53. Tag: Boldinggaard bei Glejbjerg, 4. Tag – mobiblog.ch

53. Tag: Boldinggaard bei Glejbjerg, 4. Tag

Eigentlich hatten wir vor heute weiterzufahren.
Aber Michael ist durch den Husten immer noch reduziert.
Da hängen wir hier lieber noch einen ruhigen Tag an. 
Und Michael gelobt sich zu schonen und grössere Anstrengungen und Outdoor-Aktivitäten zu unterlassen.

Also schauen wir auch heute wieder Reiseblogs und -Videos an. 

So auch das letzte Video von Ursi und Helle von ihrem Besuch der Saarschleife. Wir waren 2023 dort.

 Ursi und Helle haben uns besucht als wir in diesem Jahr in Bad Rappenau Station machten. 

Und da wir gerade datenmässig aus dem Vollen schöpfen können, schaue ich auch mal wieder bei Claudia und Roger auf ihren Blog. Wir kennen uns vom Verein Wohnmobilland Schweiz, wo Claudia im Vorstand aktiv ist und Michael in der Gründungsphase mitgeholfen hat.

Die Sonne scheint immer kräftiger. Um die Mittagszeit wollen wir uns mit unserer Markise Schatten machen. 

Beim Herauskurbeln ist aber nach 30 cm Schluss.
Blöd! Die Markise lässt sich weder rein noch raus bewegen.
Im Kurbelmechanismus ist irgend etwas nicht mehr in Ordnung. 
Wir haben keine Leiter dabei, mit der Michael an die Mechanik kommen könnte. 

Das schlaue Internet zeigt die nächstgelegene Werkstatt in Esbjerg, 26 Kilometer von hier. Damit wir überhaupt fahren können, wird der vordere Teil der Markise zusammengebunden.
So kann man es wagen zu fahren. 

Wir bezahlen unsere 3 Tage hier, da wir nicht wissen, ob wir später zurückkehren werden. Dann fahren wir bei schönstem Wetter Richtung Esbjerg zur Werkstatt. 

Was von vorne so klein aussieht, entpuppt sich als ein riesiges Geschäft für Wohnwagen, Camper und Zubehör. Wir schildern unser Problem und Frederik, ein sehr freundlicher Mechaniker, will sich das gleich einmal ansehen. 
Er kommt mit einer Leiter, hat aber auch keine schnelle Lösung.
Er meint, dass dies eine grössere Reparatur werden könne. Ersatzteile habe er keine dafür.
Eventuell wäre sogar eine neue Markise die günstigere Lösung. 

Immerhin bringt es Frederik zustande, die Markise total einzufahren. sodass sie sicher ist.
Für seine Bemühungen ist Frederik mit einem freiwilligen Beitrag zufrieden. 
Wir werden wohl den Rest unserer Tour ohne Markise leben müssen und dann schauen wir weiter.

Im REMA 1000 kaufen wir noch etwas Lebensmittel ein und fahren zurück auf den uns schon heimisch gewordenen Stellplatz bei der Hühnerfarm.

Unterwegs streift uns immer wieder ein kräftiges Gewitter. 

Und oh Wunder, unsere Parzelle der letzten Tage ist immer noch frei. So stehen wir hier wieder, als wäre nichts gewesen. 

5 Minuten nach uns kommt dann aber ein Camper aus Belgien, der sich vielleicht «unseren» Platz ausgesucht hätte. Glück gehabt. 

Die Luftfeuchtigkeit liegt bei 90 Prozent und so sind wir beide froh, dass wir die Dusche vom Stellplatz benützen können. So produzieren wir im Mobi nicht noch mehr Feuchtigkeit. 

Dieser Tag verlief dann doch nicht so ruhig wie geplant. 
Aber das Schonen bei einer Erkältung wird sowieso überbewertet. 

Gefahren: 60 km

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