122. Tag, Winterstein – Nordheim vor der Rhön

122. Tag, Dienstag, 17. September 2019

Wie schön! Es ist heute Morgen wieder trocken. 

Wir fahren auf kurvenreichen Passstrassen durch die Ausläufer des Thüringer Waldes. 

Am Inselsberg zwischen Tabarz und Brotterode kommen wir an einem Vergnügungspark vorbei. 

Am Gegenhang sehen wir in der Ferne die Inselsbergschanze. 

Dann kommen wir an einem hohen Wasserfall vorbei. Dieses Naturereignis wollen wir uns genauer ansehen.

Als sich aber herausstellt, dass dieser Wasserfall künstlich angelegt worden ist, sind wir ziemlich enttäuscht. 

Wir fahren ein Stück auf der tollen Autobahn 71 mit ihren vielen Kunstbauten.

Bald verlassen wir Thüringen und damit die ehemalige DDR endgültig und kommen nach Bayern. 

Hier weht gleich ein ganz anderer Wind, nicht nur politisch. Es bläst uns fast von der Fahrbahn.

Auch hier hat es in der letzten Zeit viel zu wenig geregnet. Auf den Wiesen wächst Heu und es staubt gewaltig, wenn der Landwirt sein Feld bearbeitet.

Wir steuern den kleinen Ort Nordheim vor der Rhön an.

Die Gemeinde hat hier auf dem alten Bahnhofsgelände einen grosszügigen Stellplatz angelegt. 

Wir sind hier eigentlich in Unterfranken/Bayern, der Flagge nach aber im Königreich Bayern. Das ist recht weit entfernt von der BRD.

Heute zählt der Ort am Flüsschen Streu, der im Jahre 525 als fränkische Siedlung gegründet wurde, gut 1000 Einwohner. 

Auf unserem Rundgang entdecken wir ausser der Pfarrkirche „St. Johannes der Täufer“, wovon Teile aus dem 14. Jh. stammen, auch noch weitere hübsche Ecken und Gebäude. 

Der ländliche Charakter ist geblieben, wie auch diese Viecher uns gegenüber dokumentieren. 

Der alte Bahnhof ist ein halbes Museum.

Das Wetter blieb trocken, auch wenn immer wieder dunkle Wolken aufzogen. 

Gefahren: 110 km

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