Morgens in Malchin ist neben dem Stellplatz beim Stadthafen ein Flohmarkt. Da wäre Renate gerne noch eine Weile länger geblieben.
Hinweis: Mit einem Klick auf das Foto wird dieses vergrössert, sofern der Bildschirm dies hergibt



Aber da wir am Nachmittag eine Verabredung in Bad Doberan haben, muss Michael etwas Dampf machen. Man weiss ja nie, was unterwegs noch an Umleitungen oder Sonstiges auf uns wartet.
Und genau so kommt es auch: Zuerst kommen wir recht gut voran durch die schöne Landschaft, bis eine Strassensperrung, d.h. deren Umleitung uns zwingt – anstatt auf direktem Weg (rot im Bild unserer Route) – mit grossem Umweg über Güstrow nach Bad Doberan zu fahren.



Dann fliegt in einer scharfen Rechtskurve auch noch die Besteckschublade aus dem Küchenblock. Zum Glück ohne grösseren Schaden, aber das Einrichten kostete uns nochmals kostbare Zeit.

Aber wir sind trotzdem pünktlich auf dem Parkplatz in Bad Doberan.

Den Nachmittag verbringen wir bei Renates Grosscousine Uschi. Wir werden wieder mit feinem Kaffee und leckerem Kuchen verwöhnt. Uschi hat alte Fotoalben hervorgeholt und es werden uralte Erinnerungen wach.

So taucht auch ein Foto von Renate mit ihren drei kleinen Geschwistern aus dem Jahr 1947 auf. Wie die Orgelpfeifen drapiert stehen sie da!
Die Zeit bei Uschi vergeht wieder viel zu schnell. Aber wir wollen ja noch ein Stück weiterfahren.






Ein Stellplatz in Warnow ist unser Ziel. Nur etwa 30 Kilometer entfernt. Und wieder ist uns der direkte Weg (rot) durch eine grosse Umleitung verwehrt. Aber abgesehen von den miesen Strassen war dies eine sehr schöne Fahrt in die Nacht. Im Osten der Vollmond, im Westen das Abendrot.

Bei völliger Dunkelheit treffen wir auf dem Stellplatz Warnowtal in Warnow ein. Es ist unglaublich, was das iPhone trotzdem (ohne Bildbearbeitung) noch zeigt.
Telefonisch melden wir uns beim Betreiber des Platzes um zu fragen, wie das mit der Anmeldung und dem Bezahlen abläuft. Er erklärt, dass wir morgen einfach 10 Euro in den Briefkasten werfen sollen. Wir könnten hier auch Strom haben, wenn wir bräuchten.
Und er schickt uns per WhatsApp ein Foto mit dem WLAN-Zugang. Was für ein toller Service! Danke Thomas.
Über den WLAN-Zugang sind wir besonders froh, denn unser Schweizer Datenguthaben ist bald aufgebraucht. Und das WLAN hier ist sogar richtig gut.

Gefahren: 170 km









