Archiv der Kategorie: Zubehör

Zubehör

Inhaltsverzeichnis Zubehör

(Beiträge werden nach Fertigstellung mit  ✔︎  bezeichnet)

 

✔︎  Auffahrkeile

✔︎ Landstromkabel

✔︎  Grill

✔︎  Heizlüfter

✔︎  Fahrräder

✔︎  Leiter

✔︎  Wasserschlauch

✔︎  Staubsauger/Besen

✔︎  Nespresso-Maschine

✔︎ Elektrische Kochplatte

✔︎  Feuerlöscher

✔︎  Schneeketten

Auffahrkeile

Auffahrkeile sind sehr hilfreich, um Niveauunterschiede im Gelände auszugleichen. Steht das Fahrzeug nämlich zu schräg, läuft das Grauwasser nicht gut ab und die Spiegeleier laufen in der Pfanne alle in eine Richtung.

Zuerst hatten wir uns die gelben Auffahrtkeile von Fiamma besorgt.

Die sind an der höchsten Stelle aber nur 9 cm hoch. Ausnützen kann man vielleicht 7 cm, da die Gefahr des Überfahrens besteht. Das ist sehr oft zu wenig hoch gewesen.

Das Material biegt sich schnell durch, besonders im dünnen Anfangsbereich der Schräge.

 

So legten wir uns die 3stufigen Keile von Thule zu. Eine praktische Tasche ist auch dabei. Die Höhe von 12 cm kann voll ausgenützt werden, da jede Ebene spürbar ist.

Trotzdem ist es sicherer, wenn eine 2. Person aufpasst, dass man nicht doch zu weit fährt.

Dieser Keil ist stabiler, kann aber auch brechen, wenn er nicht auf der ganzen Fläche aufliegt.

Eine Weile haben wir beide Systeme mitgeführt, weil es auch Situationen gibt, bei denen 3 Räder unterstellt werden sollten.

Die vorläufige End-Lösung haben wir nun mit zwei zusätzlichen Holzkeilen von 4 cm Höhe, die fallweise unter die Thule-Keile kommen oder auch als “3. Bein” dienen können.

Diese Hölzer sind nebenbei eine gute Auflage, damit der Thule-Keil im unebenen Boden nicht hohl liegt und bricht.

Natürlich gibt es auch diese tollen hydraulischen Ausgleichs-Systeme, aber die wiegen schnell einmal 60 kg mehr und das lässt unsere Nutzlast nicht zu.

Landstromkabel

Wir haben zwar eine Solaranlage auf dem Dach, die bei gutem Wetter die Batterien problemlos nachlädt. Trotzdem schliessen wir uns bei Gelegenheit auch gerne mal an den Landstrom an.

Wir haben ein Kabel von 25 m Länge und noch ein Verlängerungskabel von 10 Metern. Dazu diverse Adapter.

Praktisch ist zudem die zusätzliche Aussensteckdose am Einspeise-stecker.

Wir bergen unser langes Stromkabel immer in „Achten“ gelegt. Dadurch wird ein Wuling (Kabelsalat) verhindert.

Grill

Wir essen nicht viel Fleisch, aber ab und zu geniessen wir auch eine leckere Grillade.

Wir verwenden einen kleinen Gasgrill von Campinggas. Der ist leicht und sehr schnell in Funktion.

Natürlich sind wir damit Grill-Banausen für echte Holzkohlen-Fans. Doch nicht auf jedem Stell- oder Campingplatz ist ein Holzkohlen-Grill gern gesehen. Der macht auch viel Arbeit mit den Rückständen.

Unser kleiner Gasgrill mit dem Wasserbad als Abtropfschale lässt sich sehr gut und rasch reinigen. Mit einer Kartusche können wir etwa 20 Mal grillieren. Das reicht uns für mehr als eine Saison.

Alle Teile passen platzsparend ineinander.

Heizlüfter

Es gibt Situationen, da möchte man Gas sparen.

Wenn wir dann Zugang zu Landstrom haben, kommt unser Heizlüfter mit Thermostat zum Zug.

Allerdings ist die Wärmeverteilung im Reisemobil mit der Truma-Gasheizung viel besser.

Fahrräder

Mit dem Reisemobil ist man nicht ganz so beweglich, wie mit einem PW. Manchmal steht man etwas ausserhalb einer Stadt. Oder man möchte die weitere Umgebung erkunden. Dann sind Fahrräder ideal.

Da wir auf’s Gewicht achten müssen, kamen E-Bikes nicht in Frage.

Mit den 2 Alu-Falträdern Dahon Vitesse D7HG,  mit 20″-Rädern und 7-Gang Nabenschaltung sind wir sehr zufrieden. Gewicht ca 14 kg

Beide Räder haben in der Garage gut Platz.

Für die harten Rennsattel sind wir aber zu wenig trainiert. Deshalb wechselten wir bei erster Gelegenheit auf altersgerechte Gel-Sattel. Was für eine Wohltat!

Später entdeckten wir noch eine in der Sattelstütze versteckte Luftpumpe. Ganz raffiniert.

Leiter

Ab und zu muss man eben auch auf’s Dach. Sei das zum Reinigen oder im Winter, um den Schnee vom Solarpanel zu fegen.

Eine feste Leiter am Heck, wie das einige haben, wollten wir nicht.

So besorgten wir uns eine Teleskopleiter, die bis auf 320 cm ausziehbar ist. Obwohl aus Alu, wiegt sie 14 kg, ist dafür aber auch sehr stabil. Allerdings bleibt sie im Sommer zuhause.

Die zwei Isolations-Schaumstücke auf dem Foto sind aus dem Baumarkt und schützen vor Beschädigungen am Fahrzeug.

Wasserschlauch

Fast hätte ich es vergessen: Ein Wasserschlauch sollte im Zubehör auf keinen  Fall fehlen. Den fremden Schläuchen auf den Camping- und Stellplätzen vertrauen wir nicht. Man stelle sich vor, wie gut die Keime in den Schläuchen in der Hitze gedeihen können und diese in unseren Frischwassertank gelangen könnten. Nein, dann lieber einen eigenen Schlauch mitführen. Aber auch den muss man sauber halten. Ohnehin wird das Wasser aus dem Tank immer abgekocht.

Wir haben einen kurzen Schlauch von 5 Metern Länge. Der genügt normalerweise. Ein weiterer Schlauch von 15 Metern kommt auch ab und zu zum Einsatz. Dann sind jede Menge Adapter (Gardena) zu empfehlen.

Auf dem Bild sind auch unsere zwei kleinen Gestelle zum Wäschetrocknen zu sehen.

Staubsauger/Besen

Unser Fussboden hat eine sehr praktische Laminat-Oberfläche. Sand und Staub, der sich unweigerlich täglich ansammelt, wird normalerweise einfach mit einem Besen herausgewischt. Anfangs noch kniend mit einem Handfeger.  Auf dem Markt von Greifswald stiessen wir eines Tages auf einen kleinen aber feinen und mit 25 Euro auch nicht ganz billigen Kinderbesen. Der ist einfach super.

Ein Staubsauger erfüllt gute Dienste in Ecken und unter den Schubladen. Und natürlich, wenn Michael mal wieder etwas gebohrt, gesägt oder gebastelt hat.

 

Kochplatte

Vor unserer Reise 2016 nach Skandinavien war uns bewusst, dass wir unsere Gas-Tauschflaschen dort weder tauschen noch nachfüllen können. So kauften wir uns eine elektrischen Kochplatte mit max 1500 Watt, die wir möglichst oft, insbesondere wenn der Strom auf dem Platz pauschal verrechnet wurde, gerne verwendeten. So konnten wir Gas sparen und kamen gut über die Runden. Unsere Küche ist zum Glück gross genug, sodass die Kochplatte einen guten Platz hat. Nicht alle Landstromleitungen sind allerdings genügend stark abgesichtert. Bei 8 Ampère haben wir uns nicht getraut, den Kocher zu verwenden. Bei 16 Ampère schon, allerdings haben wir dann nicht gleichzeitig noch den Wasserkocher oder den Heizlüfter verwendet.

So kamen wir mit unserem Gasvorrat 65 Tage gut aus.