5. Tag, Rastatt – Karlsruhe – Neckarsbischofsheim

5. Tag, Donnerstag, 23. Mai 2019 

Wir haben herrlich ruhig geschlafen. 

Während wir frühstücken, suchen sich auch Meisen etwas zu futtern. 

Danach spazieren wir mit Ingrid zum nahen Schloss Favorite und durch den ehemals barocken Lustgarten.

Dazu sagt Wikipedia: Schloss Favorite wurde von Johann Michael Ludwig Rohrer 1710 bis 1730 in RastattFörch erbaut. Bauherrin war die Markgräfin Sibylla Augusta von Baden-Baden (1675–1733), Witwe des sogenannten Türkenlouis, Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden-Baden (1655–1707), die sehr klare Vorstellungen hatte, wie dieses barocke Gesamtkunstwerk mit reicher dekorativer Innenausstattung auszusehen hatte. Neben der Residenz in Rastatt sollte es als Lustschloss auf dem Land den fürstlichen Vergnügungen, Geselligkeit und Spiel, der Jagd, Maskeraden, Studien und der Kindererziehung dienen. Schloss Favorite ist das älteste deutsche „Porzellanschloss“ und als einziges in der ursprünglichen Form erhalten geblieben.

Eine prachtvolle Anlage. Uns hat besonders die Gartenanlage mit dem alten Baumbestand beeindruckt.

Gegen Mittag fahren wir weiter nach Karlsruhe. Hier haben wir bei Crystop, dem Hersteller unserer SAT-Anlage, einen Termin vereinbart. Seit vorgestern macht die automatische Satellitensuche nicht mehr was sie sollte.

Die Techniker lokalisieren bald, dass einer der beiden NLBs ersetzt werden muss. Schlussendlich kommt man uns bei Crystop mit den Reparaturkosten entgegen, was wir sehr zu schätzen wissen. Danke für die Kulanz, Herr Nierlich. 

Das Wetter ist zu schön, als dass wir noch lange fahren wollen. 

An der Autobahn bestaunen wir die vielen Mohnblumen. 

Wir steuern deshalb Neckarbischofsheim an, wo es beim Schwimmbad einen schönen und ruhigen Stellplatz gibt. 

Das Bad ist schon verlockend, aber nicht bei dieser Temperatur

Es gibt hier (auch) ein Schloss zu sehen. Wir aber geniessen lieber in Ruhe das schöne Wetter. 

So wie der kleine Hund im Nachbarsgarten.

Zum Namen Neckarbischofsheim: Zur Unterscheidung von anderen Orten bekam er durch die neue badische Herrschaft 1806 den Namenszusatz Neckar, den die Bürger aber heute in der Umgangssprache ganz einfach weglassen, die Stadt heißt kurz und bündig Bischesse. Logischerweise, denn der Neckar ist meilenweit von hier entfernt. 

Heute sind wir früh dran, da werden wir wieder eine Runde Karten spielen.

Gefahren: 110 km

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.