Wir können uns Zeit lassen. Unsere Fähre geht erst um 16 Uhr und spätestens 1 Stunde vorher soll man beim Terminal eintreffen.
In Trelleborg sind wir schnell. Dort wollen wir noch ein wenig im Zentrum bummeln.



Aber es ist gar nicht so einfach den Parkplatz zu bezahlen. Der Kartenautomat ist abgedeckt und die Online-Bezahlung verlangt Swish, was wir weder einrichten können noch wollen.
Ein sehr netter Schwede rät uns, in einer der Seitenstrassen neben dem Zentrum zu parken. Dort ist es kostenlos und sei nicht weiter zu laufen als von hier. Dieser Tipp war gut und der Parkplatz ist anfangs sogar im Schatten. Die Temperatur ist heute mit über 22° im Schatten recht hoch.















Der Rundgang durch das Zentrum von Trelleborg ist aber nicht besonders interessant. Einige hübsche ältere Bauten, ein kleiner Park und einige Skulpturen, ansonsten Hafenstadt-Ambiente.
Gegen 15 Uhr sind wir beim Hafengelände. Das ist riesig. Vom ersten Kontrollpunkt bis zur zugewiesenen Spur J beim Terminal fahren wir etwa 10 Minuten kreuz und quer. Es kommt uns viel länger vor als letztes Jahr, als wir mit der Stena-Line fuhren. Vielleicht legt die TT-Line an einem anderen Dock ab. Vielleicht haben wir es aber nur vergessen.









Unsere Spur darf auch bald auf die Fähre fahren. Auf einer steilen Rampe zum Deck 5 lässt man uns anhalten. Ob unser Mobi etwa die ganze Überfahrt so schräg stehen bleiben soll? Das würde unserem Absorber-Kühlschrank Mühe bereiten. Erstmals hat man uns nicht aufgefordert, das Gas abzustellen. Ob dies nur bei Stena-Line praktiziert wird? In Unkenntnis haben wir unser Tiefkühlfach leer gemacht.
Aber bis wir bereit sind um unseren Mobi zu verlassen, wurde die Rampe bereits angehoben und wir stehen wieder eben. Wir sitzen schon im Restaurant, als immer noch LKWs auffahren.
Auf die Minute um 16 Uhr legt die Fähre ab.
Nur leichter Wind und kaum Dünung lässt uns eine ruhige Überfahrt erwarten.
Nach etwa 2 Stunden passieren wir die Steilküste von Møn/Dänemark.






Wir essen recht gut und auch preiswert das Tagesmenue für € 16.50 und vertreiben uns die Zeit mit Kartenspielen und auch Surfen im Internet. Das WLAN ist auf diesem Schiff der TT-Line übrigens viel besser als wir das von Stena-Line kennen. Bei denen hat man 15 Minuten schnelles Netz, dann nur noch auf Sparflamme. Bei TT-Line konnte man die ganze Überfahrt streamen so viel man wollte. Die Fähre erreicht Rostock/Warnemünde rechtzeitig um 22 Uhr. Auf der Mittelmole ist offenbar Kirmes. Wir erleben beim Verlassen der Fähre auch noch etwas Kirmes. Vor uns wird eine Schranke geschlossen. Dann senkt sich die Rampe, die wir hinaufgefahren sind plötzlich nach unten. Ein komisches Gefühl auf der schiefen Bahn, wenn vor einem nur ein tiefes Loch erscheint.
So aber sind wir schneller als viele andere von Bord gefahren. Bis es allerdings soweit war, vergingen seit dem Andocken 45 Minuten.
Danach sind es nur noch 3 Kilometer zu unserem ersten Übernachtungsplatz in Deutschland, wo wir in der Finsternis noch eine Lücke finden.

Unser Standort
Gefahren: 30 km










Gruselig. Wohl dem, der eine gut funktionierende Handbremse hat.
Willkommen in Deutschland 😊
Ja, das ist schon sehr unangenehm, wenn du vor der nichts mehr, als 10 Meter Tiefe hast.
Und hinter dir zwei 30 Tonner Lastwagen.
Aber alles was einen nicht umbringt macht stark 😳
Gruss, Michael