Zum Weihnachtsmarkt Freiburg – und mehr

Schon lange wollten Renate und ich einmal an den Weihnachtsmarkt von Freiburg im Breisgau. Ganze Busladungen Rentner werden jedes Jahr aus der Schweiz dort hin gekarrt. Also sollten wir uns das auch einmal anschauen. Ausserdem liess sich das gut verbinden mit dem noch ausstehenden Auswechseln einer Heckstütze an unserem Mobi. Und wir könnten auch noch einen Segelfreund in Freiburg besuchen.

P1100107Am 25. November fuhren wir also nach Freiburg. Wir waren nachmittags dort und fanden auf einem P&R eine Lücke, in die unser Gefährt ganz knapp hinein passte. Mit dem Tram waren wir rasch in der Innenstadt. Das Wetter war zwar nicht so freundlich, aber da darf man im November nicht zimperlich sein. Wir hatten uns P1100109den Weihnachtsmarkt grösser vorgestellt. Die Stände sind auf dem Rathausplatz, in der Franziskanergasse, dem Kartoffelmarkt und auf dem Unterlinden-Platz P1100110verteilt. Es war recht überschaubar. Aber auch symphatisch, da viele regionale kunsthandwerkliche Erzeugnisse und kaum Fernostware zu sehen waren. Einigen Künstlern konnte man auch bei der P1100111Arbeit zusehen. Die Glühwein-Stände waren alle gut besucht, da half auch das trübe Wetter mit. Die Altstadt wollten wir morgen besuchen, dann unter ortskundiger Führung.

 

 

Wir übernachteten auf dem Gelände beim LMC-Händler in Bad Krotzingen/Bingen. Morgens kamen wir gleich an die Reihen und in etwa einer Stunde war diese Garantiearbeit erledigt. Die Leute dort sind sehr zuvorkommend. Da wir bei der Anzeige des Frischwassertanks Ungenauigkeiten festgestellt hatten, machte der Techniker einen Reset. Ob das erfolgreich war, werden wir erst in der nächsten Saison sehen, wenn wieder Wasser im Tank ist.

Nachmittags besuchten wir dann den Segelfreund Gerhard. Unser Mobi hatte in der schmalen Sackgasse vor seinem Haus knapp Platz. Nach dem Kaffee fuhren wir zusammen mit dem Tram in die Stadt. Unser Freund wollte sich auf dem Weihnachtsmarkt noch warme Hausschuhe holen. Er kaufte sehr schöne handgefertigte aus Fell. Danach bekamen wir von ihm eine tolle Führung durch die Altstadt. Nun wollten wir zusammen Essen gehen, aber es war gar nicht so einfach, einen Platz in einem der guten einheimischen Lokale zu finden. Alles war schon besetzt oder vorbestellt. Und das an einem gewöhnlichen Donnerstag! Schlussendlich fanden wir aber in einem italienisch geführten Lokal einen sehr schönen Tisch und auch ausgezeichnetes Essen. Den Schlummertrunk gab’s dann bei Gerhard. Zum Übernachten konnten wir vor seinem Haus stehen bleiben.

Am nächsten Tag ging es dann gemütlich wieder nach Hause. Es war eine erfolgreiche und schöne Abschlussfahrt 2015.