Heute Morgen schauen wir bei Tageslicht erst einmal wie das hier in Ergolding ausschaut.
Wir stehen auf einem riesigen Festplatz, der von Campern kostenlos genutzt werden darf, wenn kein Fest stattfindet.



Der ganze Platz ist sauber gepflastert, was besonders bei Regen angenehm ist. Es gibt ein supermodernes Toilettengebäude mit einem separaten Raum, in dem Camper ihre Kassette entleeren können. Für einen längeren Aufenthalt ist dieser Platz aber doch zu steril und auch die Umgebung ohne Sehenswürdigkeiten.
Noch bei Trockenheit fahren wir weiter in nördlicher Richtung.



Unterwegs setzt dann leichter Regen ein. Unser Ziel ist ein gut bewerteter Stellplatz in Berching.
Wir kommen in einer Trockephase an. Aber kaum haben wir uns dort eingerichtet, regnet es schon wieder stark.
In einer Regenpause versuchen wir etwas die Umgebung zu erkunden.









Beim dritten Versuch gelingt es doch noch einige Eindrücke festzuhalten. Unsere heutige Besichtigung wird aber wegen des wieder einsetzenden Regens nach dem «Oberen Torturm» und einem kurzen Blick auf den Reichenauplatz vorzeitig abgebrochen. Einige Tauben suchen in der Tordurchfahrt ein trockenes Plätzchen. Sie haben keine Scheu und lassen sich ganz aus der Nähe fotografieren.
Wir machen es uns für den Rest des Tages im Mobi gemütlich.
Der Stellplatz in Berching liegt direkt beim Main-Donaukanal, auch Europakanal genannt. Mit dem Schiff kann man also in die eine Richtung zur Nordsee und in die andere Richtung ins Schwarze Meer fahren. Der Kanal wurde 1960 bis 1962 erbaut und ist zwischen dem Main bei Bamberg und der Donau bei Kelheim 170 km lang.
Das 1100-jährige Berching ist eine der wenigen Städte in Deutschland, die noch vollständig von einer Wehrmauer umgeben sind. Über Jahrhunderte war die Stadt ein bedeutender Marktplatz für die Versorgung des bäuerlichen Hinterlandes. Das Marktrecht war Berching bereits vor 1245 verliehen worden.
Auf diesem Stellplatz in Berching gibt es ein freies WLAN. So können wir unser eigenes Datenguthaben etwas schonen, was unbedingt nötig ist.

Gefahren: 100 km









