im ältesten P1140605Teil des Ortes. Wieder genossen wir einen Abend mit sehr schöner Aussicht auf Hafen und Fährbetrieb. Unsere Platz-Nachbarn Ulrike und Michael kamen aus dem Kanton Aargau. Wir sassen bis nach Mitternacht bei uns zusammen, tauschten Tipps aus und hatten es lustig.

Gefahren: 0 km

 

 

 

Endlich Schweden

Freitag, den 8. Juli (Fortsetzung)

P1130509An der Fähre kommt man zuerst durch die Zahlstelle. Für 810 Dänische Kronen, etwa 120 Franken, will man uns transportieren. P1130511Unmittelbar danach prüfte ein schwedischer Grenzbeamter unsere ID sowie den Führerschein, und zwar sehr genau (oder er hatte noch P1130515keinen CH-Führerschein gesehen). Letztlich liess er uns mit einem freundlichen „have a nice trip“ passieren. Auf Bahn 7 fuhren wir ohne Wartezeit auf die Fähre. Es ist P1130523kolossal, was in so eine Fähre hineingeht. Die Überfahrt dauert 20 Minuten. Drei Fähren pendeln laufend hin und her. Renate wechselte die Gastlandflagge. In P1130527Helsingborg angekommen, fällt uns ein, dass wir noch gar keine Schwedischen Kronen haben. Unser schlaues Navi brachte uns zum nächsten Geldautomaten, der 3% für sich behält.

P1130536Helsingborg besichtigten wir nicht. Wir hatten ja in Kronborg und Helsingör heute schon unsere P1130566Kilometer abgespult. Wir steuerten einen Standplatz bei einem kleinen Hafen in der Nähe von Falkenberg an. Ca 40 Reisemobile haben hier Platz. Wir bekamen einen der P1130565 (1)letzten Plätze, und obwohl es hier eng ist, stehen wir mit Blick auf den Hafen noch recht schön. Das Wetter war so warm, dass wir grillieren und draussen essen konnten.

 

Gefahren: 130 km

 

 

 

Überfahrt nach Helsingborg/Schweden und Fahrt nach Falkenberg.

Dänemark, wir kommen!

Fortsetzung von Dienstag, den 14. Juni

P1110638Kurz nach Flensburg fuhren wir in Dänemark ein. An der Grenze standen viele Uniformierte, aber P1110647wir wurden freundlich durch gewunken. Auffallend viele Lastwagen kamen uns entgegen. Auch abseits der Strasse sind Hunderte P1110645geparkte Lastwagen zu sehen. Unser heutiges Ziel war Aabenraa, keine sonderlich interessante Stadt, aber der Standplatz am Hafen passt uns. Wir stehen mit dem P1110650Heck zum Wasser und haben „aus unserem Wohnzimmer“ eine tolle Aussicht. Bis spät in den Abend wird hier Regatta gesegelt. Das Wetter war tagsüber bedeckt, aber mild und trocken. Erst abends fing es leicht zu regnen an.

Gefahren: 50 km

 

 

Unbeschwert geht die Reise nun weiter

Fortsetzung von Donnerstag, den 2. Juni

Nun steuern wir total unbeschwert als nächstes Etappenziel Celle an.

imageUnterwegs gab es immer wieder heftige Regenschauer.

image

In der Gegend von Kassel geht es ganz schön hoch und runter. Eine richtige Berg und Talfahrt. Etwa um 19:30 erreichten

imagewir Celle und fanden dort einen kostenlosen Standplatz unweit der Altstadt. Obwohl es sehr nach Regen aussah, wagten wir noch einen ersten Stadtrundgang. Celle hat eine wunderschöne Altstadt mit gepflegten Häusern.

Gefahren: 385 km

 

 

Start mit Anfangsschwierigkeiten

Montag, 30. Mai

Gegen 11 Uhr kamen wir von zu Hause weg.

In Kirchberg stimmten wir uns im IKEA-Restaurant mit schwedischem Menue schon einmal auf Schweden ein.

Im Raum Basel machten wir noch zwei Besuche bei alten Freunden, bevor wir uns auf den Weg nach Bad Krotzingen-Biengen machten. Gefahren 190 km

image

 

Bald geht’s los

Morgen, Montag, soll es endlich wieder auf eine längere Reise los gehen.

Unsere Frühjahrstour fiel leider der Gallen-OP von Renate zum „Opfer“, die just am Tag unserer Abreise nötig war. Gut, dass wir noch nicht im Ausland unterwegs waren.

Nun steht eine längere Reise in den Norden auf unserem Plan.

Das Fahrzeug ist sauber. Es hatte nach der Pause hässliche Regenstreifen, die aber Dank des Wundermittels von Dr. Keddo sehr gut zu entfernen waren.

image3Im letzten Moment habe ich noch einen Doppelboden unter der Sitzbank eingebaut . . .

image4. . . dadurch sind die Installationen darunter geschützt und der Raum lässt sich besser ausnützten.

image1Dann habe ich auf die Schnelle noch eine Ablage neben der Fahrertür vergrössert.

image2Nun sind die Klamotten  verstaut, der Kühlschrank wurde in Betrieb genommen und dem Start steht nichts mehr im Wege.

Es kann los gehen.

 

Zum Weihnachtsmarkt Freiburg – und mehr

Schon lange wollten Renate und ich einmal an den Weihnachtsmarkt von Freiburg im Breisgau. Ganze Busladungen Rentner werden jedes Jahr aus der Schweiz dort hin gekarrt. Also sollten wir uns das auch einmal anschauen. Ausserdem liess sich das gut verbinden mit dem noch ausstehenden Auswechseln einer Heckstütze an unserem Mobi. Und wir könnten auch noch einen Segelfreund in Freiburg besuchen.

P1100107Am 25. November fuhren wir also nach Freiburg. Wir waren nachmittags dort und fanden auf einem P&R eine Lücke, in die unser Gefährt ganz knapp hinein passte. Mit dem Tram waren wir rasch in der Innenstadt. Das Wetter war zwar nicht so freundlich, aber da darf man im November nicht zimperlich sein. Wir hatten uns P1100109den Weihnachtsmarkt grösser vorgestellt. Die Stände sind auf dem Rathausplatz, in der Franziskanergasse, dem Kartoffelmarkt und auf dem Unterlinden-Platz P1100110verteilt. Es war recht überschaubar. Aber auch symphatisch, da viele regionale kunsthandwerkliche Erzeugnisse und kaum Fernostware zu sehen waren. Einigen Künstlern konnte man auch bei der P1100111Arbeit zusehen. Die Glühwein-Stände waren alle gut besucht, da half auch das trübe Wetter mit. Die Altstadt wollten wir morgen besuchen, dann unter ortskundiger Führung.

 

 

Wir übernachteten auf dem Gelände beim LMC-Händler in Bad Krotzingen/Bingen. Morgens kamen wir gleich an die Reihen und in etwa einer Stunde war diese Garantiearbeit erledigt. Die Leute dort sind sehr zuvorkommend. Da wir bei der Anzeige des Frischwassertanks Ungenauigkeiten festgestellt hatten, machte der Techniker einen Reset. Ob das erfolgreich war, werden wir erst in der nächsten Saison sehen, wenn wieder Wasser im Tank ist.

Nachmittags besuchten wir dann den Segelfreund Gerhard. Unser Mobi hatte in der schmalen Sackgasse vor seinem Haus knapp Platz. Nach dem Kaffee fuhren wir zusammen mit dem Tram in die Stadt. Unser Freund wollte sich auf dem Weihnachtsmarkt noch warme Hausschuhe holen. Er kaufte sehr schöne handgefertigte aus Fell. Danach bekamen wir von ihm eine tolle Führung durch die Altstadt. Nun wollten wir zusammen Essen gehen, aber es war gar nicht so einfach, einen Platz in einem der guten einheimischen Lokale zu finden. Alles war schon besetzt oder vorbestellt. Und das an einem gewöhnlichen Donnerstag! Schlussendlich fanden wir aber in einem italienisch geführten Lokal einen sehr schönen Tisch und auch ausgezeichnetes Essen. Den Schlummertrunk gab’s dann bei Gerhard. Zum Übernachten konnten wir vor seinem Haus stehen bleiben.

Am nächsten Tag ging es dann gemütlich wieder nach Hause. Es war eine erfolgreiche und schöne Abschlussfahrt 2015.

en passent

P1100091
Michael, Rolf, Anita, Marianne

Am 18. November 2015 waren Rolf mit seiner besseren Hälfte Anita und Gast Marianne unterwegs nach Frankreich.

Das war eine gute Gelegenheit, dass man sich nicht nur auf der Website trifft, sondern auch einmal persönlich.

Wir trafen uns spätabends auf dem Autobahnrastplatz Gurbrü, kurz nach Bern. Den hatte Michael zum Übernachten empfohlen, was sich aber morgens als eine nicht so gute Idee herausstellte. Die grossen Brummer sind eben Frühaufsteher.

Bei einem Glas Wein gab es viel zu erzählen. Die Fahrzeuge konnten gegenseitig beäugt werden und die Zeit verging viel zu schnell. Die Reisenden sollten ja nicht zu spät ins Bett kommen.

Rolfs und Anitas Website finde ich sehr informativ:

http://www.womoblog.ch/


 

Kurzausflug Oktober 2015

Geplant waren eigentlich ein paar Tage ins Tessin, wo jedoch ein Tiefdruckgebiet prognostiziert war. Aufgrund dieser Wetterlage entschieden wir uns lieber für Süddeutschland.

P1090867P10908701. Oktober 2015:

Um 10 Uhr kamen wir das erste Mal zuhause weg. Nach ca 15 km fiel Michael auf, dass sein Rucksack nicht da war. Also nochmal zurück. Prompt lag der noch im zurück gelassenen Wagen, gut getarnt schwarz auf schwarz. Um 11 Uhr glückte der Start dann. Wir fuhren über Zürich nach Schaffhausen.  Mittagsrast und Essen im Mobi auf einem  Parkplatz. Weiter über Stockach nach Schussenried, genauer Steinhausen, wo wir die üppige P1090875Barockkirche besichtigten. Kurz vor Biberach in Ummendorf bietet das Brauhaus einen  kostenlosen Standplatz an, nur für den Strom muss man 3 Euro zahlen. Man steht sehr versteckt und ruhig. Es stand schon ein Camper aus Zürich da und später kam noch ein Deutscher dazu mit Kennzeichen MIL. Wir kehrten spät abends P1090877noch im Brauhaus ein, um das Bier zu verkosten. Das dunkle Cobaldus hatte es uns angetan. Nach dem anschliessenden Glas Bierbrand „Spunder“, einer Spezialität von hier, konnten wir sehr gut schlafen, zumal wir zum Abendessen ja schon eine Flasche Chianti konsumiert hatten. Renate hatte feines Gurkengemüse mit Reis auf der Mobi-Speisekarte. P1090880Sonst hätten wir wohl im Brauhaus gegessen.

Das Wetter war sonnig, aber es wehte ein kalter Wind.

Gefahren 340 km

 

 

Die erste längere Tour: Frankreich – Luxemburg – Belgien – Niederlande – Deutschland

Vom 31. Juli bis 5. September 2015

Am ersten Tag fuhren wir über Basel bis nach Renchen-Ulm zu Maria und Dieter. Einmal mehr verbrachten wir einen schönen Abend. Als wir nach Mitternacht ins Bett wollten, stellten wir fest, dass der Kühlschrank im Mobi piepste, da er wohl zu warm hatte. Komisch ?! Eigentlich hätte das Gas automatisch auf die Reserveflasche umstellen sollen. Wir lösten das Problem erst einmal mit „Landstrom“

Gefahren 240 km


1. August: Nach einem gemütlichen Frühstück fuhren wir nach MALSCH bei Rastatt. Maria kannte dort eine grosse Reisemobil-Vertretung. Deren Leitspruch: “ Wer als Fremder kommt, geht als Freund “ traf total zu. Hier fanden wir die Erklärung: eine Gasflasche war zwar leer, aber die automatische Umstellung auf die 2. Flasche war falsch eingestellt. Also, alles halb so schlimm !!

Über LANDAU – PIRMASENS – SCHENGEN ging es auf der Luxemburger Seite an der Mosel entlang bis nach REMICH. Dort fanden wir einen wunderschönen Platz direkt an der Mosel.

P1080410Das sahen andere Camper auch so, was jedoch nicht störte,  da jeder „Seesicht“ hatte“. Den 1. August feierten wir mit Bier und Wein bei herrlicher Abend-Stimmung.   Gefahren: 280 km

über unsere Erlebnisse mit dem Reisemobil