Regen und Sturm eröffnen den Tag.


Das Abschiedsfoto von diesem Stellplatz beim Kraftwerk machen wir lieber aus dem trockenen Mobi heraus.
Bei der Einreise in die Schweiz sehen wir keinen einzigen Grenzbeamten.
Das Wetter ist denen wohl zu ungemütlich.






Auf der Fahrt ist schlechte Sicht und immer wieder spüren wir wie starke Windböen den Mobi schütteln. Wir hoffen, dass der Regen am Nachmittag aufhört, denn Auspacken im Regen wäre wirklich das Letzte, was wir uns wünschen. Für unsere Mittagsrast und zum Zeit schinden parken wir kurz vor Bern auf dem Gelände der Fiat-Garage, die den Service an unserem Mobi durchführt.
Später machen wir noch einen kleinen Umweg für einen Kurzbesuch bei unserer Tochter Christiane und deren Familie. Renate mit Maske, da sie immer noch zu sehr erkältet ist.



Als wir weiterfahren wollen, regnet es immer noch. Im Regen den Mobi zu entladen, kommt für uns nicht in Frage. Morgen soll das Wetter besser sein, deshalb fahren wir zum nur 3 Kilometer entfernten Deisswil zum Stellplatz «Sunne Hubel». Der liegt wunderschön auf einem Hügel, bei gutem Wetter sicher auch mit einem wunderschönen Weitblick. Leider sind aber alle Stellplätze schon belegt.
Nun beschliessen wir doch nach Hause zu fahren. Wenn der Regen anhält, werden wir eben nur die Zahnbürsten und das Nötigste für eine Nacht auspacken und den Rest morgen erledigen.



Bei der Autobahnraststätte Grauholz, kurz vor Bern, nützen wir die perfekte Entsorgungsstation und oh Wunder, der Regen hört auf. Nun sind es nur noch wenige Kilometer bis nach Hause und im Westen reisst in dieser Zeit die Wolkendecke auf.
Der Himmel hat also Erbarmen mit uns. Wir können unseren Mobi tatsächlich heute im Trocknen entladen. Es ist einfach unglaublich, was alles in so einem Camper Platz hat.
Ob wir nächstes Jahr nochmals auf Tour gehen können ist ungewiss. Renate meinte heute Morgen jedenfalls, dass sie sich das gut vorstellen könne, Michael auch, also warten wir’s ab.
Nun müssen wir erst einmal richtig zuhause ankommen und uns wieder an das stationäre Leben gewöhnen.

Gefahren: 110 km
Auf dieser Tour kamen 3’650 $Kilometer zusammen.









