14. Tag, Leidersbach – Waldparkplatz Heubach – Veste Otzberg

14. Tag, Samstag, 1. Juni 2019

Der Stellplatz in Leidersbach ist sehr schön angelegt. Wir müssen heute wieder einmal Proviant einkaufen und auch Gas nachfüllen. Das erledigen wir im Nachbarort Sulzbach am Main. 

Danach beschliessen wir, einen idyllischen Stellplatz im Kellergrund in Heubach/Odenwald anzusteuern. Wir müssen wegen Strassenerneuerung eine Umleitung von gefühlten 20 Kilometern fahren, um unser Ziel zu erreichen.

Die Strasse auf den letzten Kilometern ist sehr eng. 

Unsere Absicht war, hier über’s Wochenende zu bleiben. Es soll heiss werden. Ein Wald verspricht immer Abkühlung.

Der Stellplatz liegt auch wirklich sehr idyllisch und ruhig. Zwei Hymermobile, Vater und Sohn, stehen auch schon hier. 

Bald stellen wir fest, dass hier kein Mobilfunk-Empfang möglich ist. Das alleine sollte kein Problem sein, da wir auch über Satelliten ins Internet kommen. Da aber unsere SAT-Schüssel keinen Empfang bekommt, ist bald klar, dass wir hier nicht bleiben können. Nicht nur wegen unseres Blogs, wir müssen auch wegen anderer „Baustellen“ über Internet verfügen können. Nach dem Mittagessen verlassen wir diesen Platz und 

fahren zurück durch den Wald 

und kleinste enge Ortschaften nach Otzberg, auch im Odenwald, jedoch nicht mehr in Bayern, sondern in Südhessen. 

Der Otzberg ist ein erloschener Vulkan und überragt die Umgebung um etwa 200 Meter. Der gleichnamige Ort hat ca. 6500 Einwohner.

Die Gemeinde stellt zwei Stellplätze für Camper zur Verfügung, sehr zentral im Ort gelegen. Wir sind heute sogar alleine. 

Wir stehen direkt an einer Bahnlinie . . . 

 . . . die wird uns allerdings nicht stören. Es ist nur eine Kleinst-Bahn für Kinder, ähnlich wie bei uns in Bern auf dem Gurten. 

Natürlich machen wir uns sogleich zur Eroberung der Burg auf. 

Als erstes fallen diese typischen Basaltklötze auf.

Ein steiler, kurzer Aufstieg durch den Wald . . . 

. . . dann kommen wir zur Kapelle.

. . . danach geht der Weg, an dem folgende Tafeln mit Erklärung stehen, weiter bergan.

Das Tor zur Burg steht offen. Es erwartet uns auch kein Wiederstand beim Eintreten. 

Mitglieder des Burgenvereins veranstalten ein Lager, üben mit Pfeil und Bogen, sind aber sonst ganz friedlich. 

Auf den Turm führt eine steile Treppe hinauf.

Von oben hat man eine wunderbare Aussicht in alle Himmelsrichtungen.

Nach einem kühlen Bier laufen wir zurück zu unserem Stellplatz.

Was Wetter heute ist ideal für unsere erste Grillade in dieser Saison. Dazu gibt es nur Salat und einen kühlen Rosé. Was geht es uns doch gut. 

Gefahren: 60 km 

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