99. Tag, Parchim

99. Tag, Sonntag, 25. August 2019 

Auch heute ist es wieder viel zu heiss. Über 35° im Schatten sind für uns einfach zu viel. Wir halten uns im Schatten der grossen Bäume auf. Gegen Mittag ist dann auch unser Mobi endlich im Schatten. Zum Glück geht auch immer etwas Wind. 

Wir wollen heute die Ausstellung „Welt“-Stadt hinter Stacheldraht besuchen.

Nachmittags schleichen wir uns, immer den Schatten suchend, zur Remise beim Landratsamt Parchim. 

Im ersten Weltkrieg gab es in Parchim das grösste Kriegsgefangenenlager nach Soltau. Das Lager Parchim war für 30’000 Gefangene, zuzüglich die Bewachung, geplant. 

Einer der Gefangenen, der französische Korporal und Künstler, Maxime Bourée, war hier ab 1914 inhaftiert. Er zeichnete 127 farbige Bilder von Mitinsassen in sein Skizzenbuch.

Wir erhalten hier einmalige Einblicke in das Lagerleben der Kriegsgefangenen des 1. Weltkrieges. 

Nach dem Museumsbesuch schleichen wir uns, wieder Schatten suchend, zurück zum Mobi. 

Gegen Abend starten wir noch einmal zu einem Spaziergang in den Teil von Parchim, den wir noch nicht kennen. Wir kommen bis zur Schleuse am Eldekanal, dann drehen wir um, weil es immer noch zu heiss ist.  

Auf dem Rückweg müssen wir einmal die Strassenseite wechseln. Dieser Rottweiler ist uns zu scharf.

Später kommen wir an einem Eissalon vorbei.

Wir haben aber so einen Durst, dass wir nach einem Bier fragen. So trinken wir zum ersten Mal Bier in einem Eissalon.

Wir kommen von unserem Rundgang doch noch mit einigen Bildern zurück.

Wir sitzen noch lange im Freien und warten, dass es kühler wird. Um Mitternacht sind draussen noch 25°

Gefahren: 0 km

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