19. Tag

Sonntag, 25. Juni

Diese und noch viel mehr Wasserwege gibt es im Spreewald.

Auf dieser Insel (Punkt) stehen wir hier

Heute sattelten wir unsere beiden Drahtesel und strampelten etwas durch die Gegend. Es gibt hier wohl mehr Wasserwanderwege, Fließ genannt, aber auch einige Fahrradwege.

Immer wieder kreuzt man die Fließe, auf denen Spreewaldkähne voller Touristen gefahren werden und noch mehr Paddel- und Kanu-Mietboote. Oft kommen sich die beiden Gattungen in die Quere, denn so ein Fließ ist oft nur 2 Meter breit. Der Kahnfährmann hat immer Vorfahrt. Er bewegt den Kahn mit einem sogenannten Rudel durch das Wasser. Mit dieser langen Stange stösst er sich am Grund ab und lenkt gleichzeitig. Das verlangt Geschicklichkeit und Kraft.

Dieser Fährmann hat die richtige Figur dazu.

Es gibt hier noch erstaunlich viel Viehwirtschaft.

Noch häufiger trifft man auf kleine Gasthäuser. Jede Anlegestelle hat eine Möglichkeit zum Einkehren. Davon können auch wir Radfahrer profitieren.

Bei dieser Schenke standen auch einige wertvolle Oldtimer.

Es gibt hier auch Schleusen, allerdings mit wenig Höhenunterschied.

Dunkle Wolken trieben uns dann zurück zum Mobi-Standplatz. Es gab nachmittags immer mal einen Regenschauer.

Danach schien die Sonne wieder, und wir genossen unseren Platz direkt am Wasser.

Der Anlegesteg des Hauses hat naturgewachsene Festmacher-Ringe.

Die letzte Abendsonne auf diesem Platz, denn morgen wollen wir wieder weiterziehen.

Gefahren: 0

18. Tag

Samstag, 24. Juni

 

Heute soll es weitergehen mit Ziel Spreewald.

Wir verabschieden uns von Herrn Guhr, dem Platzbetreiber. Er strahlt eine natürliche Freundlichkeit aus und freute sich, dass wir uns hier sehr wohlgefühlt haben.

 

In Pirma sahen wir eine Ampel mit einer eher südländischen Verkabelung.

Dann ging es recht flott auf der Autobahn voran, bis wir das Hinweisschild zum Besucherbergwerk F60 sahen.

Michael erinnerte sich, dass dies sehenswert sein soll. 

So machten wir den Umweg über Lichterfeld.

Dort ist die grösste Abraumförderbrücke,  die weltweit jemals gebaut wurde, zu besichtigen. 500 Meter lang und 11’000 Tonnen schwer ist das Gerät. Man bekommt es gar nicht vollständig auf ein Bild.

Bis zur Stilllegung 1992 wurde mit dieser Maschine das Erdreich abgetragen, bis die Braunkohlen-Flöze freigelegt waren.

 

Die alten Gruben wurden geflutet und miteinander verbunden, wodurch ein grosses Wassersport- und Erholungsgebiet entstand.

Danach kamen wir später als geplant nach Lübben (Spreewald) und prompt war der angepeilte Standplatz schon voll. Das sollte kein Nachteilsein, denn die Alternative, wo wir jetzt stehen, ist viel besser.

Wir sahen schon etwas von der schönen Spreewald-Landschaft, 

kamen an Störchen vorbei

und stehen nun in Lübbenau-Leipe mitten im Spreewald bei einem Landwirt, der neben Ferienwohnungen auch Platz für 4 Reisemobile anbietet. Obwohl die Wiese schon durch Zelte von Kanu-Touristen gefüllt ist, dürfen wir doch bleiben. 

Zuerst mussten wir aber überhaupt hierher finden. Der Weg wird zuletzt so schmal und zugewachsen, dass sich nicht viele Camper hindurch wagen würden.

Einmal hier, ist es eine einzigartige Idylle.

In der nahen Hafenkneipe gibt es Lübbenauer Babbenbier. Ein Genuss.

Abends sassen wir noch lange mit anderen Gästen und der Besitzerfamilie an einem Tisch und hatten es sehr lustig.

Sigrid, die Mutter des Besitzers, zeigte uns ihre Puppensammlung mit selbst hergestellten Trachtenkleidern aus der Region. Ein richtiges kleines Museum.

 

Gefahren: 220 km

17. Tag

Freitag, 23. Juni

Heute hat unser Schwiegersohn Thomas Geburtstag.

In der Nacht hatte es lange und kräftig geregnet und es war deutlich kühler geworden.

Zuerst hat Michael unseren gestrigen Blogbeitrag im WLAN-Netz des Hotels nachgetragen. Dann wollten wir doch noch vor der Weiterfahrt die Burg von Stolpen ansehen, unter der wir in Sichtweite standen.

Die Burg wurde auf einem vor 25 Millionen Jahren entstandenen Basaltberg errichtet.

Mit der Burg verbunden ist die spannende Geschichte von Anna Constantia von Cosel. Sie wurde hier 49 Jahre bis zu ihrem Tode 1765 gefangen gehalten, weil sie als Mätresse des Königs öffentlich den Anspruch stellte, die Frau des Königs zu sein. (daraus lernen wir: sowas geht meistens nicht gut).

Interessant ist auch der Brunnen: Vier Bergleute arbeiteten sich 24 Jahre lang 84 Meter in die Tiefe. So entstand der tiefste Basaltbrunnen der Erde, der sein Wasser auch im Basalt fasst.

Faszinierend ist auch die Aussicht oben vom Turm.

 

Dann entdeckten wir noch in einem der Turmfenster zwei Turmfalken. Neugierig schauten sie den Besuchern nach.

Der kleine Schlossgeist zeigt jeweils, wo’s langgeht.

Auch der Hinweis zu den Toiletten ist speziell.

 

Inzwischen war es Mittag geworden und auch wieder wärmer. Aber der Wind blies immer noch heftig.

Bevor wir weiterfuhren, hatte Michael mit einem Mitarbeiter von Crystop, dem Hersteller unserer Satellitenanlage, telefoniert. So erfuhr er, dass er zur Reparatur einen 13er Gabelschlüssel und eine Leiter brauchen würde. Beides haben wir nicht dabei.

Da wir ja schon den Stellplatz in Struppen und die dort sehr hilfsbereiten Leute kannten, wurde das unser nächstes Ziel.

Dort bekamen wir eine Leiter und Michael konnte auf dem Dach die SAT-Schüssel wieder richten.

Der Funktionsstatus des Modems zeigt überall grüne Punkte, also wieder alles ok.

Der Grund der Panne war, dass der Wind die Antenne etwas nach vorne gedrückt hatte, bevor der Rotor seine innere Parkposition erreicht hatte.

Grösserer Schaden kann dabei nicht entstehen, denn zur Sicherheit gegen Bruch ist eine Rutschkupplung eingebaut. Also sind wir wieder um eine Erfahrung reicher!

 

Es wurde noch ein schöner und windstiller Abend.

Gefahren: 25 km

16. Tag

Donnerstag, 22. Juni

Nach dem Frühstück vor dem Mobi in der Morgensonne rafften wir uns zur Weiterfahrt auf. Vorher benutzten wir hier noch die Ver- und Entsorgungsstation.

Alles ist sehr sauber und praktisch angelegt.

Beim Betreiber holen wir uns noch eine Adresse zum Gas nachfüllen.

Er hat sich sein originelles Büro selbst geschreinert, alles aus Palettenholz.

Vor Königstein kommen wir an die Elbe und staunen über das momentan sehr schmale Rinnsal. Es hat eben auch hier lange nicht mehr geregnet.

In Bad Schandau finden wir den Betrieb, der unsere leere Alugasflasche wieder auffüllt. Alu-Tauschflaschen werden in dieser Gegend anscheinend selten angeboten.

Nächstes Ziel ist die Bastei im Elbsandstein Gebirge. Die Strasse führt uns vom Tal der Elbe etwa 200 Höhenmeter hinauf auf ein Hochplateau.

Es war schrecklich heiss und schwül heute. Auf einem Parkplatz im Wald suchten wir Schatten und Abkühlung. Aber auch dort war es sehr, sehr warm.

Dann kamen wir zum Parkplatz der Bastei. Von da sind es noch ca. 400 Meter zu Fuss zum Aussichtspunkt, der Basteibrücke und der Burg. Der Weg verläuft grösstenteils im Schatten, nur – auch im Schatten war es mörderisch heiss.

Aber die Aussicht und die Felsformationen hier sind einzigartig. Das war diese Mühe wert.

 

Weit unten fliesst die Elbe und viele „Riverrafting-Boote“ erkennt man nur dank des Zooms.

Ebenso die Kletterer, die sich auf einem Felsen ausruhen. Cool!

Vom Parkplatz zur Bastei werden Fahrten mit dem „Ferdewagen“ angeboten (so wie hier auch in der Kirche ein „Farrer“ die Predigt hält.

Total erschöpft fahren wir zum nächst besten Standplatz in Stolpen. Es sah nach Gewitter aus. Als dann die ersten Windböen durchzogen, konnten wir gerade noch rechtzeitig Tisch und Stühle wegräumen.

Kurz später fegte ein kräftiger Sturm, aber kaum Regen über uns hinweg. Ein richtiger Sandsturm wirbelte umher. Als wir unsere Satelliten-Antenne einfahren wollten, kam der Motor nicht sofort dagegen an. Nach diesem Vorfall lässt sich die Antenne nun nicht mehr ausfahren.

So gibt es also wieder eine neue Herausforderung (und vorläufig keinen eigenen WLAN-Zugang).

Ein E-Mail an den Hersteller Crystop in Karlsruhe mit unserem Hilferuf konnten wir im Hotel, zu dem dieser Platz gehört, absenden.

Der Regen setzte Stunden später doch noch ein, dann aber heftig und anhaltend. Da mochte Michael nicht mehr nach draussen, um den Blog im Hotel nachzuführen. Morgen ist auch noch ein Tag.

Gefahren: 50 km

15. Tag

Mittwoch, 21. Juni

Heute wollten wir wieder weiterziehen. Erstes Ziel war das Schloss Augustusburg. Der Weg dorthin führt durch eine wunderschöne Landschaft. Meistens hat man von der Strasse aus eine tolle Weitsicht.

Schon aus der Ferne ist die Augustusburg auf einer Anhöhe zu sehen.

Das Jagdschloss wurde 1568 bis 1572 erbaut und hat riesige Ausmasse.

Heute sind mehrere Museen untergebracht, wovon wir nur einzelne besuchen:

Das Schlossmuseum, mit Waffensammlungen und einer sagenhaften Aussicht in die Gegend.

 

Der Kerker, eine gruselige Geschichte mit Folterwerkzeugen

 

Das Jagdtier- und Vogelkundemuseum, das uns mit naturnahen Präparaten begeisterte.

 

Das Motorradmuseum, in dem die ganze Entwicklung mit verschiedensten Modellen gezeigt wird.

 

Das Kutschenmuseum, mit wunderschönen Exemplaren, besonders der Staatswagen zur Kaiserkrönung 1870 mit seinen kunstvollen Details.

 

Weiter ging die Fahrt über Landstrassen, um Dresden, das wir schon kennen, weiträumig zu umfahren.

Wir kommen durch kleine Orte, wo noch viel Renovationsbedarf besteht.

Als Standplatz wählten wir einen Camping-Stellplatz in Struppen, in der Nähe von Pirna. Ein sehr ordentlicher Platz, sogar mit einem schnellen WLAN.

Mit den letzten Sonnenstrahlen beginnt Michael mit dem Blogeintrag.

 

Gefahren: 120 km

14. Tag

Dienstag, 20. Juni

Dieser Platz hier ist so schön und das Wetter ist gut, da muss man einfach bleiben.

Wir machen uns einen faulen Tag und geniessen die Ruhe im Schatten der Bäume.

Wir raffen uns dann doch noch auf und steigen die 138 Stufen auf den 25 Meter hohen  Aussichtsturm.

Es lohnte sich, denn die Aussicht ringsum ist grandios.

Weit unten steht unser Mobi.

Nachmittags lesen wir beide. Jawohl, auch Michael findet einmal Ruhe zum Lesen.

Später suchten wir doch noch etwas Bewegung und wanderten in der Umgebung durch die Wälder.

Am Waldrand ist ein tolles Gelände für Motocross eingerichtet.

Abends waren wir im Berghotel „Drei Brüder Höhe“ fein Essen.

 

Gefahren: 0 km

13. Tag

Montag, 19. Juni

Wir verlassen Karlsbad und machen noch einen Abstecher von 15 Kilometer zurück nach Loket. Dieser Ort war uns von anderen Campern als das“ Rothenburg o.d.Tauber “ von Böhmen gerühmt worden.

Nun, diese hochgesteckten Erwartungen wurden bei uns nicht erfüllt, aber es ist ein netter Ort mit Stadtmauer und Burg.

Danach fuhren wir wieder an Karlsbad vorbei Richtung Erzgebirge.

An der Strecke, noch in Tschechien, halten wir bei einem Souvenier-Laden, der von Gartenzwergen über Korbwaren bis zu Schaf-Fellen so ziemlich alles im Sortiment hat.

Wir kommen durch schöne Wälder, als wäre es im Schwarzwald.

Auf der Passhöhe auf 1050 m.ü.M., – die Grenze zu Deutschland ist in Sichtweite-, gibt es ein Skigebiet. Es sieht ähnlich aus wie auf dem Feldberg im Schwarzwald.

Dann kommen wir nach Oberwiesenthal.

Hier bieten einige Geschäfte, die für das Erzgebirge so typischen, Holzarbeiten an. Im zweiten Geschäft fanden wir doch tatsächlich noch eine neue Figur zu der Engelskapelle, obwohl wir schon über 50 Stück gesammelt haben.

Ein Engel mit Alphorn. Der passt sowieso besser in die Schweiz, als ins Erzgebirge.

Auf der Fahrt nach Marienberg kann man weit ins Land schauen.

Beim Berghotel „Drei Brüder Höhe“ gibt es einen wunderbar ruhig gelegenen Stellplatz. Wir geniessen den Rest des Tages im Schatten. Abends gibt es Fleisch vom Grill, Salat und Rotwein. Es geht uns gut.

Gefahren: 100 km

12. Tag

Sonntag, 18. Juni

Der Standplatzbetreiber Herr Vladimir Korab sitzt noch beim Frühstück, als wir uns aufmachten, um noch mehr von Karlsbad zu sehen.

Wir gesellen uns zu all den Gesundheitsaposteln und trinken auch die heisse, so gesunde Brühe, die hier mit 60° aus der Quelle kommt.

 

Später gönnen wir uns zum Kaffee einen Apfelstrudel mit Schlagsahne und Vanille-Eis. Das ist unser ganz eigenes Wellness-Rezept.

 

Dann fahren wir mit der Standseilbahn hinauf auf den Hausberg auf 556 m.ü.M.

Vom Aussichtsturm „Diana“ hat man eine wunderbare Aussicht auf Karlsbad und die umliegende Landschaft.

Das Restaurant wurde um 1900 herum gebaut und hat einen sehr speziellen Charme.

 

Ein teilweise recht steiler Fussweg bringt uns wieder hinunter nach Karlsbad.

 

Danach besuchen wir noch die orthodoxe Kirche St. Petr und Paul aus dem Jahre 1897, deren Türme wir schon von oben gesehen hatten.

Bilder von Karlsbad am zweiten Tag:

 

Auf dem Weg zu unserem Standplatz sahen wir in weiter Ferne nochmals den Turm „Diana“.

 

Mit müden Knochen erreichen wir wieder unseren Mobi

 

Gefahren: 0 km

11. Tag

Samstag, 17. Juni

Heute soll es weitergehen, obwohl dieser Platz zum Bleiben animiert. Sonst wird das mit unseren weiteren Zielen nichts mehr. Wir bezahlten pro Tag 5 Euro plus unseren Stromverbrauch für 2 Tage total 3 Euro. Frischwasser und Entsorgung sind kostenlos.

Unser heutiges Ziel ist Karlsbad in Tschechien.

Vorher stoppten wir in Weiden, um uns zu erkundigen, ob es Tagesreisen per Bus nach Prag geben würde.
Wir hörten nämlich, dass einige Camper die Kriminalität in Prag beklagen und davon abraten, mit dem eigenen Fahrzeug zu fahren.
Wir wurden nicht fündig und werden nun Prag auslassen.

Weiden hat eine nette Fussgängerzone. Auch leckeres Eis gibt es hier.


Beim Anblick dieses Schweins müssen wir an Astrid denken, Renates verstorbene Schwester, die eine riesige Schweinchen-Sammlung zusammengetragen hatte.

Hier gibt es für die Katholiken und die Evangelischen verschiedene Türen. Ob diese wohl zu dem darunter angeschriebenen Anwalt führen?

An der Grenze zu Tschechien sehen wir kein Hinweisschild, dass es für die Autobahn eine Vignette braucht. Eine Falle? Wir kauften diese an einer Tankstelle an der Grenze. 12 Euro kostet das für 10 Tage.

Nach wenigen Kilometern kommen wir auf eine neue Autobahn, die nach Karlsbad führt.

Wir kommen noch auf dem Standplatz nahe der Innenstadt unter, haben aber keinen SAT-Empfang. Dafür aber WLAN-Zugang. Ein netter älterer Herr führt und bewacht diesen Platz. Wir bekommen ein Stück Teppich als Türvorleger, den Stromanschluss, das WLAN-Passwort, einen Schlüssel für den Nebeneingang, weil das Tor abends geschlossen ist, dann noch ein Stadtplänchen mit Adresse, damit wir wieder zurückfinden.

Die Zeit reicht für einen ersten Rundgang durch Karlsbad.
Die Stadt liegt an der Mündung der Tepla in die Eger.
Die Kuranlagen befinden sich entlang der Tepla.
Durch die Thermalquellen ist Karlsbad schon seit dem 16. Jahrhundert berühmt. Das Wasser kommt 72° heiss aus dem Boden und schiesst bis 14 Meter in die Höhe.
Das Wasser soll für fast alles gut sein, auch für die hiesige Touristikbranche.
Uns gefallen die für eine Bäderstadt typischen Häuser, Hotels und Kolonnaden. Schmuck und Modegeschäfte namhafter Firmen reihen sich aneinander. Auch die schweizerische Uhrenbranche ist gut vertreten.

Wir kehrte in einem Restaurant an dem Flüsschen Tepla zum Abendessen ein. Zum Abschluss gehörte natürlich ein Gläschen Becherovka Likör, der Karlsbader Becherbitter-Spezialität. Auf dem Heimweg besorgten wir uns davon gleich eine kleine Flasche.

Morgen wollen wir noch einmal in den Ort, sofern das Wetter mitspielt.

Gefahren: 145 km

10. Tag

Freitag, 16. Juni

Der frühmorgendliche Entscheid: wir bleiben noch einen Tag hier. Die ländliche Idylle gefällt uns.

Da das Hochladen der Bilder für den Blog gestern auch nach unserem Kartenspielen immer noch nicht abgeschlossen war, beendete Michael erst einmal den gestrigen Eintrag im Blog.

Von etwas oberhalb hat man einen schönen Ausblick auf unseren Standplatz, –

zwischendurch ein Klön-Snack mit unseren Nachbarn aus Bremerhaven -,

und schon ist bald Mittagszeit.

Wir laufen zum einzigen Gasthof, mit der Absicht dort zu essen, aber der öffnet erst um 15 Uhr. So bummeln wir durch das Dorf und bewundern die mit viel Liebe hergerichteten Häuser und Gärten. Hier sieht es mit alten Geräten wie in einem Heimatmuseum aus—– dort hat es eine Menge Viecher. Alles ist sehr ländlich idyllisch und sauber. Da kommen viele Fotomotive zusammen.

 

 

Mit viel Liebe wurde auch diese Holzscheite aufgeschichtet.

 

 

Abends gingen wir dann doch noch zum Essen in den Gasthof Fröhlich.

 Nach diesen Portionen mussten wir nicht hungrig nach Hause gehen.

Die Rechnung kam ebenso einfach wie günstig auf einem Bierdeckel.

 

Total 18 Euro für 2 mal Schweinebraten mit Knödel und Salat, ein kleines und ein grosses Bier und 2 regionale Kräuterschnäpse „Blutwurz“ (sehr fein). 

Es zog die Blasmusik vorbei, vorneweg der Pfarrer mit seinen Ministranten.

In der Halle, in der sonst die Hühner prämiert werden, wird heute das 25jährige Bestehen des hiesigen FC Bayern Fanclub’s gefeiert. Das ist Dorfleben.

Wir sind aber vom üppigen Abendessen zu sehr gesättigt, als dass wir uns dort noch dazu gesellen wollten.

 So liessen wir den Abend gemütlich im Mobi ausklingen, während draussen ein heftiger Wind bläst.

 Gefahren: 0 km

über unsere Erlebnisse mit dem Reisemobil