82. Tag: Ouddorp, Camping Port Zélande – Scharendijke, Landschapscamping Claeskinderen

82. Tag, Mittwoch, 15. August 2018

Wir verlassen diesen hochpreisigen Campingplatz, um uns mit Vreni und Jögge zu treffen. Wir fahren zusammen nach Haamstede.

Hier treffen wir auf hohe Dünen . . .

. . . im üppigen Buschwerk wächst auch Sanddorn.

Es folgt ein schöner Spaziergang auf dem fast menschenleeren Nordseestrand.

In einem Strandrestaurant löschen wir unseren Durst . . .

. . . und bekommen auch etwas zu Essen.

Den Kaffee bekommen wir später bei uns im Mobi

Dann besuchen wir kurz das Sturmflut-Sperrwerk zur Osterschelde. Anschliessend suchen wir nach einem Standplatz, der möglichst nahe bei einem Hafen liegt. Das ist hier schier unmöglich.

Nachdem wir die beiden zu ihrem Boot gebracht haben, wollen wir zuerst auf diesem Parkplatz beim Hafen übernachten. Es ist hier kein Übernachtungsverbot für Camper. Aber da das Übernachten in den Niederlanden generell verboten ist und eine Busse von 160 Euro nach sich ziehen kann, entscheiden wir uns doch für einen Stellplatz.

Nun stehen wir auf dem „Landschapscamping Laeskinderen“, etwa 3 Kilometer vom Hafen Scharendijke entfernt. Dort können Vreni und Jögge morgen einen Liegeplatz bekommen.

Unser Stellplatz befindet sich auf einem ehemaligen Landwirtschaftsbetrieb auf einer grossen Wiese.

Die Parzellen sind grosszügig bemessen und überall gibt es Strom, sofern man ihn braucht. Der Empfang durch Cees ist sehr freundlich und er fährt sogar mit seinem Roller vorneweg zum Stellplatz.

Es gibt Duschen, Toiletten, Frischwasser, eine Entsorgungsstation und freies WLAN, das alles für 16 Euro, einem Drittel von gestern.

Ein schöner Tag geht zu Ende.

Gefahren: 80 km

81. Tag: Middelburg Stadtcamping Zeeland – Ouddorp, Camping Port Zélande

81. Tag, Dienstag, 14. August 2018

Auf dem Stellplatz lassen sich 2 Gänse verwöhnen.

Heute Morgen war nicht klar, was das Wetter macht. Es sieht sehr nach Regen aus, trotzdem wagen wir einen Stadtbesuch in Middelburg. Auch wenn wir die Stadt gut kennen, ist sie immer noch sehenswert.

Besonders natürlich das Rathaus ist immer ein schöner Anblick.

Bei Nieselregen kürzen wir aber unseren Stadtbummel ab.

Wir fahren weiter, um uns heute mit unseren Freunden aus der Schweiz zu treffen, die mit ihrer Motoryacht auch in Zeeland unterwegs sind.

Radfahrer haben hier ihre eigenen Wege.

Wir fahren über den Damm beim Veersen Meer

Dann über das Sturmflut-Sperrwerk zur Osterschelde

Bei Neeltje Jans, einer künstlichen Arbeitsinsel für die Errichtung der Deltawerke, machten wir Mittagspause.

Unsere Freunde liegen am Greveliner Meer hinter dem Brouwersdam bei Ouddorp, wo wir uns nach anfänglicher Irrfahrt auch fanden.

Es gastiert gerade ein Zirkus, der seine Tiere hier grasen lässt.

Leider darf man hier beim Liegeplatz nicht mit dem Camper übernachten.

Wir bekommen auf dem Campingplatz in Ouddorp gerade noch den letzten Platz für 48 Euro. Das ist unser bisheriges Rekordhoch.

Danach fahren wir zurück zu Vreni und Jögge auf ihr Boot.

Wir werden mit einem fürstlichen Abendessen bewirtet und verwöhnt und haben lustige Stunden zusammen.

Einen schönen Sonnenuntergang erleben wir auch noch auf ihrem Schiff.

Der Torschluss auf dem Campingplatz um 23 Uhr setzt dem schönen Abend jedoch zeitliche Grenzen.

Gefahren: 80 km

80. Tag: Nähe Roosendaal/NL, bei Verwandten – Middelburg Stadtcamping Zeeland

80. Tag, Montag, 13. August 2018

Nach dem Kaffee verabschiedeten wir uns von Susan und Peter.

Im Garten steht ein jetzt schon recht stattlicher Sequoia-Baum, den Susan aus einem Samen aus Amerika gezogen hat. Diese Mammutbäume können über 100 Meter hoch und über 2000 Jahre alt werden.

Adieu Susan

Weiter geht es anfangs noch über kleine Strassen . . .

. . . und dann über die Autobahn durch Zuid-Beveland nach Walcheren.

Auf einer Raststätte sehen wir diese gewaltigen Wolken.

In Middelburg sind wir mit Peter, auch weitere Verwandtschaft von Michael, verabredet.

Wir stellen den Mobi auf dem Stadtcampingplatz ab . . .

 . . . dann fährt Peter mit uns nach Vlissingen und wir spazieren auf dem Boulevard an der Schelde entlang.

Später verwöhnt uns Peter in seiner neuen Wohnung noch mit einem ausgezeichneten Abendessen.

Nach diesen unterhaltsamen Stunden bringt er uns wieder auf den Campingplatz zurück. Wir bekommen noch allerhand Tipps für weitere sehenswerte Ziele in den Niederlanden.

Gefahren: 90 km

79. Tag: Kortrijk/B, Stellplatz Broeltorens – Nähe Roosendaal/NL, bei Verwandten

79. Tag, Sonntag, 12. August 2018

Ein letzter Blick auf die Leie, dann verlassen wir Kortrijk.

Wir sind heute bei Verwandten von Michael mütterlicherseits angemeldet, die in der Nähe von Roosendaal in den Niederlanden wohnen.

Auf der Autobahn kommen wir schnell voran.

Um Antwerpen herum ist immer viel Verkehr, aber wir kommen heute, am Sonntag, gut durch.

Unter der Schelde hindurch führt ein Tunnel.

Nach einigen Kilometern auf kleinen Strassen . . .

. . . finden wir das Anwesen von Susan und Peter.

Das Haus steht auf einem ehemaligen Landwirtschaftsbetrieb total im Grünen.

In der ehemaligen Scheune hat Peter seine Oldtimerwerkstatt eingerichtet.

Da kommen bei jedem Bastler die Freudentränen.

Es gibt viel zu erzählen, da Michael in seiner Jugend oft seine Sommerferien bei Susan’s Grossvater, Michael’s Onkel, dem Lotsenkapitän, in Vlissingen verbracht hat.

Nach dem leckeren Essen, das Susan zubereitet hat, können wir an diesem lauen Sommerabend noch bis spät in die Nacht draussen zusammensitzen.

Susanne und Renate schauen Fotos an.

Und so vergehen die Stunden viel zu schnell und dieser Blogbeitrag wird erst am nächsten Tag erstellt.

Gefahren: 160 km

78. Tag: Watten, Aire de Camping – Kortrijk, Stellplatz Broeltorens

78. Tag, Samstag, 11. August 2018

Nach den zwei Regentagen war es heute wieder sonnig.

Unser heutiges Ziel ist Kortrijk in Belgien.

Die Landschaft bis zur Grenze scheint uns noch flacher als flach zu sein.

Die ersten Ortschaften in Belgien erscheinen uns recht schmucklos.

Schon 9 Kilometer nach der Französischen Grenze sind wir auf dem Stellplatz in Kortrijk, der nahe beim Zentrum liegt.

Nur 8 Plätze von der Gemeinde zur Verfügung gestellt, mit Strom, Wasser und Entsorgungsstation. Alles für 10 Euro/24 Stunden. Sensationell!

Wir stehen in der Nähe der Broeltürme und dem Passantenhafen am Fluss Leie.

Kortrijk hatte seine Blütezeit im 14. Jh. durch die Textilindustrie. Grosse Zerstörungen gab es im 1. Weltkrieg und auch im 2. Weltkrieg, besonders 1944, als die Alliierten die Stadt bombardierten, um die deutsche Besatzung zu vertreiben.

Es stehen aber noch einige historische Bauten, Patrizierhäuser und Kirchen.

Auf unserem Rundgang sehen wir den Beginenhof*, die „Onze-Lieve-Vrouw- und die Martins Kirche“

(*da wohnen Angehörige einer christlichen Gemeinde, die kein Ordensgelübte abgelegt haben, aber ein religiöses, eheloses Leben führen)

In der Matthäuskapelle im Weltkulturerbe Beginenhof sehen wir die älteste Orgel der Niederlande (im 12.Jh. gehörte dieses Gebiet zur Niederlande).

Im Rathaus besuchen wir den prunkvollen Ratssaal und Schöffensaal mit einem bildhauerlich verzierten Kamin.

Auf der Einkaufsmeile herrscht ein emsiges Treiben.

Die Broeltürme kann man besteigen

Oben ist ein Saal mit Aussicht ringsum aus schießschartengrossen Fenstern.

Von dort oben kann man auch heute Freund und Feind auf’s Korn nehmen.

. . . und man kann heute auch hinunterhüpfen.

Müde kommen wir auf den Stellplatz zurück und tanken neue Kräfte.

Gefahren: 100 km

77. Tag: Watten, Aire de Camping

77. Tag, Freitag, 10. August 2018

Renate wurde in der Morgendämmerung von den ersten Windstössen des nahenden Unwetters wach.

Als sie aus dem Fenster schaute, sah sie ein grosses Schiff auf dem Kanal. Schnell zog sie sich an, um draussen ein Foto davon zu machen. Bis sie soweit war, war von dem Schiff aber nichts mehr zu sehen.

Dafür entstand dieses Bild von dem beleuchteten Kirchturm.

Michael bekam von den nächtlichen Aktivitäten seiner Frau nichts mit.

Es regnete und stürmte den ganzen Tag stark mit nur kleinen Aufhellungen.

In so einer trockenen Phase entstand auch dieses Bild von unserem Stellplatz. Aber der nächste Guss ist schon in Sicht.

 . . . und von diesem hübschen Teichhuhn.

Jedesmal wenn wir dachten, dass wir einen Spaziergang in den Ort wagen könnten, fing der Regen wieder an.

Beim vielen Lesen, Schreiben, Kartenspielen, Telefonieren und auch Ruhen kam aber keine Langweile auf.

Das Mittagessen mit Salat, Spaghetti und Rotwein (muss ja nicht mehr fahren) sorgten zudem für das leibliche Wohl.

Einmal zogen bei lauter Musik einige kleine Motorboote vorbei.

Ansonsten sah es so aus, wie auf diesem Bild. Viel Regen von schräg oben.

Gefahren: 0 km

76. Tag: Neufchâtel-Hardelot – St-Omer – Watten, Aire de Camping

76. Tag, Donnerstag, 9. August 2018

Morgens ist es trüb, aber noch trocken.

Gleich um die Ecke steht noch ein bemerkenswertes Haus: „Der grosse Segler“.

Bald setzt Regen ein. Wir verlassen den grosszügigen Platz und drehen mit dem Mobi noch eine Runde in Hardelot-Plage. Zum Flanieren regnet es aber schon zu stark.

Calais reizt uns nicht und so verlassen wir nun die Küste.

Es regnet teilweise so intensiv, dass wir von der Landschaft nicht viel sehen. Es ist oft sehr hügelig.

St-Omer soll sehenswert sein, aber es regnet zu stark. Auf einem Parkplatz machen wir Mittagspause und hoffen vergeblich, dass es trocken wird.

Dann fahren wir weiter am kanalisierten Fluss Aa entlang nach Watten.

Da stehen wir nun auf einem guten Platz mit Sicht auf den Kanal, der ein Teil des Großschifffahrtsweges Dünkirchen – Schelde ist. Der Stellplatz ist für 15 Camper ausgelegt. Mit uns sind es heute aber nur drei. Für Fotos von aussen ist es eindeutig zu nass, sorry.

Hier wollen wir den Regen abwettern. Michael genehmigt sich einen gepflegten Mittagsschlaf und Renate beginnt sogleich mit dem Schreiben von Mails.

Es regnet anhaltend, aber wir haben es gemütlich. Auch haben wir alles an Bord, was wir die nächsten Tage brauchen.

Mit anhaltend Sonnenschein ist es erst einmal vorbei, sagt die Prognose. Für Land und Leute ist dieses Wetter natürlich eine Wohltat.

Allerdings sitzen wir nun nicht mehr mit kurzen Hosen und T-Shirts herum. Draussen ist die Temperatur noch um die 17°. Drinnen haben wir 21°.

 . . . und wenn der Winter kommen sollte, können wir auch heizen.

Gefahren: 80 km

75. Tag: Quend-Plage-les-Pins, Aire de Camping – Neufchâtel-Hardelot

75. Tag, Mittwoch, 8. August 2018

Heute Morgen nieselte es noch etwas, aber gegen 10 Uhr wurde es trocken und später kam auch die Sonne durch.

Das viele Duschen, wenn es so heiss ist, braucht auch viel Wasser. Bevor wir den Platz verlassen, füllen wir unseren Frischwassertank wieder und Entsorgen die anderen Tanks.

Bei der Ausfahrt ist ein sehr moderner Automat, der anhand eines QR-Codes die Kosten für den Aufenthalt errechnet.

Nach dem Bezahlen soll ein Ticket herauskommen, mit dem sich die Schranke öffnet. Sollte, aber es kommt kein Ticket?! Immerhin sagt eine Stimme auf dem Help-Button: „Je viens dans environ vingt minutes“.Also warten wir, bis ein netter Herr der Gemeinde zur Hilfe kommt. Er sagt nur: Sie haben nichts falsch gemacht. Es liege einfach an der modernen Technik und öffnet uns die Schranke.

Lange müssen wir hinter einem Traktor herfahren. Er verliert immer wieder Karotten aus seinen Pflugscharen.

Mit all den Verzögerungen kommen wir erst kurz nach 12 Uhr zur Gastankstelle. Sie hat von 12 bis 14:30 Mittagspause. Toll!

Aber in der Nähe ist ein Lidl. Sogar einer dieser modernen grossen Konsumtempel mit einem riesigen Sortiment. Da ergänzen wir unsere Essensvorräte, ja sogar unser Mineralwasser bekommen wir hier. Diese 1.5 Literflaschen passen nämlich so gut in unsere Systemboxen in der Garage. Renate kocht ein Mittagessen und schon war die Gastankstelle wieder geöffnet.

In Étaples überqueren wir den Fluss „La Canche“. Wir halten kurz, aber so viel ist hier nicht zu sehen.

Sandboden und Dünen-Vegetation prägen nun die Landschaft.

Immer wieder bewundern wir die Gestaltung der vielen Kreisel.

Wir erreichen unseren Standplatz in Neufchâtel-Hardelot und sind begeistert. Es ist ein Parkplatz in einem Villenquartier. Viel Grün und ein alter Baumbestand.

Es ist dringend nötig, dass wir unsere Fenster vom Staub der letzten Tage befreien.

Die Anwesen ringsum: eines schöner als das andere. Vermutlich kann man so etwas nur noch erben und nicht mehr bezahlen.

Bis zum Strand sind es 1.7 km zu laufen.

Die Häuser im Zentrum sind sehr hübsch.

Die vorderste Front am Strand hingegen bietet das Kontrastprogramm pur. Alles Ferienwohnungen.

Der Strand ist sehr schön und breit und macht den Ort für Badegäste und Strandsegler sehr attraktiv.

Der Weg zu unserem Stellplatz zieht sich aber elend in die Länge.

Gefahren: 60 km

74. Tag: Quend-Plage-les-Pins, Aire de Camping

74. Tag, Dienstag, 7. August 2018

Wir haben gut geschlafen. Die Sonne scheint, aber der Wald macht uns schön Schatten.

So frühstücken wir bei angenehmen 22 Grad im Freien.

Da es nach einem heissen Tag aussieht, gehen wir vor dem Mittag in den Ort. Wir wollen heute hierbleiben und brauchen neues Brot.

Die Gemeindearbeiter pflegen gerade den wunderschönen Blumenschmuck.

Die Blumen an den Laternen werden durch eine Bewässerungsanlage automatisch gegossen.

Am Strand ist schon viel los.

Wie die Leute nur diese intensive Sonne ertragen können?!

Auf dem Rückweg schauen wir uns die nette Kapelle an.

Im Jahr 1914 waren noch keine Bäume zu sehen.

Heute ist sie von Pinien eingerahmt.

Gegenüber von unserem Stellplatz gibt es eine Anlage mit bunten Ferienhäusern.

Um die Mittagszeit ziehen dunkle Wolken auf und es sieht nach Gewitter aus. Bei den Campern ringsum werden sicherheitshalber die Markisen eingefahren, so auch bei uns.

Die Familie hinter uns ist noch beim Essen als der Regen einsetzt.

Das Gewitter streift uns nur kurz mit dicken Tropfen und etwas Hagel. Nach fünf Minuten ist der Spuk vorbei.

Lange ist es bewölkt, erst am Abend setzt anhaltender Regen ein.

Wir haben viel Zeit zum Lesen und können beide unsere interessanten Bücher abschliessen.

Letzteres besonders bewegend und leider immer noch aktuell.

Dazwischen nimmt sich Michael wieder einmal die Schubladenfront vor.

 Die Schrauben lösen sich immer wieder in diesem Leichtbau-Material.

Die Belastung bei jedem Öffnen und Schliessen der Schublade mit einem Hebel von 1:10 ist enorm.

Jetzt sind die Schraubenlöcher mit PowerKitt aus unserer Bordmaterial-Kiste verdübelt, was hoffentlich hält.

Der Regen tut dem Land sehr gut. Wir sitzen gemütlich im Trockenen und freuen uns auch über die Abkühlung. Und wir müssen auf diesem Platz auch keine Angst haben, dass wir einsinken und morgen nicht mehr wegkommen.

Gefahren: 0 km

73. Tag: Le Tréport, Aire de Camping Car – Le Hourdel – Le Crotoy – Quend-Plage-les-Pins, Aire de Camping

73. Tag, Montag, 6. August 2018

Es wird heiss heute, das spürten wir schon sehr früh.

Es wird schwer werden einen luftigen neuen Stellplatz zu finden. Trotzdem wollen wir heute weiterziehen.

Erst einmal stauten sich die Camper bei der Entsorgungsstation. Wir waren Nummer 3 in der Schlange und irgendeinmal auch an der Reihe.

Unser Navi führt uns über Criel Plage, der nächsten Senke an der Steilküste.

Danach kommen wir bei einer Gedenkstätte für im 1. Weltkrieg gefallene Soldaten vorbei.

In Eu geben wir Lidl noch einmal eine Chance uns Mineralwasser zu verkaufen. Schon wieder Pech, Gazeuse gibt es noch immer nicht.

Dann machen wir in Le Hourdel, an der südlichen Seite der Sommes-Bucht, einen ersten Versuch einen Stellplatz zu finden. Es gab auch noch einen freien Platz, aber hinter Hecken in brütender Hitze und ohne einen Luftzug. Das war nichts für uns.

Wir besichtigten aber den Ort, der bei Flut am Wasser liegt.

Es sieht schon jämmerlich aus, wenn den Schiffen ihr Element entzogen wird.

Man macht hier Wattwanderungen, sowie Vogel- und Seehundbeobachtungen.

Vor den Gefahren der aufkommenden Flut wird deutlich gewarnt.

Wir sind glücklich, dass wir für unsere Mittagspause ein schattiges Plätzchen gefunden haben. In der Sonne ist es nicht auszuhalten.

Wir sind dankbar für unsere Klimaanlage, die aber nur während der Fahrt arbeitet.

Ein nächster Stellplatz-Versuch erfolgt in Le Crotoy, auf der nördlichen Seite der Bucht.

Auch hier ein staubiger Platz, heiss wie im Backofen, kein Wind und das Wasser ist wohl erst wieder am Abend bei Flut zu sehen.

Beim 3. Versuch in Quend-Plage-les-Pins sieht es besser aus. Ein grosszügiger Stellplatz mit Wald auf drei Seiten. Da und dort Schatten und es weht eine schwache Brise.

Unterwegs auf der heutigen Fahrt sahen wir kleine Häuser . . .

 . . . immer wieder lustige Viecher im Kreisverkehr . . .

 . . . und tausende Schafe am Wegrand

Bis zum Abend bewegen wir uns möglichst wenig und lesen in unseren spannenden Büchern.

Als dann die grosse Hitze vorbei ist, laufen wir in den Ort, ein kleines Seebad.

Bis zum Strand sind es etwa 1 km durch eine Flaniermeile, wie sie in jedem Seebad identisch zu finden ist.

Noch ist nicht ganz Flut, aber wir sehen das Wasser.

Gefahren: 90 km

über unsere Erlebnisse mit dem Reisemobil