Tag 29: Seehausen/Altmark, Tag 2 – mobiblog.ch

Tag 29: Seehausen/Altmark, Tag 2

Heute gibt es wieder einmal ein Brötchenfrühstück. Keine 5 Minuten vom Stellplatz ist nämlich ein Bäcker. 
Das Wetter ist sonnig, aber nicht zu warm. Ideal, um Seehausen etwas näher anzuschauen. 

Folgendes entnehmen wir dem Stadtprospekt:
Gegründet wurde Seehausen im Jahr 1151, waren es die Holländer die die Entwicklung der Stadt prägten. Sie waren zur Eindeichung der Elbe in die Gegend gekommen. Siedlungsspuren lassen sich aber schon für das 10./11. Jahrhundert nachweisen. Die Hanse stand und steht auch heute noch für Verbundenheit und Stärke, die aus Gemeinschaft erwächst. 1359 wurde Seehausen erstmals als Hansestadt erwähnt.
Seehausen hat sich dem Altmärkischen Hansebund im Jahr 2000 angeschlossen, gemeinsam mit den Altmarkstädten Stendal, Salzwedel, Gardelegen, Tangermünde, Osterburg, Werben und Havelberg. Seit 2008 tragen die Mitgliedsstädte des neuzeitlichen Hansebundes wieder voller Stolz den Beinamen Hansestadt.

Schon von Weitem sind die 65 m hohen Türme der St. Petri-Kirche zu sehen.
Erbaut 1170 – 1180 als romanische Basilika, wurde sie 1450 – 1480 zur dreischiffigen, spätgotischen Hallenkirche umgebaut. 

Die wertvolle Lütkemüller Orgel stammt aus dem Jahr 1867 und wurde aufwändig saniert. 
Das romanische Portal gehört zu den Schönsten des norddeutschen Raumes der Straße der Romanik.

Man kann einen der beiden Türme besteigen, was Michael auch macht. 
Renate führt in der Zeit eine intensive Unterhaltung mit der Dame der Kirchenöffnung. 

Es geht 176 Stufen mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad nach oben.
Von der ehemaligen Wohnung des Turmwächters hat man dann eine tolle Aussicht. 
Auch die Informationstafeln unterwegs sind recht interessant. 

Aber Michael spürt seine (untertrainierte) Beinmuskulatur, als er wieder die vielen Stufen unten angekommen ist. 

Und die Bewegung hat auch Hunger gemacht. So belassen wir es nur bei diesem Kirchenbesuch und gehen zum Mittagessen zurück zum Mobi. 

Den Rest des Tages verbringen wir bei herrlichem Wetter hauptsächlich im Freien. 
Man muss diese vielleicht letzten warmen Tage geniessen.

Wir fahren auch erstmals unsere neue Markise aus. Die alte musste ersetzt werden, weil sich das Tuch zum Ende der letzten Saison offenbar verklemmt hatte. 

Obwohl wir die Markise nicht vollständig ausgerollt haben, ist uns das Risiko, dass sie bei den heute immer wieder recht starken Windböen Schaden nimmt, zu gross. So rollen wir das gute Stück lieber wieder ein. Die Sonne scheint durch den Wolkenschleier heute auch nicht ganz so intensiv. 

Gefahren: 0 km

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