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Zum Jahresende 2018

Mit Riesenschritten geht es auf das Jahresende 2018 zu. Da wird es Zeit, dass wir allen, die bei uns reinschauen, für ihr Interesse danke sagen und alles Gute wünschen.

Wir hoffen, dass wir in der nächsten Saison wieder über schöne Erlebnisse mit unserem Mobi II berichten können.

In der Winterpause gibt es allenfalls Berichte über die eine oder andere Ergänzung im Fahrzeug.

Schaut einfach mal wieder bei uns rein.

Zusammenfassung

Sorry -, ist man erst einmal wieder zuhause, sind die Tage dermassen ausgefüllt, dass diese Zusammenfassung laufend verschoben wird.

Dabei ist es ja schön, dass wir von den Kindern, Enkeln, Freunden und Verwandten freudig erwartet und überall eingeladen werden.

Unseren Mobi haben wir inzwischen, gerade noch vor der ersten Kälte, innen und aussen gereinigt und winterfest gemacht.

Die gründliche Wäsche war auch nötig.

Alles ist danach wieder spiegelblank.

 

Hier nun die verspätete Zusammenfassung:

– 139 Tage (20 Wochen) unterwegs

– 7410 Kilometer gefahren

– Ø 53 Kilometer pro Tag

– Ø 10.8 l / 100km Dieselverbrauch

– 112 Übernachtungen auf Stellplätzen

–   10 Übernachtungen auf Campingplätzen

–     8 Übernachtungen auf Parkplätzen

–     2 Übernachtungen in freier Natur

–     7 Übernachtungen bei Privat

 

Fazit:

Ausser einer Reifenpanne verlief die Tour ohne Zwischenfall. Der Kratzer im toten Winkel vorne, bei einer engen Einfahrt mit Schlagbaum entstanden, hätte nicht unbedingt sein müssen.

Die neuen Lithiumbatterien (anfangs der Tour gegen die schwächelnden, erst 3-jährigen AGM-Batterien ersetzt) haben sich bestens bewährt. Wir waren nur ganz selten am Landstrom angeschlossen. Die Solarzelle hat genug Energie erzeugt. Auch als die Sonne einmal einige Tage nicht schien, hatten wir nie unter 80% Batteriekapazität.

Geräte wie Laptop, Tablet, Telefon, Fotoapparat, Rasierapparat, Zahnbürsten, Nespresso-Maschine u.a. wurden mit dem Inverter über die 200Ah 12-Volt-Batterien geladen.

Der Sommer war in diesem Jahr überall in Europa sehr heiss. Wir mussten jedoch fast nie leiden, da wir die heisseste Zeit an der Atlantikküste verbrachten, wo immer etwas kühlender Wind geht.

Frankreich ist landschaftlich, kulturell und kulinarisch ein Genuss und ein Paradies für Reisemobilisten. Stellplätze en masse an den landschaftlich schönsten Lagen und oft sogar kostenlos von Gemeinden, Weinbauern und Höfen zur Verfügung gestellt. Überall findet man Entsorgungsstellen, Frischwasser und Abfallcontainer. Die Abfalltrennung ist in Frankreich vorbildlich organisiert. Man könnte auch «wild» übernachten, wo dies nicht ausdrücklich verboten ist, was aber in Anbetracht der vielen offiziellen Plätze nie nötig war.

 

In den Niederlanden ist das Übernachten hingegen auf öffentlichem Grund verboten. Es ist auch nicht gestattet, wenn man «Fahruntüchtigkeit» deklarieren würde.

Dementsprechend lassen sich die Stell- und Campingplätze gut bezahlen.

Die Logik von Angebot und Nachfrage muss man einem Niederländer nicht erklären (Michael ist ja selbst ein halber). So haben wir in Küstennähe im überlaufenen Zeeland auch schon mal 49 Euro für einen Stellplatz bezahlt (notabene von 21 Uhr abends bis 9 Uhr morgens!).

Daran muss man sich erst gewöhnen, wenn man gerade aus dem günstigen Frankreich kommt.

In anderen Landesteilen der Niederlande sieht die Stellplatz-Situation dann wieder besser aus.

Wir lernten wunderschöne neue Landstriche und Orte im Landesinneren kennen. Die Strassen sind überall sehr gut. Links und rechts der schmalen Landstrassen befinden sich fast immer Kulturland oder Wassergräben, meistens auch beides. Da vermissen wir Parkplätze oder wenigstens kleine Ausbuchtungen für einen Foto-Stopp.

 

Deutschland liegt dann schon auf der Rückreise. Unser Erlebnishunger ist da, – nach 117 Tagen -, bereits spürbar geringer. Trotzdem begeistert uns die landschaftliche und kulturelle Vielfalt. Ob nun im Emsland, im Westerwald, im Naturpark Nassau, oder am Main, im Odenwald und später auf der schwäbischen Alp und im Schwarzwald. Auch wenn wir nicht mehr so viel besichtigt haben, genossen wir jeden Tag. Es blieb auf der Rückreise auch Zeit für den einen oder anderen Besuch bei lieben Freunden und Verwandten. Diejenigen, die wir ausgelassen oder verpasst haben, besuchen wir beim nächsten Mal.

Wir hätten noch lange so weiterreisen können. Das muss man selbst erlebt haben, sonst glaubt das keiner.

Und so freuen wir uns schon auf die nächste Tour. Ziele gibt es noch genug.

 

Die To-Do-Liste am Mobi ist diesmal kaum erwähnenswert. Nur noch einige nice-to-have Ergänzungen.

(aber Michael wird trotzdem noch etwas zum Basteln finden).

27. Tag, Dienstag, den 24. April 2018

27. Tag, Dienstag, den 24. April 2018

Heute ist schon wieder strahlend blauer Himmel.

Nach dem Frühstück verabschieden wir uns von Dagmar und Kurt.

Dann fahren wir in Bösingen bei der LMC Vertretung Camperland vorbei. Hier sollen die in Frankreich beschädigten Schlösser repariert werden, sobald die Ersatzteile da sind. Wir zeigen den Schaden und stellen sicher, dass alles auf gutem Wege ist.

Als wir nach einem Besuch bei unserer zweiten Tochter Christiane und Familie in unsere Wohngemeinde einfahren und in der Ferne die Bergkette mit Eiger, Mönch und Jungfrau sehen, geniessen wir sehr bewusst die Heimkehr in diese wunderbare Umgebung.

Damit sind wir am Ende dieser Frühjahrstour nach Frankreich.

Gefahren: 45 km

Michael wird in einer Woche schon beim Segeln auf der Ostsee sein.

Und Ende Mai soll es dann wieder mit dem Mobi auf Tour gehen.

Wohin? Darüber gibt es dann wieder Blogbeiträge.

1. Tag, Donnerstag, 29. März 2018

  1. Tag, Donnerstag, 29. März 2018

Wir hatten schon gestern, immer wenn es gerade nicht regnete, den Mobi beladen. Heute musste dann nur noch der heimische Kühlschrankinhalt umgepackt werden, sowie die letzten persönlichen Effekten. Am Nachmittag fahren wir nach Marly zu Schwägerin Dagmar und Schwager Kurt.

Hier wollen wir die erste Nacht dieser Saison als Generalprobe verbringen. Es ist ja immer wieder spannend, ob alle Systeme funktionieren.

Dagmar verwöhnte uns mit einem vorzüglichen Mahl und danach spielten wir noch gemütlich bis in die Nacht Karten.

Gefahren: 40 km

Zum Saisonschluss

Schönes Herbstwetter zog uns noch zu kurzen Ausflügen hinaus.

Einmal an den Murtensee, nur 30 Kilometer von zuhause entfernt. p1180601Wir spazierten am See entlang und bebachteten einen Standup-Paddler wie er über das Wasser glitt. Der Parkplatz am See wird tagsüber mit Automaten bewirtschaftet. Nachts ist es kostenlos.


Ein anderes Mal fuhren wir an den Schwarzsee, der auch nur 45 Kilometer entfernt ist.

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Die Trampelpfade der Kühe sind durch die flachstehende Sonne gut zu sehen. In ca 1.5 Stunden ist man um den See spaziert, der idyllisch auf 1045 m ü. M. liegt.

Hier am See können Camper nur tagsüber auf den kostenpflichtigen Parkplätzen stehen.

 


 

Am 2. Oktober fuhren wir spontan noch einmal für ein paar Tage in Richtung Jura und Elsass.

An Neuenburg vorbei führte unser Weg in den Jura hinauf Richtung Le Locle.

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p1180624Auf dem Weg zum „Col de la Tourne“  (1166 m ü. M.), hatten wir immer wieder prächtige Aussicht auf den Neuenburgersee.

p1180633Sogar unseren Ex-Hafen „Portalban“ konnten wir aus dieser Perspektive heranzoomen.

p1180649Im Ort „Les Ponts de Martel“ gibt es einen kleinen Stellplatz der Gemeinde für 4 Camper, mit Strom, Frischwasser und Entsorgungsstation. Und dies alles kostenlos! Einzigartig für die Schweiz. Leider werden die Plätze auch oft von PKWs der Besucher der Eishalle eingenommen.

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In der Nacht gab es, trotz Nebel, den ersten Nachtfrost. Wir warteten ab, bis sich die Sonne langsam durchgesetzt hatte, um die Rundwanderung im nahen Hochmoor zu starten.

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p1180654Trotzdem war es noch saukalt, sodass wir uns beeilten, um wieder in unsere warme „gute Stube“ zu kommen.

p1180659Aber dieser Weg durch’s Moor mit Lehrpfad, sogar 2sprachig beschildert, ist interessant und sehr schön angelegt.

Diashow vom Moorsee bei „Les Ponts de Martel“

 


p1180674Weiter führte unsere Fahrt über den „Col-des-Roches“ an den „Lac des Brenets“.

p1180673Der Doubs ist hier natürlich aufgestaut, dies nach einem Felssturz vor einigen Tausend Jahren in das hier schluchtartige Tal.

p1180671Es hatte sehr wenig Wasser nach dem trockenen Sommer. Man könnte mit dem Rundfahrtboot bis zum Wasserfall, dem „Saut du Doubs“, fahren. Das dauert ca. 1.5 Stunden.

p1180681Wir fuhren weiter und steuerten „Consolation-Maisonette“ an, wo gemäss unserem Führer ein Standplatz ist. Es geht von ca 900 m ü. M. steil bergab an das Flüsschen „Le Dessoubre“.

p1180686Den Standplatz bei einem alten Kloster gibt es wohl, aber es ist alles trostlos und verlassen. Noch stehen die Tafeln, auf denen hausgemachtes Brot und Fleischwaren angeboten werden. Aber alles leere Versprechungen, denn der Laden war zu. Das Kloster scheint geschlossen zu sein.

p1180694So zogen wir weiter. Immer talwärts am Bach entlang. Anfangs war es noch recht eng und schattig. Es gab nur wenig Möglichkeiten zum Anhalten, um die imposante Landschaft im Bild festzuhalten. Dann wurde das Tal offener und wir erreichten Montbéliard.

p1180701Hier ist an zentraler Lage ein Standplatz der Stadt. Aber man steht so eng, dass wir froh waren, keine breitere Aufbautür zu haben. Aber für eine Nacht war das akzeptabel und erstaunlich ruhig. Der Platz ist kostenlos. Für Strom und Frischwasser zahlt man. Das ist ok.

p1180722Am nächsten Tag schauten wir uns den Ort etwas näher an. Die Hafenanlagen am Rhein-Rhone-Kanal sind neu und topmodern. p1180713Einige Häuser der Altstadt sind etwas hergerichtet, die meisten aber, und besonders die Kirche mit dem Bretterverschlag, machten auf uns einen sehr herunter gekommenen Eindruck. p1180711

p1180710Es scheint, als herrschte schon beim Bau der Kirche Geldmangel, denn es reichte nur für einen Kirchturm.

Diashow von Montbéliard

 


p1180745Wir fuhren dann weiter und kamen, eher zufällig, bis nach Hirtsbach. Auch hier gibt es einen kostenlosen Standplatz beim ehemaligen Bahnhof, der 1968 stillgelegt wurde.

p1180740Der schmucke Ort zieht sich am namengebenden Bach entlang. Links und rechts stehen alte, aber wunderbar hergerichtete Häuser. Wir landeten bei unserem Rundgang auf dem kleinen Wochenmarkt für regionale Produkte. Gerne deckten wir uns mit reichlich Trauben sowie verschiedenen Brotsorten ein.

p1180726Vorbei an der schönen Kirche „St. Mauritius“ kamen wir zurück auf unseren Standplatz.

Diashow von Hirtsbach

 


Am 5. Oktober fuhren wir dann via Basel wieder nach Hause.

 

4 Tage  unterwegs, gefahren 385 km


 

en passent

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Michael, Rolf, Anita, Marianne

Am 18. November 2015 waren Rolf mit seiner besseren Hälfte Anita und Gast Marianne unterwegs nach Frankreich.

Das war eine gute Gelegenheit, dass man sich nicht nur auf der Website trifft, sondern auch einmal persönlich.

Wir trafen uns spätabends auf dem Autobahnrastplatz Gurbrü, kurz nach Bern. Den hatte Michael zum Übernachten empfohlen, was sich aber morgens als eine nicht so gute Idee herausstellte. Die grossen Brummer sind eben Frühaufsteher.

Bei einem Glas Wein gab es viel zu erzählen. Die Fahrzeuge konnten gegenseitig beäugt werden und die Zeit verging viel zu schnell. Die Reisenden sollten ja nicht zu spät ins Bett kommen.

Rolfs und Anitas Website finde ich sehr informativ:

http://www.womoblog.ch/