2. Tag, Dienstag, Marly, Batterietest

2. Tag, Dienstag, 2. April 2019. 

Der heutige Tag steht ganz unter einem Test unserer Lithium-Batterien. 

Mit den „alten“ AGM-Batterien setzte die Unterspannungsabschaltung bereits bei etwas unter 70% ein. Dann fällt die ganze Technik aus. Kein Licht, keine Pumpen, keine Heizung, keine WC-Spühlung und vieles mehr.

Wir wollen heute herausfinden, wann der Unterspannungsschutz bei unseren Lithium-Batterien einschaltet.

Dazu wurden die zwei 12 Volt-Batterien zuerst „gewaltsam“ mit dem 230 Volt Heizlüfter über den Wechselrichter entleert. 

Batterieladung 60Ah
Batterieladung 30%

Von 200 Ah = 100% bis auf etwas unter 60 Ah = 30% dauerte das über 2 Stunden. 

Bei 29% genügte uns die Erkenntnis, dass immer noch keine Unterspannungs-Abschaltung erfolgte. So tief würden unsere Batterien nie entladen werden. 

Batterien 200Ah = voll
Batterien 100% geladen

Das Aufladen ging dann über 7 bis 8 Stunden. Anfangs mit einem Ladestrom von 22 Ah bis gegen Ende auf 0 Ah, als die Batterie wieder 100% voll war. 

Die Aussagen und Erkenntnisse waren nur dank eines BatterieComputers, bei uns von Büttner Elektronik, so richtig möglich. 

Wir fühlen uns mit diesen Lithium-Batterien und den 200 Ah Kapazität nun bestens ausgestattet. Auch wenn die Solaranlage vielleicht einmal einige Tage keinen Strom nachladen würde, so müssen wir nicht mehr bangen, dass unser Bordsystem ausfällt. Ein gutes Gefühl.

Dann blieb heute auch noch Zeit, die GFK-Front unseres Mobis zu pflegen.

Pflege der GFK-Front

Das Material kreidet durch das Sonnenlicht leider stark aus. Unser altes Segelschiff hatte ein besseres Gelcoat. Nach der Behandlung mit dem „SuperGlanzolan“ von Dr. Keddo sieht die Front nun wieder besser aus. 

Und natürlich kam das Kartenspielen mit Dagmar und Kurt nicht zu kurz.

Gefahren: 0

1. Tag, Hinterkappelen – Marly bei Fribourg

1. Tag, Montag, 1. April 2019 

Kein Aprilscherz: Nach einer langen Winterpause soll es heute endlich wieder losgehen .

In den letzten Tagen hatten wir unser Reisemobil schon ziemlich vollständig eingerichtet. Trotzdem kamen wir erst um die Mittagszeit weg. 

Da unser heutiges Ziel nicht sehr weit ist, können wir uns Zeit lassen. 

Rastplatz bei Düdingen

Wir leisten uns sogar auf halbem Weg eine Kaffeepause, als Michael Hunger bekam. Auf diesem Autobahnrastplatz vor Düdingen waren wir noch nie.

Wie in anderen Jahren auch schon, kombinieren wir die erste Etappe in Marly wieder mit einem Besuch bei Renates Schwester und der Funktionskontrolle des Mobi-Systems nach der Wiederinbetriebnahme. 

Prompt stehen wir bei der Ankunft in Marly mit leerem Frischwassertank da. Warum das? War etwa das Sicherheits-Ablassventil durch den Frostwächter ausgelöst worden? Die Nacht war zwar kalt gewesen, aber Michael hatte vorsorglich die Heizung auf 10° eingestellt. Das konnte es nicht sein. Das Ventil war auch noch geschlossen. Es stellte sich dann heraus, dass das Ablassventil des Frischwassertanks nicht vollständig geschlossen war. So war der Wassertank ganz langsam leergelaufen.

Kartenspielen im Wintergarten

Den Nachmittag und Abend verbrachten wir in Familie mit Erzählen und Kartenspielen.

Fondue

Dazwischen gab es ein feines Fondue. Lecker war’s und viel Spass hatten wir auch. Und da es auch sehr spät wurde, entsteht dieser Beitrag erst am nächsten Morgen.

Gefahren: 40 km