25. Tag, Parc du Radome, Pleumeur-Bodou

25. Tag, Dienstag, 19. Juni 2018

Es war trüb und nass heute Morgen. Das richtige Wetter, um an eine Ausstellung zu gehen.

So besuchten wir „das grosse Abenteuer des Radoms“.

Rund um die Radarkuppel, dem sogenannten Radom.

Das Modell. Unter der Kuppel hätte der Triumpfbogen von Paris Platz.

Es ist schon ein historischer Ort, denn über diese riesige Antenne unter der luftgefüllten Kuppel empfing man im Juli 1962 über den Telstar-Satelliten die ersten Live-Fernsehbilder aus den USA.

So wird man durch die Geschichte der Telekommunikation geführt.

Schliesslich gibt es unter dem Radom mit der Antenne ein Licht- und Tonspektakel.

Nach drei Stunden setzen wir uns ziemlich gerädert ab. Die Führung, – leider nur auf Französisch-, wurde dann doch zu anstrengend.

Als Mittagessen hatte Renate ein leckeres Müessli mit frischen Früchten angesetzt.

Nachmittags wurde das Wetter besser, und wir konnten im Freien Kaffee trinken und lesen.

Die Bildfolge zeigt, dass es nicht immer auf Anhieb gelingt, cool auf der Liege zu sitzen, wenn die 10 Sekunden des Selbstauslösers um sind. Immerhin kam beim 3. Anlauf sogar die Sonne durch.

Das auch in Sichtweite sich befindende Planetarium hat diese Woche (zum Glück) wegen Renovation geschlossen. Die müssen wohl wieder einmal die Sterne polieren.

So verblieb ein gemütlicher Nachmittag vor dem Mobi, der eine oder andere Schwatz mit Camper-Nachbarn und am Abend noch eine feine Grillade.

Beim Abendspaziergang konnten wir wieder die Biberratten beobachten. Es gibt an diesem Teich eine Population von sicher 5 oder 6 Tieren.

Leute, was geht es uns gut.

Gefahren: 0 km.

24. Tag, Stellplatz Primel-Trégastel bei Plougasnon – Ile Grande – Stellplatz Parc du Radome, Pleumeur-Bodou

24. Tag, Montag, 18. Juni 2018

Es war morgens noch nieselig feucht. Zuversichtlich, dass sich das Wetter bessern wird, zogen wir weiter. Der Platz war super.

So wie hier in Lanmeur sehen viele kleine Orte aus.

In St. Efflam kommen wir an eine Bucht mit einem riesigen schönen weissen Sandstrand.

Dann fahren wir auf die „Ile-Grande“ in der Hoffnung, hier schon erste Felsen der „Cote de Granit Rose“ sehen zu können. Dem war nicht so, aber es war trotzdem ein schöner Ausflug.

Hier hört das Festland auf.

Dieses private Anwesen ist bei Flut eine Insel.

Da muss man rechtzeitig zuhause sein oder noch eine Bleibe an Land haben. Nach dem Motto: „Schatz, ich komme erst bei der nächsten Ebbe“.

Das Wetter ist sonnig und warm geworden. Die Leute sitzen im Bistro.

Die Bildfolge zeigt den Segelclub bei Ebbe, wunderbare Anwesen und weite Strände (bei Ebbe).

Sehr speziell fanden wir ein mit Granitsteinplatten gedecktes Haus.

Dann landen wir auf einem wunderbaren Standplatz beim Parc du Radome in Pleumeur-Bodou.

In Sichtweite befindet sich ein Planetarium, ein See mit Erlebnispark und eine Ausstellung über neue Technologien, die wie morgen wohl besichtigen werden.

Renate kommt nach einem Abendspaziergang ganz begeistert mit Fotos einer jungen Biberratte (Nutria) zurück, die sie bei diesem See geschossen hat. Die Franzosen nennen das Tier Ragondin.

 Gefahren: 60 km

23. Tag, Stellplatz Primel-Trégastel bei Plougasnon

23. Tag, Sonntag, 17. Juni 2018

Heute Morgen schien die Sonne kurze Zeit. Danach zogen für den Rest des Tages Wolken auf und es nieselte immer wieder.

Da wir hier mit prächtiger Aussicht stehen, geniessen wir auch dies ganz gemütlich von drinnen.

Als am Nachmittag der Nieselregen aufhörte, konnten wir den geplanten Spaziergang zu den Felsen von Diben in Angriff nehmen.

Zuerst muss man einen mühsamen Weg über ein langes Geröllfeld überwinden.

Dann kommen die Felsen, die aber aus der Ferne irgendwie imposanter wirken.

 

Auf dem weiteren Rundweg kommen wir noch an einigen kuriosen Felsen vorbei.

Da diese schon lange so liegen, war die Gefahr wohl nicht so gross, auch wenn das so aussieht.

Kraftmeier Michael stützt den Felsen sicherheitshalber trotzdem.

Dieser Sitzplatz gehört wohl einem pensionierten Seemann.

Wieder schöne Blumen am Wegrand

die ohne Sonne natürlich nicht so zur Geltung kommen.

Hier noch einige Bilder von Ebbe und Flut.

Heute 8 Uhr aus unserem Fenster (noch nicht ganz Hochwasser)

Heute um 16 Uhr bei Niedrigwasser, b.z.w. aufkommendem Wasser.

Bei Flut gestern an der Mole

Heute bei Ebbe

Gestern bei Flut mit Sicht auf den Stellplatz

Heute bei Ebbe

Bei Flut gestern mit Blick auf die Felsen von Diben

Heute bei Ebbe

Bei Flut gestern ein Becken der Fabrik neben dem Stellplatz

Heute bei Ebbe

Jetzt reicht’s aber, – auch wenn es uns noch so fasziniert.

Draussen regnet es inzwischen wieder intensiv, was unser Abendprogramm jedoch nicht stören wird. Sobald dieser Blogbeitrag steht, werden wir wieder Karten spielen.

Gefahren: 0 km

22. Tag, Roscoff – vorbei an Morlaix – Primel-Trégastel bei Plougasnon

22. Tag, Samstag, 16. Juni 2018

Heute Morgen war es trocken, aber mit um die 17 Grad doch recht frisch.

Nach 3 Übernachtungen auf diesem Stellplatz wollen wir heute weiter. In St-Pol-de-Leon ergänzen wir wieder unsere Essensvorräte.

Dann fahren wir vorbei an Morlaix, überqueren wieder einen dieser Rivière, wo Boote wie Perlen aufgeschnürt in der Strömung liegen.

Die Landschaft ist hügelig und grün. Die Strassen sind zu 95% sehr gut.

Dann erreichen wir unser Ziel, einen Stellplatz in Primel-Trégastel bei Plougasnon. Der wird als sehr beliebt beschrieben und ist dementsprechend bald gefüllt.

Wir haben Glück und erwischen den letzten Platz an der Front, mit direkter Sicht auf das Wasser. Das Wasser ist ablaufend . . .

. . . und bald ist die ganze Bucht ohne Wasser

Bald kommen Männer, um an ihren Booten zu werkeln.

Die einen reinigen das Unterwasserschiff

Andere setzen, genau nach Plan, neue Bojen.

In der Ferne sehen wir eine Rennyacht auf dem Kiel und dem Doppelruder stehen. Anscheinend hält dies das Material aus.

Auch die Möwen kommen sehr einfach zu Futter.

Wir unternehmen einen ersten Spaziergang zur nahen Hafenmole und sehen aus der Ferne den Standplatz der Reisemobile.

Wir kommen an wunderschönen Anwesen vorbei

mit prächtigen Blumen

und Grundstücken mit reichlich Rasen zu mähen. Mit einem eigenen Felsen im Garten, also steinreich.

Hier noch einige Bilder der Tide, die hier heute 9.2 Meter beträgt. Da würde das Fahrwasser der Ostsee ganz schön schrumpfen.

Die Sicht aus unserem Wohnzimmer bei Ebbe

Die Sicht aus unserem Wohnzimmer bei Flut

bei Ebbe

Gleicher Standort bei Flut. Dazwischen liegen 9.2 Meter Höhe und ca. 6 Stunden. Siehe Gezeitentabelle:

 

Zu diesen Felsen wollen wir morgen wandern.

Gefahren: 50 km

21. Tag, Roscoff

21. Tag, Freitag, 15. Juni 2018

Heute Morgen war es trocken und zuerst auch sonnig. Gegen 9 Uhr verschwand die Sonne wieder und wir hatten schon Bedenken, wie sich das wohl entwickeln würde.

Aber nachdem sich die Wolken wieder verzogen hatten, fuhren wir mit unseren Velos in den Ort Roscoff.

Das ist ein kleiner, aber sehr schöner Ort. Um den alten Hafen herum hat man eine gute Aussicht.

Die alten Steinhäuser haben Vorgärten mit vielen Blumen.

eine Hummel sammelt emsig Nahrung.

In einem öffentlichen Park stehen Granitskulpturen. Aus jeweils einem Block Granit sind geometrische Formen kunstvoll herausgeschnitten worden. Steinmetzarbeiten haben hier Tradition.

Ein Rechteck, ein Quadrat, ein Trapez und ein Dreieck.

Bei einer Hausmauer sehen wir ein lustiges, modernes Kunstwerk

Die nachfolgende Bildfolge erzählt von unserem Rundgang.

Nach einem ausgezeichneten Mittagsmahl in einem kleinen Restaurant in der Altstadt wollte Michael noch die neuen Hafenanlagen sehen.

Der Weg dorthin war mit dem Velo noch recht anspruchsvoll, weil hügelig und schmal.

Da ist einerseits die Pier der Fährschiffe nach England und Irland.

und andererseits der Sportboothafen. Eine gewaltige Anlage, natürlich mit Schwimmstegen, denn die Tide beträgt hier um die 8 Meter.

Müde kommen wir zum Mobi zurück und ruhen uns erst einmal in unseren Liegestühlen aus.

Ein interessantes Spiel der Wolken, schon den ganzen Tag. Mal wird die Sonne schier verdeckt, dann knallt sie wieder ungefiltert auf uns nieder. Aber wir beklagen uns keinesfalls. Es könnte heute noch einen schönen Sonnenuntergang geben.

Während Michael am Blog arbeitet, reinigt Renate die Scheiben.

Und der Sonnenuntergang kam auch noch, wenn auch nicht so sensationell, dafür durch eine saubere Scheibe.

Gefahren: 0 km

20. Tag, Roscoff

20. Tag, Donnerstag, 14. Juni 2018

Nach dem gestrigen prächtigen Wetter war heute Morgen richtiges Schietwetter.

Starker Wind und Regen und seewärts lag dichter Nebel.

Das sieht auf dem Foto viel zu schön aus.

Wir wollten zwar sowieso hierbleiben, aber eigentlich, um den Ort zu besuchen. So aber beschäftigten wir uns drinnen.

Renate hatte etwas zu nähen.

Michael hatte sogar einmal Zeit für ein Buch.

Spät nachmittags wurde es trocken und wir wagten einige Schritte ins Freie.

Sahen ein neues, aber ganz im alten Stil aus Stein gebautes, Haus.

Wenig weiter ein sehr modernes Haus mit eleganten Formen.

Hier gedeihen allerlei tropische Bäume

mit interessanten Blüten, die aber ohne Sonne auch nicht richtig wirken.

Dunkle Wolken treiben uns wieder zum Mobi zurück, wo wir es uns drinnen gemütlich machen.

Zwischendurch hatten wir noch Besuch von einem netten Ehepaar aus Deutschland, die auch ein Wohnmobil von LMC fahren. Da gibt es immer etwas zu erzählen.

Gefahren: 0 km

19. Tag: Kerlouan – Plounéour-Brignognan-Plages – Plouescat – St-Pol-de-Leon – Roscoff

19. Tag, Mittwoch, 13. Juni 2018

Wir sagen dem schönen Parkplatz in La Digue bei Kerlouan adieu.

Nächstes Ziel ist Plounéour-Brignognan-Plages, wo es einen Menhir zu besichtigen gibt.

Dabei kommen wir wieder an spitzen Kirchtürmen  . . .

. . . und vielen Mohnblumen vorbei

Der Menhir Men Marz ist 8.5 m hoch und 80 t schwer und einer der grössten in Frankreich.

Danach fahren wir mehr oder weniger der Küste entlang, vorbei an Plouescat und der grossen Bucht, die bei Ebbe gerade trocken liegt.

Wieder geht es  hoch und runter

In dieser Gegend wird im grossen Stil allerlei Gemüse angebaut.

Nicht immer ist uns ganz klar, um was es sich handelt. Sicher Zwiebeln, Kohl und Kartoffeln.

Aber hier sind es Artischocken und zwar Hundertausende.

In Plouescat decken wir uns dann selbst mit Gemüse u.s.w. ein, damit wir wieder einige Tage autark sind.

Wir sind hier England sehr nahe, denn in Roscoff gibt es Fähren nach Plymouth/GB sowie Cork und Rosslare/Irland.

Unser Navi führt uns wieder einmal auf Schleichwegen zum Ziel, vermutlich hat er eine Abkürzung errechnet.

Noch enger geht nicht mehr und wir beten, dass uns kein Fahrzeug entgegenkommt.

Der Stellplatz für etwa 20 Camper liegt direkt an einer grossen Bucht vor Roscoff. Kurz nach unserer Ankunft sind alle Plätze belegt, viele Engländer, einige Franzosen und zwei Schweizer.

Wir haben von unserem „Wohnzimmer“ direkte Sicht auf das Wasser, – wenn es denn da ist.

um ca. 18 Uhr

um ca. 22 Uhr

Und im Vorgarten blüht der Mohn.

Neben dem Stellplatz wäre ein herrschaftlicher Wohnsitz zu haben. Von der Lage noch schöner als der ehemalige Besitz von Renates Grossvater in Tiefenbrunn bei Füstenberg in Mecklenburg.             Eine tolle Substanz, aber zum Renovieren sicher ein Fass ohne Boden.

Die Sonne versteckt sich immer wieder hinter den Wolken und es weht ein kühler Wind. Wir spazieren über einen Damm zum gegenüberliegenden Ufer.

Gewaltige alte Pinienbäume säumen den Weg.

Ein grosser Zapfen ist auf den Weg gefallen. Er ist 300 g schwer.

Auf unserem Spaziergang sehen wir tolle Häuser, gepflegte Anwesen und viel Natur.

Wir finden das Spektakel mit Ebbe und Flut grossartig. Ständig verändert sich die Landschaft.

Auf dem Rückweg zum Stellplatz um 18 Uhr hat das Wasser in der Bucht etwa seinen Höchststand erreicht.

Um 15 Uhr sah man das Wasser langsam kommen,

Um 13:30, als wir ankamen, war die ganze weite Bucht trocken, ausser da und dort ein kleiner Priel.

Gefahren: 50 km

18. Tag: Stellplatz bei Locmaria – Plouzané – Plouguerneau – Kerlouan

18. Tag, Dienstag, 12. Juni 2018

Strahlender Sonnenschein von morgens bis abends.

Diese Amsel trommelte uns aus den Federn.

In Plouzané füllten wir Gas und Diesel und etwas Proviant nach und dann ging es durch diese wunderbare grüne Landschaft weiter.

Landwirtschaft und Gemüseanbau

Kleine Seen

Ginster leuchtet am Wegrand in der Sonne

Wir überqueren den „Aber Wrac’h“ bei Niedrigwasser. Blick Richtung Meer (Plouguerneau)

Blick ins Landesinnere.

Hier werden Austern gezüchtet.

Ob diese Kähne wohl noch schwimmen?

oder wurde der wrackähnliche Name des Gewässers davon abgeleitet?

Später hatten wir in einer Ortschaft ein drolliges Erlebnis. Dieser Hund blieb die längste Zeit stur auf der rechten Fahrbahn stehen. Zwei Autos vor uns und auch wir mussten einen Bogen um ihn herum fahren.

unterwegs wieder einer dieser typischen Kirchtürme

Als Ziel hatten wir die Koordinaten eines Stellplatzes nahe am Meer gewählt. Aber dort versperrt neuerdings eine Höhenbeschränkung den Zugang für Camper.

Bevor wir auf weitere Stellplatzsuche gehen, besuchen wir diese wunderbare Bucht.

Die karibische Farbe des Wassers sieht verlockend aus. Zum Baden ist dies (für uns) aber noch zu kalt.

Riesige Felsblöcke regen die Fantasie an.

Wir fahren eine Bucht weiter zu einem Parkplatz in Kerlouan.

Hier wollen wir diese Nacht stehen bleiben.

Wir unternehmen einen langen Spaziergang in diesem Traum einer Landschaft, welche durch das Sonnenlicht noch gekrönt wird.

Siehe Slider.

Imposante Felsen

Hübsche Blumen

Wir können uns gar nicht satt sehen.

Und als wir nach 22 Uhr nochmals auf das Meer sehen wollen, ist das Wasser weg. So als hätte jemand den Stöpsel gezogen.

Die ganze Bucht liegt trocken und damit auch die vielen Boote.

Um 22:30 geht die Sonne unter.

Gefahren: 60 km

17. Tag: Stellplatz bei Locmaria Plouzane

17. Tag, Montag, 11. Juni 2018

Heute Morgen kam die Sonne durch. Alles sieht gleich viel freundlicher aus.

Wir spazierten noch einmal den Uferweg entlang und genossen die schöne Aussicht.

Kleine Buchten mit schönen Stränden und feinem Sand.

Die Wohnlage ist hier auch nicht schlecht

Die Felsen sind vom Meer rund geschliffen.

Am Weg wurden hier stabile Tische und Bänke aus massiven Basalt für müde Wanderer aufgestellt.

Als wir zurück zum Mobi kommen, werden gerade das Pferd und die Esel wieder auf die Weide gebracht.

Aufmerksam schauen sie wo Frauchen bleibt.

Wir wollten mittags eigentlich weiterfahren. Aber es ist hier so schön, dass wir uns anders entscheiden. Zudem gibt es hier auf dem Platz die Möglichkeit zu waschen, was Renate gerne ausnützen möchte.

Statt auszuchecken buchen wir also eine weitere Übernachtung plus Wachmaschine und Tumbler.

Immer wieder ist es bedeckt mit böigen Winden.

Umso mehr freuen wir uns über die kurzen Momente, wenn die Sonne scheint.

Der Wind rauscht in den Bäumen und die Vögel zwitschern uns etwas vor. Das ist Genuss pur.

Nach einer bedeckten Phase wird es am Abend noch einmal richtig sonnig.

Erstmals kann man die Steilküste der gegenüberliegenden Landzunge der Halbinsel Crozon erkennen.

Mit dem Zoom sieht man sogar die Gebäude in ca. 9 km Entfernung.

Das Wasser ist um 22 Uhr etwa auf seinem Tiefststand.

Heute um 15 Uhr war der grosse Felsen noch umspült.

Gefahren: 0 km

16. Tag: Stellplatz Etang du Fret, Crozon – vorbei Brest – Stellplatz bei Locmaria Plouzane

16. Tag, Sonntag, 10. Juni 2018

Nach dem heftigen Regen gestern Nacht, war es heute Morgen trocken, aber neblig trüb.

Der Stellplatz liegt neben dem Etang du Fret, einem Vogelschutzreservat. Über Schieber findet der Wasseraustausch mit dem Meer bei Ebbe und Flut statt.

Wenn die Flut zurückgeht, kommen Anwohner und sammeln Schnecken am Meeresufer.

Die werden in Meerwasser 10 Minuten gekocht und dann aus dem Gehäuse gelöst und verspeist, wenn man dies mag.

Auf der Weiterfahrt verhindert Nebel die Weitsicht in die schöne Landschaft.

Eine imposante Brücke führt über den Fluss „l’Aulne“.

Die Aussichtsplattform sehen wir erst, als wir schon auf der Brücke sind.

Die N165 und später die E60 führt uns durch hügeliges Gelände um Brest herum.

Hier führt eine Brücke über den „l’Élorn“.

Immer wieder fällt uns die üppige Blumenpracht auf.

Wir landen auf einem Stellplatz, der zu einem Camping gehört.

Sehr schön stehen wir auf einer Terrasse am Hang mit herrlichem Blick auf die Bucht vor Plougonvelin.

Unterhalb weiden Esel und ein Pferd.

Das Meer ist ruhig und so sehen wir Standup-Paddler,

weit draussen einen Catamaran und

Langstreckenschwimmer und Paddler.

Das Anlanden ist jedoch auch bei kleiner Welle nicht einfach. Die letzte Welle spülte diesen Paddlern viel Sand ins Boot.

Hier wird alles wieder vom Sand befreit.

Wir spazieren den Uferweg entlang.

Erst nach rechts.

Dann nach links.

Denn da Regen in der Luft liegt, wollen wir uns lieber nicht zu weit vom schützenden Mobi entfernen.

So sieht der Wasserstand um 16 Uhr aus, ca. eine Stunde nach der Flut.

. . . und hier um 21 Uhr

Gefahren: 90 km

über unsere Erlebnisse mit dem Reisemobil