42. Tag – 18. Juli

Dienstag, 18. Juli

 Wir machen uns gemütlich auf den Weg nach Heringsdorf, effektiv befindet sich der Stellplatz aber in Ahlbeck.

Vorher unternehmen wir noch einen Abstecher nach Anklam und füllen dort auch Proviant nach. 

Die Kirche, der Marktplatz und der Turm kommen uns noch von früher bekannt vor.

 

Wieder hat es noch und noch Baumalleen, welche durch die unerwartet hügelige Landschaft führen.

Man warnt vor Berührungen, was auch wir mit unserem Vehikel ernst nehmen müssen.

Nähe der Brücke zur Insel Usedom kommen wir an vielen abgestorbenen Bäumen vorbei, die im Wasser stehen. Der Grund ist das salzhaltige Hochwasser von 1995. Dadurch entsteht jedoch nun ein neues Moor und Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Noch sieht es jedoch sehr skurril aus.

Unseren Stellplatz finden wir erst nach dem 2. Anlauf, da es im Nachbarort auch einen Gothenweg 5 gibt. Hätten wir gleich die Koordinaten eingegeben, hätte uns der Navi direkt richtig geleitet. Die „Kaiserbäder“ Ahlbeck – Heringsdorf – Bansin hängen dicht aneinander.

Wir konnten gleich auf den für uns reservierten Platz fahren. Die Parzellen sind alle rund 80 m2 gross. Mit Badeort-Zuschlag ist auch alles etwas teurer hier. Schon für die Kurtaxe berappen wir 5 Euro pro Tag.

 

Auf einem ersten Spaziergang als Kurgäste sahen wir auch, dass etwas für „unser“ Geld geboten wurde. Die Anlagen bei der Strandpromenade sind wunderschön angelegt. Auch kann man mit der Kurkarte die öffentlichen WC’s kostenlos benützen.

 

So sehen glückliche Reisende aus.

 

Die Aale von Ahlbeck

 

Notstand: wenn in Heringsdorf die Fischbrötchen ausverkauft sind.

 

Wenn Michael sich plötzlich sehr schlank fühlt.

 

Bäderarchitektur gestern und heute.

Bei gleicher Gebäudehöhe werden heute doppelt so viele Etagen (links) untergebracht.

 

Am Strand von Ahlbeck

 

Am Horizont die Fähre von Swinemünde nach Ystad oder Trelleborg.

 

Gefahren: 75 km

41. Tag – 17. Juli

Montag, 17. Juli

Obwohl Montag war, machten wir heute auf Sonntag.

Wir schliefen länger, da wir gestern Nacht erst gegen 2 Uhr ins Bett gekommen waren. Die Waschmaschine sowie der Tumbler brauchten nämlich je 2 Stunden und 45 Minuten. Das sind die kleinen Überraschungen, die es geben kann.

Dafür konnten wir in dieser Zeit ausgiebig Karten spielen.

Wir blieben einen Tag länger hier in Lassan, auch, weil der nächste Stellplatz in Heringsdorf auf Anfrage erst morgen einen Platz für uns reservieren kann.

Das Wetter ist morgens noch wechselhaft. Immer wieder ziehen dunkle Wolken durch und einige sind auch undicht.

Bei unserem Gang durch den Ort hatten wir Glück und wurden nicht nass.

In einer alten Mühle ist das Heimatmuseum untergebracht.

Wandmalereien schmücken einige Wände und Hausfassaden.

Der Hafen hat heute nur noch für Sportboote eine Bedeutung.

Ganz in der Ferne ist dank des Zoom-Objektivs Krummin auf Usedom zu erkennen.

Die meisten Häuser sind schon gut renoviert worden und machen den Ort für Touristen attraktiv.

Renate hat ihre Hofschänke schon gefunden.

Nach dem Mittagessen leisteten wir uns ein Nickerchen, durchaus verdient nach unserer Nachtschicht.

Dann gingen wir hier zum Campingrestaurant und genossen feinen Kaffee und Kuchen.

Von da hat man einen hübschen Blick auf den Minihafen.

Und Renate geniesst das Strandkorb-Feeling.

Das Wetter ist wieder toll. Wir können auch vor dem Mobi relaxen.

Nach den Abendessen machen wir noch einen Spaziergang über den Platz ans Wasser. Ein kleiner Strand gehört auch zum Camping.

Durch die Bäume können wir den Kirchturm sehen.

Wir beobachten Vögel und warten den Sonnenuntergang ab.

Der kam auch wie erwartet.

Gefahren: 0 km

40. Tag – 16. Juli

Sonntag, 16. Juli

Unser Schwiegersohn Klaus hat heute Geburtstag.

Eigentlich wollten wir heute nach Heringsdorf auf der Insel Usedom. Namensvetter Michael, der Junior des Stellplatzbetreibers empfahl uns aber eine Route abseits des Mainstreams. So fuhren wir über Nebenstrassen über Lubmin zuerst in das Fischerdorf Freest.

Anfangs war die Strasse noch gut.

In Freest sind die meisten Hausdächer noch mit Reet bedeckt. Hier nennt man das jedoch nicht Reet, sondern Rohr.

 

Die Räucherfischerei Thurow (es soll die älteste in Vorpommern sein) hat heute, Sonntag, bis 12 Uhr geöffnet.

Das reichte für uns gerade noch um 2 schöne Stücke geräucherten Fisch zu kaufen. Nun  freuen wir uns schon auf ein feines Abendessen.

 

Die Fischer arbeiten auch am Sonntag und reinigen ihre Netze. Eine harte Arbeit.

 

Wir sehen viele Sonntagsausflügler im Restaurant und wenige am kleinen Sandstrand.

 

Blick auf die Betonnung im Peenestrom

Auf der Weiterfahrt nach Lassan werden die Strassen immer holpriger. Teilweise fahren wir im Schritttempo und haben trotzdem noch Angst, dass uns der Karren auseinander fällt. 

Die wunderschöne Landschaft und die Baumalleen entschädigen uns jedoch für den miesen Strassenzustand.

Bei einem prächtigen Gut, ähnlich einem von Renates Grossvater,  kaufen wir Konfitüre über eine Kasse des Vertrauens.

Aus dem Grau des Himmels setzt langsam Regen ein.

Nach der Rüttelfahrt landen wir in Lassan auf dem NaturCampingplatz, der uns empfohlen worden war. Alles sehr idyllisch und naturbelassen. Die sanitären Anlagen sind jedoch neu und sauber. Es regnet immer wieder. Wir stehen auf einer Wiese und hoffen nur, dass wir morgen nicht im weichen Boden stecken bleiben.

Auf dem eigentlichen Campingplatz stehen die Zelte zunehmend im Morast.

 

Der Platz hat Zugang zum Wasser der Peene. Hoffentlich läuft es auch dorthin ab.

 Gefahren: 55 km

39. Tag – 15. Juli

Samstag, 15. Juli

Heute hat unsere Enkelin Alina Geburtstag.

 

Heute Morgen entstand dieses Bild aus der Dachluke unseres WoMo’s. 

Der Museumshafen Greifswald in der Morgensonne

 

Zuerst fuhren wir mit den Fahrrädern auf der anderen Seite der Ryck zum Werftgelände von Hanse. Hanse baut hier sehr erfolgreich Serienboote und ist inzwischen der grösste Hersteller von Segelyachten in Deutschland. 

Gegen Mittag fuhren wir wieder mit dem Bus nach Wieck, um die Parade der historischen Schiffe zu erleben. Während der Brückendurchfahrt wurden die Schiffe vorgestellt.

 

 Bei schönstem Wetter zogen sie an uns vorbei.

Wenn man bedenkt, was für ein Idealismus und Aufwand dahintersteckt, dass diese Schätzchen erhalten bleiben und sogar noch schwimmen. In Greifswald im Museumshafen liegt inzwischen die grösste Flotte an historischen Schiffen von Deutschland.

 

Auf dem Greifswalder Bodden lieferten sich die Oldtimer danach eine Wettfahrt. Zu weit entfernt, als dass man da viel mitbekommen konnte.

 

Überall wurde mit Seemannsliedern Stimmung gemacht.

Abends kamen die Boote zurück in den Museumshafen von Greifswald. Der Abend wird wohl noch lang für die Teilnehmer.

 Gefahren: 0 km

38. Tag – 14. Juli

Freitag, 14. Juli

Stets am 3. Wochenende im Juli feiert Vorpommern das „Fischerfest Gaffelrigg“. Das wollen wir miterleben.

Da wir nun länger hierbleiben, wechseln wir auf eine bessere Parzelle, als eine frei wurde. Es ist auch dort eng, aber wir haben nun immerhin ein „Vorgärtli“ hinter dem Mobi für Tisch und Stühle.

 

Wir fuhren in die Stadt Greifswald wieder über den schönen Marktplatz. Im Touristikbüro holten wir Eintrittskarten für das Fest für je 3 Euro. Der Bus zum 4 km entfernten Ort Wieck und zurück, wo das Fest hauptsächlich stattfindet, ist darin gleich inbegriffen. Genial!

 

Hier im Museumshafen in Hansestadt Greifswald liegen viele Traditionssegler, die auf ihren morgigen Auftritt warten.

Das Büro des Hafenmeisters ist im „Fangenturm“ untergebracht. Dieser Turm ist ein Rest der alten Wehranlage aus dem Mittelalter.

 Wir fuhren nach Wieck und erlebten die offizielle Eröffnungsfeier des Fischerfestes mit:

. . . ein redegewandter Radiosprecher vom NDR moderierte, eine Gruppe aus Greifswald tanzte und der Oberbürgermeister stach ein Fass Bier an, das dann als Freibier verteilt wurde. Dann durfte das Fest beginnen. 

Drum herum viel Trubel:

Bowle in allen Varianten

. . .  Verkaufsstände, Jahrmarkt-Schausteller, Fressbuden und laute Musik.

 

Die Klappbrücke von Wieck ist immer wieder ein dankbares Fotomotiv.

 

Hier lagen Michael mit Franz und Dieter mit dessen Segelyacht „Freedom“ schon mehrmals. Zuletzt erst in diesem Jahr vor Pfingsten.

 

Die Wassersportler treten erst morgen in Aktion. Der 2-Master Greif ist einer der Stars für morgen.

 

Wir spazierten an der neuen Sturmflutsperre vorbei bis zur Mündung der Ryck in den Greifswalder Bodden = Ostsee.

 

Nach über 3 Stunden herum Bummeln mussten wir uns etwas stärken.

Auch das Wetter spielte mit und bescherte einen malerischen Sonnenuntergang.

 Gefahren: 0 km

37. Tag – 13. Juli

Donnerstag 13. Juli

Es war in der Nacht kühl geworden. Wir mussten etwas heizen. Heute Morgen war es auch wieder trocken.

Wir wollen heute weiter nach Greifswald. Vorher fuhren wir noch schnell zur Brauerei, um zwei weitere Störtebeker Biergläser zu kaufen.

Wieder ging es durch diese schöne Landschaft.

Weite Felder, wo Raubvögel ihre Kreise zogen.

Die neuen Strassen laufen vielfach parallel zu den alten, die noch Baumalleen haben. Sie dienen jetzt als schattige Fahrradwege.

Der Stellplatz in Greifswald ist sehr klein. Obwohl man hier recht eng steht, sind wir froh, noch einen Platz zu bekommen. 

Das Fahrrad zum Brötchen holen steht allen zur Verfügung.

. . . und auch der Grillplatz

Die Nähe zur Stadt und zum Museumshafen wiegt diesen Nachteil der Enge auf dem Stellplatz längstens auf.

Greifswald kennen wir eigentlich schon. Doch wir sind immer wieder begeistert. Der Wohlstand dieser alten Hansestadt ist auch heute noch sichtbar. Durch den mutigen Entscheid der Stadtverwaltung, die Stadt am 30. April 1945 kampflos der roten Armee zu übergeben, wurde eine Zerstörung verhindert.

 

Die schönen Giebelhäuser am Marktplatz von Greifswald, wo wir vor Jahren einmal mit Dagmar und Kurt, sowie Astrid und Dieter zusammen sassen. 

 

Das alte Rathaus

 

 

Der Dom St. Nikolai

 

Die Marienkirche

 

Es ist eine lebendige Stadt, wozu auch die vielen jungen Leute beitragen, welche hier studieren. 

. . . und wenn es auch nur Bierologie und Weinkunde ist.

 

Beim Hafen an der Ryck wird intensiv gebaut und renoviert. Das ist auch vielfach bitter nötig wie bei diesem alten Speicher, bei dem die Backsteinfassade grosse Lücken aufweist. 

Der Museumshafen in der Abendsonne

Weil unser WLAN so langsam ist, wurde der heutige Blogbeitrag auf dem Markplatz von Greifswald via öffentlichem WLAN geschrieben. 

. . . wo auch dieser schöne Gullideckel liegt.

Gefahren: 35 km

36. Tag – 12. Juli

Mittwoch, 12. Juli

Heute stand ein Besuch von Stralsund, sowie des Ozeaneums auf dem Programm. Es regnete leicht.

Mit dem Bus waren wir in 10 Minuten in der Stadt.

Wie vermutet, hatte es gegen 12 Uhr noch eine lange Schlange vor dem Eingang zum Ozeaneum. Über 1 Stunde Wartezeit. Es regnete inzwischen in Strömen.

Wir überall in dieser Gegend gedeihen auch hier wunderschöne Stockrosen.

So vertrieben wir uns die Zeit mit einem Bummel durch die Stadt.

Wir waren lange in der St. Nikolai Kirche. Es ist die älteste der drei Kirchen in Stralsund.

Die riesige Orgel ist 18 Meter hoch und 12 Meter breit und mit 56 Registern die grösste „Buchholzorgel“ in Deutschland. Die ganze Zeit über hörten wir ein wunderschönes Orgelspiel.

Es gibt immer noch viele verschiedene Altare. Früher waren es einmal über 50 für die verschiedenen Berufsinnungen, aber auch für Familien. Wie alle Kirchen vor der Reformation, wurde auch diese Kirche als katholisches Gotteshaus gebaut.

Das Rathaus nebenan ist wegen Renovation gerade verhüllt, aber innen ist es zugänglich.

Das Westportal der Kirche ist wunderschön renoviert.

Der Regen hielt uns davon ab, noch die vielen anderen Sehenswürdigkeiten zu besuchen. So verkrochen wir uns in ein Kaffee.

Nach 16 Uhr kamen wir zum Ozeaneum zurück in der Hoffnung, dass wir nicht mehr anstehen müssten.

Doch immer noch gab es eine Warteschlange von über 30 Minuten. Es schien, als seien alle Touristen aus der Region und ganz Rügen bei diesem Regenwetter hierhergekommen. 8000 Besucher sollen es heute gewesen sein, neuer Rekord.

Das Ozeaneum ist sehr umfangreich und interessant. Doch das Kattegatcenter in Greena, Dänemark, hat uns im letzten Jahr besser gefallen.

Nach 2.5 Stunden schlichen wir müde zum Bus. Aber auch noch viel Jüngere liefen auf dem „Zahnfleisch“ aus dem Museum.

Es regnete den ganzen Tag.

Gefahren: 0 km

35. Tag – 11. Juli

Dienstag, 11. Juli

 

Strahlender Sonnenschein über dem Hafen von Neuhof am Strelasund. Nach dem Frühstück installierte Michael auf der „Freedom“  die Steckdose für die Vorschiffskabine. Das Anzapfen der vorhandenen Leitung unter der Salonkoje war etwas knifflig, aber genau das ist ja der Reiz für einen Bastler. Und wenn es dann auch noch funktioniert, kommt Freude auf. Alle, die in Zukunft das Vorschiff bewohnen, – und da zählt sich Michael dazu -, können nun ihre Ladegeräte etc. anschliessen. 

 Wir wollen mittags weiterfahren nach Stralsund ins Ozeaneum.

Die Crew der Freedom möchte die Brückenöffnung um 15 Uhr in Stralsund erwischen und westlich Richtung Barhöft segeln – wenn bis dahin die Wäsche trocken ist. Barhöft ist der letzte Hafen vor Warnemünde. Dazwischen liegen dann mindestens 10 Stunden segeln.

 

So verabschieden wir uns bald voneinander.

Nach kurzer Fahrt finden wir 4 Kilometer vor Stralsund einen super Stellplatz.

 Da es hier ein schnelles WLAN gibt, arbeitet Michael sogleich den Rückstand im Blog auf. Wir werden Stralsund morgen besuchen. Eine Bushaltestelle ist hier auch vor der Tür.

Gegen 18 Uhr zieht ein heftiger Regenguss über uns hinweg. Hoffentlich sind die beiden Segler schon im Hafen.

Wir machen noch einen Abendspaziergang und schliessen die Redaktion vorzeitig.

 Gefahren: 10 km

34. Tag – 10. Juli

Dienstag, 10. Juli

Heute sollte es weitergehen nach Stralsund, um Waltraud und Dieter zu treffen.

Die Verabschiedung von den netten Nachbarn, die einen aus Bayern, die anderen aus Aachen, ging länger als gedacht.

Was ist dies doch für eine wunderschöne Landschaft. Felder, Wälder, soweit das Auge reicht.

Plötzlich ein, für uns neues, Warnschild: „Achtung Otterwechsel“. Gesehen haben wir keinen, aber das kennen wir ja schon von Schweden mit den Elchschildern.

In Kittendorf fällt uns eine massive Dorfkirche auf. Es ist ein frühgotischer Feldsteinbau aus der Zeit um 1250.

Gleich daneben der Gutshof, stirnseitig mit einem riesigen Wandgemälde.

Das Schloss Kittendorf ist nach umfangreicher Renovation seit 1995 ein Nobelhotel, das wir aber links liegen lassen.

Dann kommen wir nach Stavenhagen.

Hier wird Fritz Reuter, der bedeutende Dichter und Schriftsteller der niederdeutschen Sprache, in einem Museum gewürdigt. Er wurde hier 1810 geboren. Sein Lebensweg und -Werk ist hochinteressant und des Googelns wert.

https://www.stavenhagen.m-vp.de/fritz-reuter/

Vor dem Gebäude werden seine Werke mit hübschen Plastiken dargestellt.

 

Später kommen wir durch die Hansestadt Demmin.

Hier fliessen die 3 Flüsse Peene, Trebel und Tollense zusammen. Wir füllen hier nur unseren Proviant auf.

Durch die Brückenöffnung wurden wir aufgehalten, konnten dafür aber die grossen Backstein-Speicher am Peenehafen und kuriose Wasserfahrzeuge im Bild festhalten.

Nun mussten wir rasch weiter. Der Zug mit Waltraud und Dieter sollte fahrplanmässig um 18:29 eintreffen.

Auch hier fuhren wir wieder durch Baumalleen und Wälder.

 

Zehn Minuten vorher waren wir am Bahnhof Stralsund, einem hübschen Backsteinbau. Wir fanden sogar einen Parkplatz für unser Vehikel und erst noch ganz in der Nähe.

Mit 20-minütiger Verspätung kamen die beiden dann an. Wir fuhren zusammen zum Hafen Neuhof, wo die FREEDOM lag und Dieter uns einen Standplatz organisiert hatte.

Zum Abendessen trafen wir uns im Marina-Restaurant „Ziegelhafen“. An Bord der FREEDOM bei einem Schlummertrunk und anregenden Gesprächen mit Waltraud und Dieter ging der Abend viel zu schnell vorbei.

Gefahren: 140 km

33. Tag – 9. Juli

Sonntag, 9. Juli, unser ältester Enkel Silvan hat heute Geburtstag.

 

Es war morgens wieder sonnig, aber es ging noch ein kühler Wind. Trotzdem konnten wir im Freien frühstücken.

 Der Morgen war bei angeregten Gesprächen mit den Nachbarn im Flug vergangen.

 

Das gleiche Bild. Auch unser Mittagsessen gab es im Freien. Ähnlich sah es auch am Abend aus, was ein weiteres Foto erübrigt.

Dann waren wir wieder beim Hafen in Waren.

Es ist immer wieder schön dort zu bummeln, ein Eis zu schlecken und dem Betrieb zuzusehen.

 

Hier gibt es diese schwimmenden Untersätze für Wohnwagen oder Reisemobile. Bei aller Liebe zum Wasser, aber das wäre uns nicht geheuer.

Viele Radtouristen fahren eine Strecke und kommen dann mit dem Schiff zurück.

 

Dann ist immer wieder interessant, den grossen Fahrgastschiffen beim Anlegen zuzusehen. Mit „Eindampfen in die Spring“ drehen sie den langen Kahn um den Dalben mit Fahrt voraus mit dem Heck zur Pier.

Heute wurden unsere Velos wieder verpackt, denn morgen soll unsere Fahrt weitergehen.

 Gefahren: 0 km

über unsere Erlebnisse mit dem Reisemobil