Tag 25: Malchin – mobiblog.ch

Tag 25: Malchin

In der Nacht hat es immer wieder geregnet. 

Da unsere „wilde“ Übernachtung auf diesem Wanderparkplatz unter grossen Bäumen liegt, verursachte der Regen zusätzliche unangenehme Geräusche. Das hat Michael in seinem sonst so guten Schlaf gestört. Renate hat davon nichts mitbekommen, denn ihre Ohren liegen in der Landestation. Vielleicht hat uns aber auch der einäugige Waldgeist die Ruhe nicht gegönnt, weil wir hier wild übernachtet haben.

Unser erstes Ziel sind heute die Ivenacker Eichen. Dort waren wir im August 2017 zwar schon einmal, aber ein Spaziergang durch den Park ist immer wieder ein Erlebnis. 

Heute ist ein verrücktes Wetter. Immer wieder regnet es und kurz danach scheint schon wieder die Sonne. Manchmal auch beides gleichzeitig.

Die Landschaft ist auch heute wieder abwechslungsreich und sehr schön.
Die Strassen, über die uns das NAVI lotst sind auch abwechslungsreich, aber weniger schön. 

Zu den Ivenacker Eichen starten wir zu Fuss bei Sonnenschein und mit leichter Kleidung.
Aber kaum sind wir im Gelände, beginnt es zu regnen. Wir holen schnell unsere Regenbekleidung aus dem Mobi.
Logisch, dass es danach auf dem ganzen Rundgang nicht mehr regnet.

Die bis über 1000 Jahre alten Eichen sind schon gewaltig. Was könnten die uns alles erzählen! 
Viele Besucher sind heute nicht hier. Umso mehr kommt man mit diesen ins Gespräch. 
Mit zwei Schwestern im Alter unserer Töchter bekommen wir netten Kontakt.
Wir fotografieren uns gegenseitig und so entsteht dieses Foto von uns «zwei alten Eichen».
Auf dem Rückweg laufen uns noch zwei Rehe über den Weg. Die wissen wohl, dass sie hier nichts zu befürchten haben. 
Und hier ist noch der ausführlichere Blogbericht vom August 2017.

Zurück beim Mobi, entscheiden wir uns, dass wir nur noch bis Malchin fahren wollen. Dort ist ein gut bewerteter Stellplatz, der sogar WLAN hat. 

Auf der Fahrt erwischt uns nochmals ein weiterer Regenschauen. Aber bei userer Ankunft auf dem Stellplatz ist nur noch der Regenbogen übrig.
Renate weiss sofort, dass wir hier schon einmal waren. Michael aber muss erst im Mobiblog.ch suchen.
Renate hat Recht! Wir waren hier im August 2023.

Gefahren: 70 km

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