25. Tag, Sassenberg – Stolzenau

25. Tag, Mittwoch, 12. Juni 2019 

In der Nacht hatte es wieder geregnet, aber morgens ist es die ersten Stunden noch trocken.

Vor dem Campingpark Münsterland Eichenhof, direkt neben unserem Stellplatz haben wir gestern schon einen besonderen Baum gesehen.

Heute wollen wir mehr darüber wissen. Er sieht sehr exotisch aus, doch es ist eine etwa 50 Jahre alte Zeder, die nur so speziell geschnitten wurde.

Wir fahren zur Firma LMC, um unseren neuen Tischfuss abzuholen.

Alles ist vorbereitet. Doch beim Auspacken stellen wir fest, dass dies nicht das neue verbesserte Modell ist, sondern das gleiche Modell, dass wir heute haben und von dem es offenbar keine Ersatzteile mehr gibt, da es schon lange nicht mehr produziert wird.

Auch wenn wir darauf erneut wieder Garantie hätten, möchten wir doch lieber das verbesserte neueste Modell einbauen.

Wir werden später einmal mehr darüber berichten, können aber jetzt schon sagen, dass unser Händler, Herr Berthold Singhof, sich sehr für uns eingesetzt hat. Auch Herr Thomas Deitert von LMC war, in Abwesenheit von Herrn Wagner, sehr hilfsbereit. 

Nach einigen Mails und Telefonaten erhalten wir dann das neue, leicht teurere, Modell. 

Die Montage des neuen Modells ist allerdings wesentlich anspruchsvoller, als dies nur das Auswechseln des gleichen Modells gewesen wäre. 

Die Befestigung am Boden passt in die vorhandenen Löcher. Für die Verbindung zwischen Tischblatt und der horizontalen Verschiebemechanik müssen allerdings neue Löcher (in der richtigen Position gebohrt werden.

Eine weitere Problematik entsteht, weil der Klemmmechanismus für die horizontale Befestigung auf die Befestigungsschrauben zwischen Tischblatt und Schiebemechanik wirkt. Die Schrauben werden dadurch aus der hohlen Leichtbau-Tischplatte gerissen.

Dieses Problem werden wir wohl erst zuhause anständig lösen können. Trotzdem sind wir mit dem neuen Tischfuss zufrieden. Ja, und er lässt sich in der unteren Position auch gut fixieren.

Es regnete inzwischen in Strömen. Wir mussten alle Fenster und Luken geschlossen halten, und Michael vergoss bei der Montage viel Schweiss.

Wir mussten auch noch längere Schrauben in einem Baumarkt besorgen und konnten unsere Fahrt erst gegen 16 Uhr fortsetzen. 

Ziel ist Stolzenau, wo Segelfreund Dieter und seine Frau Waltraud wohnen.

Unser liebes NAVI führte uns wegen Staus, immer wieder auf nicht ganz nachvollziehbare Alternativrouten, so mitten durch Bielefeld und vorbei an Minden und der Porta Westfalica.

Wir wurden von Waltraud und Dieter herzlich empfangen. Später gingen wir zusammen essen und liessen den Abend bei einem Schlummertrunk und interessanten Gesprächen ausklingen. 

Michael ist rechtschaffen müde. 

Gefahren: 160 km

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