21. Tag, Bad Schwalbach

21. Tag, Samstag, 8. Juni 2019 

Morgens laufen wir zum Einkaufen in den Ort, damit wir über die Pfingsttage genug Proviant an Bord haben. 

Nachmittags unternehmen wir einen ausgedehnten Spaziergang zu den Moorgruben.

Der Weg führt zuerst am Weinbrunnen vorbei.

Was hier aus dem Boden kommt, schmeckt Michael viel zu gesund. Renate aber schmeckte das Wasser.

Früher, als der Brunnen noch tiefer lag, durften nur die Brunnenfrauen an die Quelle, um das Wasser zu reichen. Heute pflegen Freiwillige diese Tradition, sorgen aber nur noch für saubere Gläser.

Dann führt der Weg durch den Kurpark und später durch ein Tälchen mit viel Wald links und rechts. Es hat hier offenbar kürzlich sehr stark geregnet.

Der Weg und auch die Schienen der Moorbahn (Kurbahn) sehen arg mitgenommen aus. 

Bei den Moorgruben ruhen wir uns etwas aus. 

Auf dem Rückweg besuchen wir noch den Waldsee.

Dort steht auch die längste Bank Hessens. Die besteht aus einem 35 Meter langen Baumstamm einer Douglasie.

Die Schlagen, die hier in der Natur eventuell auftauchen, sind alle nicht giftig.

Das Wetter ist sehr wechselhaft. Einmal brennt die Sonne, dann wieder drohen Wolken und Wind mit Regen. Aber wir haben Glück. Es bleibt trocken. 

Auf den meisten Parkbänken stehen „schlaue“ Sprüche ihrer Sponsoren, hier einige Kostproben:

Zum Abendbrot öffnen wir eine Flasche Rotwein, die uns die 104jährige Lu in Miltenberg mitgegeben hat.

Diesen Rotwein aus der Pfalz trinken wir auf ihr spezielles Wohl und ihre Gesundheit. Prost, liebe Lu!

Gefahren: 0 km