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120. Tag: Braubach, Stellplatz Rheinufer – Bürgstadt, Winzerfestplatz

120. Tag, Samstag, 22. September 2018

Der Tag fing sonnig an, aber schon bald zogen Wolken auf.

Auf dem Rhein war reger Schiffsverkehr.

Wir laufen in den Ort zum Bäcker.

Ein Schild an der Rheinpromenade klärt uns auf, dass Braubach seit 1276 die Stadtrechte besitzt.

Wir kommen heute auch an der um 1200 erbauten Barbarakirche vorbei.

Innen bestechen die mit reichem Schnitzwerk versehenen Emporen aus dem 16. Jh.

An der Rheinpromenade

Heute fällt uns noch ein Denkmal an den Krieg von 1914-18 auf.

Wir verlassen den Platz mit Ziel Miltenberg am Main. Aufgrund der aktuellen Verkehrslage schlägt uns der Navi eine Alternativroute vor, die wir vertrauensvoll akzeptieren.

Zuerst werden wir noch einmal durch Braubach geführt.

Danach führt die Strasse in einem Seitental kurvig bergauf auf die Heidenroder Höhe.

Wir staunen über die endlose Weitsicht in dieser hügeligen wunderbaren Höhenlandschaft.

Südlich von Wiesbaden kommen wir dann wieder hinunter auf die Autobahnen E42/A3 und sind bald im Maintal und später in Miltenberg.

Wir wählen den Stellplatz im Nachbarort Bürgstadt, da wir von hier zu Fuss zu unseren Freunden Regina und Albrecht ins Restaurant Centgraf laufen können. Erstens für einen verspäteten Geburtstagsbesuch bei Regina. Zweitens, um anschliessend in ihrem gediegenen Restaurant lecker Wild zu essen. Das war wieder ausgezeichnet. Bei angeregten Gesprächen verging die Zeit viel zu schnell.

Gefahren: 170

68. Tag: Camping Veulettes sur Mer

68. Tag, Mittwoch, 1. August 2018

Heute ist unser Schweizer Nationialfeiertag

Wir haben gestern beide in unseren spannenden Büchern bis um 02 Uhr in der Nacht gelesen und wurden trotzdem nicht damit fertig. So können wir heute natürlich noch nicht weiterfahren.

Nach einem feinen Mittagessen, gab es zur Feier des Tages noch ein Dessert. Obwohl die Sonne scheint, ist es im Schatten durch einen frischen Wind angenehm kühl.

Nachdem wir mit den Büchern durch sind, reicht es noch zum Minigolf spielen.

Später spielen wir auch noch Boule auf dem Campingplatz.

Gefahren: 0 km

52. Tag, Jobourg, Parking Nez de Jobourg – Audervill-Goury – Gréville-Hague

52. Tag, Montag, 16. Juli 2018

Heute hat unser Schwiegersohn Klaus Geburtstag.

Wir verlassen den schönen Stellplatz und fahren an der Küste entlang durch Auderville nach Goury, wo auch ein Stellplatz empfohlen wird.

Wieder sind es schmale Strassen und enge Passagen durch die Orte.

Der Stellplatz dort sagt uns nicht so zu. Wir sind eben schon etwas verwöhnt.

Nach einem Rundgang beim Hafen von Goury und einem Blick auf den Leuchtturm fahren wir zurück nach Auderville.

Dort finden wir vis-a-vis der Kirche einen Parkplatz ohne Schräglage und Renate kocht das Mittagessen.

Hier gibt es noch engere Strässchen, durch die wir zum Glück aber nicht durchfahren müssen.

Wir fahren weiter auf der D45, die „route des Caps“. Auch hier überall prächtige Hortensien bei den Häusern und am Strassenrand.

Von der Küstenstrasse sehen wir immer wieder auf’s Wasser.

Ein Segler ist verdächtig schnell, nur unter Grosssegel. Wenn ihn nicht mindestens 4 Knoten Strömung schieben, so lässt er den Motor mitlaufen.

Drei Mädchen mühen sich auf dem Weg zum Wasser mit einem aufgeblasenen übergrossen Flamingo  ab.

Hier, in Omonville-la-Rogue, machen wir einen Abstecher zum Hafen. Es ist aber nicht viel zu sehen.

Noch wenige Kilometer durch viel Grün, und schon sind wir in Gréville-Hague auf einem Stellplatz der Gemeinde.

Super ruhig mit Entsorgungsstation und Toiletten.

In diesem kleinen Ort wurde der Maler J. F. Millet 1814 geboren.

Seine Statue steht auf einem Platz vor der Kirche.

Diese Kirche aus dem 17./18. Jh. steht unter Denkmalschutz. Eine Renovation ist aber überfällig.

Eine wunderbar ausgearbeitete Figur ist uns im Inneren aufgefallen.

Wir staunen wie die Steingewächse in diesem Klima gedeihen.

Und da wir den Boule-Platz direkt vor der Nase haben, spielen wir eine Runde.

Dabei haben wir viel Spass. Renate entpuppt sich als Naturtalent.

Michael geniesst, dass wir wieder ein gutes Telefonnetz haben. So ist die Datenübertragung für den Blog ein Vergnügen.

Gefahren: 20 km

37. Tag, Stellplatz La Bidonniè in Ardevon – Stellplatz Dragey Plage, Dragey-Ronthon

37. Tag, Sonntag, 1. Juli 2018

Heute Morgen waren zuerst unsere Erlebnisse von gestern nachzutragen.

Es wurde sehr schnell sehr heiss. Wir wollen weiter auf einen Stellplatz, der näher am Wasser liegt und kühlenden Wind verspricht.

Wir werden in Dragey Plage an der Nordseite der „Baie du Mont-St-Michel“ fündig. Wunderbar mit Schatten spendenden alten Pinien.

Bis zum Strand sind es ca. 250 Meter. Wasser ist gerade keines in Sicht, da Ebbe ist.

So verbringen wir den Rest des Tages im Schatten, lecken unsere Wunden von gestern und lesen viel.

Wir wollen den Blog schliesslich auch nicht jeden Tag mit so vielen Fotos strapazieren.

Gefahren: 50 km

36. Tag, Stellplatz La Bidonniè in Ardevon – Besuch Mont-Saint-Michel

36. Tag, Samstag, 30. Juni 2018

Morgens werden wir von dem Gezwitscher der Spatzen geweckt.

Obwohl der schöne Stellplatz eher zum Faulenzen verleitet, machen wir uns zum Besuch vom Mont Saint Michel auf. Es wurde ein Grosskampftag.

Zuerst mit dem Velo 3 km zum Shuttlebus. Der bringt uns bequem bis fast vor den Eingang.

Beim Eingang besorgen wir uns Eintrittskarten für das Kloster, damit wir oben nicht in der Schlange stehen müssen.

Im öffentlichen Teil ist viel Volk unterwegs. Später im Klosterteil sind es dann zum Glück weniger.

Wir nützen einen Audioguide, was unbedingt zu empfehlen ist. So bekommen wir überall die wichtigsten Erklärungen.

Die Geschichte des „heiligen Berges“ geht bis ins Jahr 708 zurück. Mont-Saint-Michel war aber auch eine uneinnehmbare Festung. Noch heute leben dort einige Nonnen und Mönche.

Der Rundgang ist mit viel Treppensteigen verbunden.

Die Dimensionen sind riesig. Wir kommen nebst der Abteikirche durch viele Säle, Terrassen, Hallen, Gänge und Kammern.

Eindrücklich ist der Warenlift, der mit einem Laufrad (durch Gefangene) betrieben wurde.

Immer wieder können wir Blicke auf die Bucht ringsum geniessen, hier ohne Wasser.

Viele Touristen . . .

. . .  auch Reiter sind bei Ebbe unterwegs.

Allerdings muss man dabei teilweise auch durch das Wasser der Priele waten.

Am Ende unseres Rundgangs erholen wir uns etwas im Schatten bei dieser Ausgangstür. Wir machen uns einen Spass und schliessen diese Tür immer ein wenig mehr, bis sich die Leute hindurchzwängen müssen.

Es ging ewig, bis einer das Tor wieder weiter öffnete.

Im Restaurant „Croix Blanche“ essen wir recht ausgedehnt, denn wir müssen Zeit schinden. Die Flut ist erst um 21:30.

Wir haben von hier einen tollen Ausblick auf die Bucht.

Der frühere Zufahrtsdamm zum Klosterberg hatte zur Folge, dass die Bucht immer mehr versandete. Es wurde stattdessen eine Brücke gebaut und ein Staudamm. Mit dem bei Flut zurückgehaltenen Wasser wird nun bei jeder Tide wieder Sand hinaus ins Meer gespült.

Die Brücke ist 760 Meter lang und der Damm zum Festland noch 1000 Meter.

Der Fussgängerweg ist 4 Meter breit. Alles mit 2 Meter langen Holzbohlen verlegt. 9 Bretter pro Meter. Man rechne: 1760 x 9 = 15’840 x 2 = 31’680 Bretter à 2 Meter. Da waren einige Arbeiter eine Weile beschäftigt!

Das Wasser kommt enorm schnell.

Zwischen diesen Bildern liegt nur jeweils eine Minute.

Einige Strandläufer verpassen auch den richtigen Moment und bekommen nasse Füsse.

Inzwischen war richtig Flut und Mont-Saint-Michel total vom Meer umspühlt.

Dann nahmen wir auch noch den prächtigen Sonnenuntergang mit.

Als wir gegen 23 Uhr endlich wieder müde und verschwitzt auf dem Stellplatz waren, stand unser Sinn nur noch nach Duschen und ins Bett. Dieser Blogbeitrag musste auf den nächsten Tag warten.

Nach so einem 15 Stundentag spüren wir eben doch unser Alter.

Gefahren: Auto 0 km, Velo 6 km,

Gelaufen: endlos viel

Hintergrundtätigkeiten zuhause

Im Hintergrund arbeite ich laufend an Beiträgen über diverse Ergänzungen aus der Vergangenheit. Diese dürften hauptsächlich für andere WoMo-Eigner von Interesse sein.

Siehe auch unter „UNSER FAHRZEUG“

Ergänzungen

Zubehör

Einbauten → Energie

Einbauten → Diverses

Reparaturen

 

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Das Husarenstück von Heinrich Mahn für Fokker

Fortsetzung/Ergänzung vom 31. Juli 2017

Dieser Heinrich Mahn , Renates Grossvater mütterlicherseits, hat nach Ende des 1. Weltkrieges für Fokker ein wahres Husarenstück organisiert. Es gelang ihm, unter dem Radar der Alliierten einen Grossteil der Flugzeugfabrik in mehreren Eisenbahnzügen von Schwerin nach den Niederlanden zu schmuggeln.

Diese Geschichte beschreibt Fokker in seinem Buch so spannend und lesenswert, dass wir sie in einem zusätzlichen Beitrag als Auszug zugänglich machen. Eigentlich ein filmreicher Stoff.

Auszug aus dem Buch

über Heinrich Mahn ab Seite 290