137. Tag, Ludwigsburg – Kirchheim/teck – Neuffen

137. Tag, Mittwoch, 2. Oktober 2019

Heute lösen wir uns von der Verwandtschaft Ilse und Pit. Es war eine schöne Zeit hier und wir hatten viel Spass. Kein Moment war zu spüren, dass wir uns so lange nicht gesehen hatten. 

Als erstes füllen wir im nahen Einkaufszentrum unseren Proviant auf, denn morgen ist in Deutschland Feiertag und alles geschlossen: Tag der deutschen Einheit.

Just als wir mit unserem Einkauf fertig waren, fängt es kräftig zu regnen an. 

Die Weiterfahrt nach Kirchheim ist entsprechend unangenehm. 

Der Stellplatz in Kirchheim lädt nicht sonderlich zum Bleiben ein. Aber für einen kurzen Besuch der schönen Stadt soll er genügen. Es regnet aber so stark, dass wir auf einen Rundgang verzichten. Auch nach unserer Mittagspause regnet es immer noch. Wir wollen aber wenigsten zum Waldfriedhof, auf dem Renates jüngste Schwester bestattet wurde.

Als wir den Friedhof betreten, ist uns der Himmel gnädig und stoppt den Regen für 15 Minuten. 

Für die Übernachtung fahren wir, wieder im Regen, auf einen Stellplatz in Neuffen. 

Als der Regen nachlässt und sich die Wolken langsam verziehen, sehen wir aus dem Fenster die Burgruine Hohenneuffen. Sie liegt auf 743 m.ü.M. Zuerst dachten wir, es sei die Burg Teck, die auch auf einem kegelförmigen Berg thront. 

Erst die Tafel auf dem Stellplatz klärt uns auf. 

Der Stellplatz liegt bei einem Schützenverein. Ab und zu wird hier geballert.

Nun kommt auch wieder Leben in die Landschaft. 

Von unserem Standort aus können wir die Burgruine in ständig neuem Licht bewundern. 

Gefahren: 80 km