10. Tag, Mittwoch, Vallabrègues – Les-Baux de Provence – Fontvieille

10. Tag, Mittwoch, 10. April 2019 

Das Wetter ist nicht mehr so stabil. Morgens ist es aber noch einigermassen sonnig. Nach dem Entsorgen fahren wir weiter nach Tarascon (nur 8 km) zum Einkaufen von Lebensmitteln und zum Gas und Diesel tanken. 

Auf schmalen Strassen führt der Weg vorbei an Obstplantagen, die nun zum Teil schon blühen.

Das Einkaufen hat geklappt, aber die Tankstelle hatte, entgegen den Angaben im Internet, kein Gas. So fuhren wir etwa 15 Kilometer weiter zu LECLERK am Ortsrand von Arles. 

Dann peilten wir endlich unser eigentliches Ziel LES-BAUX-DE-PROVENCE an.

Unterwegs fanden wir einen guten Rastplatz für die Mittagspause in schöner Natur.

Schon von Weitem sehen wir später die imposanten Felsen von Les Baux. 

Von dort oben kann man sicher eine schöne Aussicht geniessen. 

Wo die zwei Leutchen stehen, wollen wir auch hin.

Les Baux soll eines der schönsten Dörfer Frankreichs sein. Nur 400 Einwohner und eine Burg, die flächenmässig eine der grössten von Frankreich sein soll. 

All diese Superlative haben auch andere Besucher angezogen. Hunderte, wenn nicht Tausende Autos besetzen die vielen Parkplätze. Der Reisemobil-Parkplatz ist mit PKWs verstopft und die vielen Parkplätze an den Strassen sind alle zu klein für uns. 

Die Parkplatznot, aber auch das zweifelhafte Wetter (es nieselt ab und zu etwas), bewegt uns dazu, die Besichtigung auf morgen oder einen anderen Tag zu verschieben. Man läuft hier nämlich wohl 2 bis 3 Stunden herum. 

Der nächste Stellplatz liegt nur wenige Kilometer zurück in Fontvieille. 

Dieser „Aire de Camping-Car“ ist mit 43 Plätzen recht gross. Trotzdem füllt er sich gegen Abend fast vollständig. Aber das Areal und die Plätze sind grosszügig genug bemessen, sodass kein Gefühl der Enge aufkommt. 

Oberhalb der Ortschaft stehen 3 alte Turmwindmühlen, welche von 1814 bis 1915 betrieben wurden.

Heute sind sie in einen Mühlenwanderweg eingebunden und werden touristisch vermarktet. Auch wir sind diesen Weg gelaufen. 

Sehr eindrücklich sind die Wagenspuren, welche über die Jahre durch die Transporte zu den Mühlen aus dem Fels gerieben wurden.

Ein hübscher Platz ist bei der Kirche, sonst haben wir nicht viel entdeckt.

Zurück zum Stellplatz führt ein schöner Weg unter Bäumen etwa einen Kilometer bergauf.

Gefahren: 50 km