Tag 12: Landshut – mobiblog.ch

Tag 12: Landshut

Unser heutiges Ziel ist Landshut. Wir kommen durch die Hallertau (auf bayrisch Holledau), das grösste zusammenhängende Hopfenanbaugebiet der Welt. 


Hopfen gilt als die «Seele des Bieres», weil er dem Getränk Aroma und den typischen bitteren Geschmack verleiht. 

Bei vielen Dörfern werden wir auf bayrisch am Orts-Ein- und Ausgang begrüsst und verabschiedet. «Pfiat di» bedeutet „Gott behüte dich“.

In Landshut haben wir grosses Glück. Wir erwischen den letzten offiziellen Platz. 
In früheren Jahren mussten wir immer auf den allgemeinen Parkplatz ausweichen. 

Wir waren ja schon oft hier. Aber Landshut ist immer wieder einen Besuch wert.

Schon vom Stellplatz hat man den Blick auf den Turm der Stiftskirche und die Burg Trausnitz. In 5 Minuten ist man zu Fuss über die Ringelstecher Wiese (es ist eher ein Wald mit altem Baumbestand) vor den Toren der Stadt.

Es findet gerade ein Französischer Markt statt.

Die Pfarr- und Stiftskirche St. Martin bekommt man nur mit extremem Weitwinkel auf’s Foto. Erbaut wurde sie von 1389 bis 1500. Die architektonische Bedeutung liegt in der lichten Halle mit ihren schianken Pfeilern. Sie stellt ein Meisterwerk der Spätgotik dar. 

Auch wenn wir schon mehrmals hier waren, sind wir immer wieder begeistert von dieser Stadt. 
Man kann schön bummeln und gut einkaufen. Allerdings brauchen wir gerade nichts.

Hier herrscht viel Betrieb, auch wenn dies auf den Fotos (ganz bewusst) nicht zu sehen ist. Am Ufer der Isar pulsiert das Leben bei Livemusik (allerdings ist der Technosound so gar nichts für uns). 

Zurück beim Mobi müssen wir uns erst einmal erholen. Inzwischen stehen wir sehr angenehm im Schatten. 

Gefahren: 70 km

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