51. Tag: Boldinggaard bei Glejbjerg, 1. Tag – mobiblog.ch

51. Tag: Boldinggaard bei Glejbjerg, 1. Tag

Gestern Nacht hat es einmal heftig gegossen. Morgens ist es wieder trocken. Der Himmel ist bedeckt, mit 20° ist es aber recht mild.

Man steht in Vesterbæk nicht schlecht, allerdings wird ausser Strom gegen Bezahlung und dem langsamen WLAN nicht viel geboten. Weder Wasser, noch Ver- und Entsorgungsmöglichkeit. Noch nicht einmal ein Abfalleimer wird hier zur Verfügung gestellt. Das finden wir für 17 Euro sehr minimalistisch. 

Wir fahren weiter in Richtung Ribe. Die Landschaft ist sowas von flach! Leider fehlt aber für gute Fotos das Sonnenlicht. 

Auf halbem Weg sehen wir einen Wegweiser zur Insel Rømø. Schnell steht fest, dass wir dieses Erlebnis, auf einem so grossen Strand mit dem Camper fahren zu können, noch einmal mitnehmen wollen. 

Ein 9.2 Kilometer langer Damm verbindet die Insel mit dem Festland. Anfangs liegt links und rechts der Strasse noch das Wattenmeer. Später ist nur noch Wasser zu sehen. 

Immer geradeaus kommen wir zum Strand. Hunderte Fahrzeuge wollen alle das Gleiche. Irgendwo auf dem Strand und vorzugsweise nahe beim Wasser. Auch wenn dies nur für ein paar Stunden geht. Denn nachts müssen alle den Strand wieder verlassen. Wir fragen uns, wo all’ diese Camper dann bleiben.

An der Front bildet sich eine Reihe der Vernunft. Auch wir wagen uns nicht weiter, denn hier wird der Sand weich und Festfahren wäre wirklich das Letzte, was wir gebrauchen können. 

Wir machen hier unsere Mittagspause und nach dem Essen laufen wir zum Wasser der Nordsee. Der bewölkte Himmel,kaum Wind und 21° sind für uns perfekt. 
Man sieht von hier auch hinüber nach Sylt, der nördlichsten deutschen Insel. 

Gerne würden wir noch länger am Strand auf Rømø bleiben, aber allzu spät wollen wir unseren für heute angepeilten Stellplatz nicht erreichen. Wenn man hier die vielen Camper sieht, kommen schnell Zweifel, ob da noch etwas frei sein wird. 

An unserer weiteren Route liegt Ribe. Da müssen wir einen kurzen Rundgang machen, obwohl wir schon mehrmals hier waren. 
Ribe ist nicht nur die älteste Stadt Dänemarks, sondern hat mit seinen hübschen alten Bauten und dem Dom einen ganz besonderen Charme. Logisch, dass sich dies auch auf die Besucherzahlen auswirkt. Aber das neue Bildbearbeitungsprogramm von Apple beseitig störende Personen mit wenigen Klicks (vergleiche Foto 2 und 3).

Wenn einer unserer Leser je hier in der Nähe ist, können wir den Besuch dieser Stadt nur empfehlen. Wir müssen auf’s Einkehren in einem Restaurant oder Eiskaffee verzichten, denn wir brauchen für heute noch einen Stellplatz. 

Nach etwa 30 Kilometer erreichen wir Boldinggaard bei Glejbjerg. Ein riesiger landwirtschaftlicher Betrieb bietet auch einige Stellplätze an. Glücklicherweise ist auch noch einer frei für uns. 

Die Betreiberfamilie ist gerade in den Ferien. Elke und Torsten vom Nachbar-Camper informieren uns über das Nötigste. 

Morgen werden wir alles in Ruhe erkunden. Eines schon vorweg: das WLAN scheint bestens zu funktionieren. 

Gefahren: 150 km

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