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Saisonstart mit einer Tour in den Süden

Freitag, den 17. März 2017

Heute soll es losgehen. Komme was da wolle.

Den Mobi eingeräumt hatten wir schon in den Tagen vorher. Trotzdem ist im letzten Moment immer noch so viel zu erledigen. Das braucht mehr Zeit als man glaubt, jedenfalls bei uns.

Fertig einpacken, noch kleinere Besorgungen erledigen, mit dem Mobi auf die Waage (wir sind noch im grünen Bereich). So verging die Zeit. Das Wetter war noch herrlich: Sonne und viel Wind. Da wir erst nach 15 Uhr wegkamen, beschlossen wir, für die erste Nacht, nur bis Marly zu Dagmar und Kurt zu fahren. Sollten wir etwas vergessen haben, wäre es nicht weit zurück nach Hause. Ein feines Raclette und eine Runde Kartenspielen war auch ein perfekter Start.

Gefahren 45 km


Zum Saisonschluss

Schönes Herbstwetter zog uns noch zu kurzen Ausflügen hinaus.

Einmal an den Murtensee, nur 30 Kilometer von zuhause entfernt. p1180601Wir spazierten am See entlang und bebachteten einen Standup-Paddler wie er über das Wasser glitt. Der Parkplatz am See wird tagsüber mit Automaten bewirtschaftet. Nachts ist es kostenlos.


Ein anderes Mal fuhren wir an den Schwarzsee, der auch nur 45 Kilometer entfernt ist.

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Die Trampelpfade der Kühe sind durch die flachstehende Sonne gut zu sehen. In ca 1.5 Stunden ist man um den See spaziert, der idyllisch auf 1045 m ü. M. liegt.

Hier am See können Camper nur tagsüber auf den kostenpflichtigen Parkplätzen stehen.

 


 

Am 2. Oktober fuhren wir spontan noch einmal für ein paar Tage in Richtung Jura und Elsass.

An Neuenburg vorbei führte unser Weg in den Jura hinauf Richtung Le Locle.

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p1180624Auf dem Weg zum „Col de la Tourne“  (1166 m ü. M.), hatten wir immer wieder prächtige Aussicht auf den Neuenburgersee.

p1180633Sogar unseren Ex-Hafen „Portalban“ konnten wir aus dieser Perspektive heranzoomen.

p1180649Im Ort „Les Ponts de Martel“ gibt es einen kleinen Stellplatz der Gemeinde für 4 Camper, mit Strom, Frischwasser und Entsorgungsstation. Und dies alles kostenlos! Einzigartig für die Schweiz. Leider werden die Plätze auch oft von PKWs der Besucher der Eishalle eingenommen.

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In der Nacht gab es, trotz Nebel, den ersten Nachtfrost. Wir warteten ab, bis sich die Sonne langsam durchgesetzt hatte, um die Rundwanderung im nahen Hochmoor zu starten.

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p1180654Trotzdem war es noch saukalt, sodass wir uns beeilten, um wieder in unsere warme „gute Stube“ zu kommen.

p1180659Aber dieser Weg durch’s Moor mit Lehrpfad, sogar 2sprachig beschildert, ist interessant und sehr schön angelegt.

Diashow vom Moorsee bei „Les Ponts de Martel“

 


p1180674Weiter führte unsere Fahrt über den „Col-des-Roches“ an den „Lac des Brenets“.

p1180673Der Doubs ist hier natürlich aufgestaut, dies nach einem Felssturz vor einigen Tausend Jahren in das hier schluchtartige Tal.

p1180671Es hatte sehr wenig Wasser nach dem trockenen Sommer. Man könnte mit dem Rundfahrtboot bis zum Wasserfall, dem „Saut du Doubs“, fahren. Das dauert ca. 1.5 Stunden.

p1180681Wir fuhren weiter und steuerten „Consolation-Maisonette“ an, wo gemäss unserem Führer ein Standplatz ist. Es geht von ca 900 m ü. M. steil bergab an das Flüsschen „Le Dessoubre“.

p1180686Den Standplatz bei einem alten Kloster gibt es wohl, aber es ist alles trostlos und verlassen. Noch stehen die Tafeln, auf denen hausgemachtes Brot und Fleischwaren angeboten werden. Aber alles leere Versprechungen, denn der Laden war zu. Das Kloster scheint geschlossen zu sein.

p1180694So zogen wir weiter. Immer talwärts am Bach entlang. Anfangs war es noch recht eng und schattig. Es gab nur wenig Möglichkeiten zum Anhalten, um die imposante Landschaft im Bild festzuhalten. Dann wurde das Tal offener und wir erreichten Montbéliard.

p1180701Hier ist an zentraler Lage ein Standplatz der Stadt. Aber man steht so eng, dass wir froh waren, keine breitere Aufbautür zu haben. Aber für eine Nacht war das akzeptabel und erstaunlich ruhig. Der Platz ist kostenlos. Für Strom und Frischwasser zahlt man. Das ist ok.

p1180722Am nächsten Tag schauten wir uns den Ort etwas näher an. Die Hafenanlagen am Rhein-Rhone-Kanal sind neu und topmodern. p1180713Einige Häuser der Altstadt sind etwas hergerichtet, die meisten aber, und besonders die Kirche mit dem Bretterverschlag, machten auf uns einen sehr herunter gekommenen Eindruck. p1180711

p1180710Es scheint, als herrschte schon beim Bau der Kirche Geldmangel, denn es reichte nur für einen Kirchturm.

Diashow von Montbéliard

 


p1180745Wir fuhren dann weiter und kamen, eher zufällig, bis nach Hirtsbach. Auch hier gibt es einen kostenlosen Standplatz beim ehemaligen Bahnhof, der 1968 stillgelegt wurde.

p1180740Der schmucke Ort zieht sich am namengebenden Bach entlang. Links und rechts stehen alte, aber wunderbar hergerichtete Häuser. Wir landeten bei unserem Rundgang auf dem kleinen Wochenmarkt für regionale Produkte. Gerne deckten wir uns mit reichlich Trauben sowie verschiedenen Brotsorten ein.

p1180726Vorbei an der schönen Kirche „St. Mauritius“ kamen wir zurück auf unseren Standplatz.

Diashow von Hirtsbach

 


Am 5. Oktober fuhren wir dann via Basel wieder nach Hause.

 

4 Tage  unterwegs, gefahren 385 km


 

Die erste längere Tour: Frankreich – Luxemburg – Belgien – Niederlande – Deutschland

 

 

 

Vom 31. Juli bis 5. September 2015

Am ersten Tag fuhren wir über Basel bis nach Renchen-Ulm zu Maria und Dieter. Einmal mehr verbrachten wir einen schönen Abend. Als wir nach Mitternacht ins Bett wollten, stellten wir fest, dass der Kühlschrank im Mobi piepste, da er wohl zu warm hatte. Komisch ?! Eigentlich hätte das Gas automatisch auf die Reserveflasche umstellen sollen. Wir lösten das Problem erst einmal mit „Landstrom“ Gefahren 240 km


 

1. August: Nach einem gemütlichen Frühstück fuhren wir nach MALSCH bei Rastatt. Maria kannte dort eine grosse Reisemobil-Vertretung. Deren Leitspruch: “ Wer als Fremder kommt, geht als Freund “ traf total zu. Hier fanden wir die Erklärung: eine Gasflasche war zwar leer, aber die automatische Umstellung auf die 2. Flasche war falsch eingestellt. Also, alles halb so schlimm !!

Über LANDAU – PIRMASENS – SCHENGEN ging es auf der Luxemburger Seite an der Mosel entlang bis nach REMICH. Dort fanden wir einen wunderschönen Platz direkt an der Mosel.

P1080410Das sahen andere Camper auch so, was jedoch nicht störte,  da jeder „Seesicht“ hatte“. Den 1. August feierten wir mit Bier und Wein bei herrlicher Abend-Stimmung.   Gefahren: 280 km

 

Die zweite Tour führte ins Elsass

Vom 13. bis 19. Juli 2015

Über Basel – Neuenburg/Deutschland fuhren wir nach Guebwiler.

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Der Standplatz in Guebwiler liegt wunderbar unter Platanen, ist aber leider  durch den Verkehr sehr laut.

 

 

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In Murbach fanden wir einen schönen ruhigen Standplatz, nahe dem Kloster Murbach, einer ehemals berühmten Benediktinerabtei. Die schöne Umgebung konnten wir bei unserem Abendspaziergang bewundern. Sehenswert ist auch der alte Kräutergarten. 

 

 

 

 

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Über den Col d’Hahnenbrunnen, einer Höhenstrasse mit sagenhafter Weitsicht fuhren wir nach Münster.

 

 

 

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Nach einem kurzen Rundgang durch den Ort Münster . . .

 

 

 

 

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. . . fuhren wir weiter nach Colmar.

Hier ist jeder Winkel ein Foto wert.

 

 

 

 

Rundgang in Riquewihr
Rundgang in Riquewihr

Riquewihr ist ein kleiner Winzerort mit ca 1200 Einwohnern und ein mehrfaches an Touristen.

Sehr schön und wohl deshalb sehr überlaufen.

 

 

 

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In Mittelbergheim fanden wir einen ruhigen Standplatz mit einer schönen Aussicht auf das Dorf und die Rebberge.

 

 

P1080214Ein weiterer sehenwerter Ort ist D’Obernai

Der Necknahme für die Einwohner lautet Zanefbieche, auf deutsch „Senfbäuche“

 

 

Wir verliessen das Elsass um in Karlsruhe bei der Fa. Crystop ein Update für unsere TV/Internet-Anlage abzuholen. Das war in weniger als einer halben Stunde schon erledigt.

P1080229Abends fanden wir einen Standplatz in Muggensturm, etwa 20 Kilometer südlich von Karlsruhe. Direkt nebenan ist das Schwimmbad mit einem Badesee.

 

 

Auf der Rückreise besuchten wir Dieter und Maria in Renchen-Ulm.             Es war alles wieder fein, dazu der süffige badische Wein, bis in den Morgen hinein.

 

Zusammen unternahmen wir einen Ausflug zum Mummelsee, der an der Schwarzwaldhochtrasse auf über 1000 Meter Höhe liegt.

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Weiter ging es dann über den Hausberg von Freiburg, den Schauinsland, in den Schwarzwald.

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In der Ferne, im Dunst der grossen Hitze, liegt Freiburg im Breisgau.

 

 

 

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Auf einem Skilift-Parkplatz fanden wir einen perfekten Standplatz zum Übernachten.

 

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Wir genossen die Kühle der Höhe und nach einer leckeren Grillade, Salat und Rotwein schliefen wir hier ganz herrlich.

 

 

Am nächsten Tag fuhren wir über Todnau, Säckingen nach Hause. Wir hatten wieder viel Schönes erlebt und jeden Tag genossen, obwohl es oft grenzwertig heiss war.