Was für ein Wetterschock: gestern noch ein prächtiger sonniger Tag mit um die 20° und heute so nass und kalt! Wir fahren von Furtwangen, das auf rund 970 m.ü.M. liegt in vielen Serpentinen durch das Simonswäldertal ganze 700 Höhenmeter hinunter nach Waldkirch. Weit unten fliesst die «Wilde Gutach» und manchmal taucht auch ein Schwarzwaldhaus auf.









Das Simonswälder Tal ist ein etwa 25 km langes Seitental der Elz im mittleren Schwarzwald. Der enge obere Talabschnitt wird als Wildgutachtal bezeichnet. Zusammen mit dem Elztal wird das Tal vom örtlichen Tourismusverband als ZweiTälerLand beworben.
Als Zwischenziel peilen wir einen REWE an, in der Hoffnung, dass es dort eventuell einen Hähnchenstand gibt und Renate nicht kochen muss. Und wir haben Glück!!
Natürlich schafft keiner von uns sein halbes Hähnchen, zumal wir dazu noch Brot, Apfelmus und Weintrauben essen.
Nach unserem Mittagsschläfchen reift der Gedanke, dass wir bei diesem miesen Wetter nicht mehr allzu weit fahren wollen. Im nahen Sexau wird ein ruhig gelegener Stellplatz angeboten und dies erweist sich als richtig.
Sexau ist eine kleine Gemeinde etwa 15 Kilometer nördlich von Freiburg am Übergang vom Schwarzwald in die Rheinebene.
Ein Spaziergang macht im Regen nicht so recht Spass. Das Restaurant «Sonnenstube» macht seinem Namen auch keine Ehre.









Trotzdem gibt es einige nette Ecken in diesem Weindorf. Zurück beim Stellplatz kommt gerade ein riesiger Abschleppwagen, notabene um ein E-Fahrrad abzuholen.



Man könnte von hier auf einem Genusspfad durch die Sexauer Rebberge laufen und etwas über Weine erfahren. Bei diesem Wetter aber lieber nicht!

Gefahren 40 km









