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Geboren 1941 in den Niederlanden (Zeeland) Schulzeit und erste Ausbildung in Deutschland (Miltenberg) Weiterbildung und Berufsleben in der Schweiz. Im Ruhestand seit 2004. Verheiratet seit 1965 Zwei Kinder, vier Enkel Hobbies: Segeln, Basteln, Reisen (Skifahren wird seltener).

129. Tag: Gaildorf – Welzheim – Rechberghausen, Sportpark

129. Tag, Montag, 1. Oktober 2018

Wir verlassen unsere Warteposition in Gaildorf mit Ziel Welzheim. Dort haben wir am Nachmittag einen Termin bei Ott’s Traumwelt.

Es ist trüb heute und immer wieder sieht es nach Regen aus.

Schade, denn diese schöne Landschaft hätte Sonne verdient.

Kurz vor dem Ziel machen wir unsere Mittagspause.

Wir sind auf 520 m.ü.M., da gibt es im Winter reichlich Möglichkeiten zum Langlaufen. Bern liegt auf der gleichen Höhe.

Pünktlich sind wir bei der Firma Ott. Sogleich nimmt sich der Inhaber, Herr Strobel, unserer Problematik der weichen Sitzpolster an. Es scheint so, als sei dies bei vielen Reisemobil-Fabrikaten eine Schwachstelle. Denn Herr Strobel hat selbst ein Premium- Reisemobil und die Polster mussten nach einem Jahr ersetzt werden. Da dürfen wir in der 4. Saison gar nicht meckern.

Wir können eine härtere Schaumstoff-Qualität probesitzen und die sagt uns zu.

Sogleich wird mit der Arbeit begonnen.

Wir sind überrascht von der vielfältigen Auswahl im Laden und der sauberen Werkstatt, sowie der Fertigungstiefe dieser Firma. Das ist wohl auch der Grund, dass hier die individuellen Sitz- und Schlafbedürfnisse erfüllt werden können.

Wir nützen die Wartezeit für eine Fahrt in den Ort, tanken Gas nach und kaufen noch etwas Proviant ein.

Als wir zurückkommen, muss die Verklebung der Flies-Auflage noch etwas trocknen. Aber schon bald ist alles perfekt. Das Erfolgserlebnis kommt nach dem Einräumen im Mobi. Super! Ein völlig neues Sitzerlebnis. Schade, dass wir dies nur noch 14 Tage, bis wir zuhause sind, geniessen können.

Das Gespräch mit Herrn Strobel, selbst ein Reisemobilist, hätte noch länger gedauert, aber obwohl gleich Ladenschluss ist, will er noch einen anderen Kunden glücklich machen.

Auf der Weiterfahrt wird es rasch dunkel.

Die Landschaft ist eigentlich zu schön, um sie bei Dunkelheit zu befahren.

So landen wir zum Übernachten in Rechberghausen beim Festplatz.

Gefahren: 70 km

128. Tag: Gaildorf

128. Tag, Sonntag, 30. September 2018

Es war wieder frisch in der Nacht, nur 4° als wir aufstehen.

Aber durch die Sonne ist es bald wieder angenehm warm  und wir wollen eine Radtour unternehmen.

Da treffen wir die Nachbarn Marina und Michael mit ihrem Hymer Oldtimer.  Was für eine interessante Begegnung.

Sie haben in der Tischplatte eine funktionierende Modelleisenbahn-Anlage (durch den Lichteinfall ist das Foto leider nicht optimal).

„Typisch Kind im Manne“, meinte Renate. Aber es war offenbar Marina, die damit begonnen hat. Mehrere Züge fahren vollautomatisch herum. In der Modelllandschaft ist ihr heutiger Camper (naturgetreue Zahnarztarbeit), wie auch alle Camper-Vorstufen massstabgetreu abgebildet. Cool !!

Endlich kommen wir dann doch noch zum Radfahren.

Das Wetter ist prächtig.

An dieser Holzbrücke machen wir einen Fotohalt.

Da entdecken wir eine Tafel, auf der über die halblegale Holzbeschaffung im Mittelalter berichtet wird. Amüsant.

 

Auf unserer weiteren Fahrt kommen wir an Quittenbäumen vorbei.

Es sind aber kleine Früchte.

In einem Gehege suchen die Hühner Schatten.

Auf dem Rückweg zu unserem Stellplatz kommen wir an der Holzbrücke nach Gaildorf vorbei.

Der Rest war einfach ein ruhiger genussvoller Sonntag.

Gefahren: 0 km

127. Tag: Gaildorf

127. Tag, Samstag, 29. September 2018

Die Nacht war mit unter 10° recht kühl. Doch die Sonne scheint und es wird schnell wärmer.

Die Hunde von Campernachbarn begrüssen uns.

Der erst 3 Monate alte Malteser ist sehr zutraulich. Aber er befolgt schon den Befehl: „sitz“.

Malteser gelten als: verspielt, fügsam, furchtlos, anhänglich, unbeschwert, lebendig, ansprechbar, gutmütig, intelligent, aktiv, sanftmütig.

Wir laufen heute nochmals in das Städtchen.

Über die Holzbrücke sind wir direkt beim „Brandenburger Tor“.

Wir werden genau beobachtet.

Wieder entdecken wir einige weitere schöne Ecken. Der Ort leidet sehr unter Durchgangsverkehr.

Mittags ist es im Freien in der Sonne sehr angenehm. Unseren Nachtisch und Kaffee nehmen wir im Freien ein.

Renate hat wieder ein spannendes Buch.

Trotzdem machen wir eine kleine Radtour am *Kocher.

Ein idyllischer Weg führt am Kocher entlang.

Immer wieder laden Bänke zum Verweilen ein.

Zurück beim Mobi ist Renate schnell wieder in ihrem Buch vertieft. Michael sucht nach geeigneten Stellplätzen für die Weiterfahrt. Wir brauchen wieder einmal eine Gelegenheit zum Wäschewaschen.

*Der Fluss Kocher hat eine Länge von ca. 170 km, entspringt bei Oberkochen auf ca. 510 m.ü.M. Er mündet nördlich von Heilbronn, bei Bad Friedrichshall, in den Neckar. Höchst interessant ist, dass ein Teil Wasser unterirdisch von dem höher gelegenen Fluss Jagst durch das Karstgestein in den Kocher fliesst.

Gefahren: 0 km

126. Tag: Tripsdrill – Gaildorf

126. Tag, Freitag, 28. September 2018

Unser Übernachtungsplatz gehört zu einem Freizeitpark und einem Wildgehege.

Von hier haben wir eine schöne Aussicht auf die Weinberge am Michaelsberg.

Da wir unsere Kamera aus der Reparatur zurück haben, können wir auch entfernte Objekte wieder heranholen.

Unser heutiges Ziel ist Gaildorf an der Kocher.

Wir fahren nur auf Landstrassen durch die wunderschöne Herbstlandschaft.

Hier hat die kleine Stadt Gaildorf (etwa 12’000 Einwohner) 8 Plätze für Camper eingerichtet. Wir wollen bis Montag Morgen bleiben, denn es hat alles was wir brauchen: eine Entsorgungsstation, Frischwasser und sogar Strom für 4 Plätze.

Das Wetter ist warm genug, um im Freien zu sitzen.

Wir machen uns mit den Rädern zu einem Besuch der Stadt auf.

Über eine Holzbrücke kommen wir in die Stadt.

Hier gibt es auch ein Brandenburger Tor, das in die Altstadt führt.

Wir lassen die Räder nach kurzer Zeit stehen, denn die Sehenswürdigkeiten sind nahe beieinander.

Die Schenken von Limpurg errichteten im Mittelalter ein Schloss und

. . . eine Hofkirche, der Ursprung der heutigen Stadtkirche.

weitere Bilder von unserem Rundgang in der Abendsonne.

Gefahren: 70 km

125. Tag: Rastatt/Förch – Tripsdrill, Camperparkplatz

125. Tag, Donnerstag, 27. September 2018

Wir stehen gut hier am Ende der Strasse und schlafen prima.

Noch lange hätten wir bei Ingrid und Werner beim x. Kaffee sitzen bleiben können, soviel gab es zu erzählen. Doch wir wollen ja weiterfahren.

Die beiden „spurten“ uns bei der Wegfahrt noch nach (so scheint es).

Gleich um die Ecke halten wir kurz bei Marita und Franz wegen ihrer E-Mail-Adresse. Marita ist schon wieder beim Kuchenbacken, denn morgen hat sie Geburtstag.

Dann fahren wir in Richtung Gaggenau und weiter in den Schwarzwald.

Eine wunderbare Gegend, besonders bei diesem sonnigen Wetter.

In der Höhe finden wir einen schönen Parkplatz für unsere Mittagspause. Wir haben noch Fleisch zum Grillen sowie Salat, was verwertet werden muss.

Leider wollen sich so viele Wespen daran beteiligen, dass wir vom Freien in den Mobi flüchten.

Typisch Schwarzwald

Auf der Weiterfahrt folgte dann eine Umleitung nach der anderen. Es gibt sogar einen Baustellenrabatt deswegen.

Alleine die Fahrt durch Pforzheim im Schritttempo dauerte ca. eine Stunde. Aber wir haben ja Zeit.

Die Weinberge in der Abendsonne

Es ist schon fast dunkel, als wir auf einem Camperparkplatz bei Tripsdrill ankommen.

Gefahren: 90 km

124. Tag: Karlsruhe – Rastatt-Förch

124. Tag, Mittwoch, 26. September 2018

Wir haben auf dem Hof der Firma Crystop bestens geschlafen.

Pünktlich begann der Techniker mit der Überprüfung der TV-Anlage. Die Messungen ergeben bald, dass die Satellitenantenne  in Ordnung ist. Also liegt es an unserem Fernseher, dass keine Kanäle reinkommen.

Wir haben Glück, dass die Firma Crystop die von uns gewünschte TV-Marke auch vertreibt und auch das neueste Modell an Lager hat.  Das lassen wir dann vom Techniker auch gleich installieren. Einmal mehr sind wir vom Service dieser Firma begeistert.

Anschliessend fahren wir über die Autobahn nach Rastatt.

Die längste Zeit ist eine Baustelle.

In Rastatt wohnen die Verwandten Ingrid und Werner und ihr Hund Felix.

Wir haben uns viel zu erzählen.

Das Wetter ist so schön, dass wir auf der Terrasse sitzen können.

Nachmittags sind wir bei Marita und Franz zum Kaffee eingeladen. Wir haben die beiden im Juli in Frankreich auf einem Stellplatz kennengelernt und erfahren, dass sie hier gleich um die Ecke wohnen und Ingrid und Werner sogar kennen. Manchmal ist die Welt doch ein Dorf. Das Wiedersehen war sehr herzlich und auch der Apfelkuchen von Maritta war ganz ausgezeichnet.

Zurück im Garten von Ingrid und Werner geniessen wir die tolle Aussicht in Richtung Schwarzwald.

Am Abend werden wir mit feinem Raclette verwöhnt. Wir haben viel Spass und gute Gespräche.

Wir ziehen uns in den Mobi zurück, denn der heutige Blogbeitrag soll  noch entstehen.

Gefahren: 40 km

123. Tag: Erwin Hymer World – Karlsruhe, Firma Crystop

123. Tag, Dienstag, 25. September 2018

Hier auf dem Stellplatz von „Hymer World“ kommt morgens sogar ein Bäcker vorbei und bietet frische Brötchen an. Mit unserem Apfelfrühstück sind wir jedoch keine Kunden für ihn.

Als wir morgens zum ersten Mal hinaussehen, ist dichter Nebel um uns herum.

Aber schon um 9 Uhr kommt die Sonne durch und es wurde ein weitgehend sonniger Tag. Allerdings weht immer ein kalter Wind.

Kurz nach der Wegfahrt sehen wir dieses kopfstehende Haus. Man beachte den Carport. Auf dem Parkplatz steht noch ein Lieferwagen kopf. So etwas haben wir schon in Putbus auf Rügen gesehen und besichtigt.

Wir fahren auf der Autobahn mit Ziel Karlsruhe.

Es ist wenig los auf der Strasse, doch unser Navi meldet einen Stau und schlägt eine Alternativroute vor. Also runter von der Autobahn.

Die Landstrasse ist auch gut zu fahren und wir sehen noch mehr von der schönen Herbstlandschaft.

Bei diesem schönen Wetter parken wir mehrmals, um etwas in der schönen Herbstlandschaft zu laufen.

Der letzte Sturm hat jede Menge Fallobst produziert. Es sind Mostäpfel, die erst nach dem Destillieren gut schmecken. Also nichts für unseren Frühstückstisch.

Renate staunt wie weit so ein Apfel auf der abschüssigen Strasse rollt.

Bei einem weiteren Halt machen wir einen Waldspaziergang.

Hier ist der Weg mit Bucheckern übersäht. Michael erinnert sich, dass man diese in der Nachkriegszeit gesammelt und verwertet hat.

Etwas weiter hat der Sturm einen Baum geknickt.

Nach dem Spaziergang war noch Zeit zum Kaffeetrinken und zum Lesen.

Auch das muss zwischendurch wieder einmal gemacht werden.

Auf der Gegenfahrbahn staut sich der Verkehr wegen eines Unfalls.

Dank unserer diversen Wander-Stopps kommen wir erst bei Sonnenuntergang und nach dem abendlichen Berufsverkehr in dieses Ballungsgebiet.

So kommen wir problemlos in die Stadt.

Hier stehen wir über Nacht auf dem Hof der Firma Crystop, die morgen unsere Satellitenantenne überprüfen wird.

Gefahren: 180 km

122. Tag: Bürgstadt – Wertheim, Erwin Hymer World

122. Tag, Montag, 24. September 2018

Heute Morgen besuchte uns Gerhard, ein Jahrgangskollege von Michael. Er wohnt auf der anderen Mainseite in seinem Weinberg, wenn er hier ist.

Jedes Jahr ab Ende Oktober bereist er nämlich für 5 bis 6 Monate Indien, Nepal und in diesem Jahr auch die Malediven.

Wir freuen uns, dass wir uns noch treffen, denn gestern war er unterwegs.

Nach einer Kaffee- und Plauderstunde bei uns im Mobi verabschieden wir uns von „Guru Gerhard“.

Sein VW-Bus ist 32 Jahr alt und ist gerade erst wieder durch den TÜV gekommen. Nach Abgaswerten wird bei Oldtimern nicht mehr gefragt.

Bald darauf verlassen auch wir den Platz. Nach einem kleinen Einkauf fahren wir Richtung Wertheim.

Rechterhand sehen wir den Stellplatz, auf dem wir gerade standen.

Das Maintal ist landschaftlich sehr schön.

Hier sehen wir einen Steinbruch, aus dem der so beliebte rote Sandstein kommt.

Wenn die Sonne durchkommt, noch viel schöner.

Schon bald sind wir in Wertheim, unserem heutigen Ziel „Erwin Hymer World“.

Hier wird die enorme Bandbreite von 24 Marken der Hymer Gruppe präsentiert: 3Dog, American Fastbacks, Buccaneer, Bürstner, Carado, Compass, Dethleffs, Elddis, Eriba, Etrusco, Hymer, Laika, LMC, Niesmann+Bischoff, Roadtrek, Sunlight, Xplore, Mc Rent, Rent easy, Best TimeRV, Cliffride, Goldschmitt, Movera.

Das interessiert natürlich eher Michael, aber auch Renate schaute sich etwas um.

Nicht weit entfernt liegt das „Wertheim Village“, ein Outlet-Center in einer Walt Disney ähnlichen Architektur und mit einer nicht enden wollenden Liste von Designer-Klamotten-Läden.

Wir bummelten einmal hindurch, aber gekauft haben wir nix.

Ganz in der Nähe hat die Firma „ART of CHOCOLATE“ einen Laden. Den schauten wir uns auch an und nicht nur das.

Nebst einem leckeren Eis kauften wir etwas aus dem Schokoladen-Sortiment.

Wir bleiben über Nacht auf dem Hymer-World-Stellplatz. Die meisten der 90 Plätze sind heute belegt.

Gefahren: 50 km

121. Tag: Bürgstadt – Miltenberg – Bürgstadt

121. Tag, Sonntag, 23. September 2018

Nachts hatte es geregnet.

Heute Morgen war es zwar trüb und bedeckt, aber (noch) trocken.

Wir versuchen  Freunde und Bekannte telefonisch zu erreichen. Einige sind nicht da, andere haben bereits Pläne oder sind erkältet, wie unsere liebe Lu Adolph, die in einigen Tagen 103 Jahre alt wird und der wir gute Besserung wünschen: also keine Besuche.

Zuerst schauen wir uns einige schöne Ecken von Bürgstadt an.

Hier das Rathaus

daneben das Hotel „Centgraf“

und die Hauptstrasse.

Dann fahren wir nach Miltenberg für einen Spaziergang am Main entlang und durch die Stadt.

Hier liegt ein Hotelschiff einer schweizerischen Gesellschaft.

Wir haben vorsorglich unsere Schirme dabei.

Den Marktplatz können wir endlich einmal in seiner ganzen Pracht, ohne verpackten Brunnen, im Bild festhalten.

Immer wieder eine Augenweide: diese mittelalterlichen Fachwerkhäuser

Das alte Rathaus, aus rotem Mainsandstein erbaut.

Inzwischen hat ein holländisches Hotelschiff angelegt. Ein hässlicher schwarzer Pott.

Die Mannschaft, auch in Schwarz, schafft etwa hundert schwarze Fahrräder an Land, mit denen die Gäste später mainaufwärts radeln.

In einem Schrebergarten beim Stellplatz wächst Hopfen. Ob das ein privater Bierbrauer ist?

Am Nachmittag wird es stürmisch. Als alte Segler stellen wir unser Fahrzeug vorsichtshalber mit dem Bug in den Wind.

Das ist gut so, denn es zieht heftiger Sturm mit orkanartigen Böen auf. Seitlich hätten wir eine Angriffsfläche von 20 qm. Das muss nicht sein.

Bei einem Spaziergang am nahen Main stürmt es schon ordentlich.

Der Wind ist mit 23° aber sehr warm. Bäume und Sträucher biegen sich.

Schon liegen abgerissenen Zweige am Boden.

Wir schauen, dass wir schnell ins Trockene kommen. Kaum sind wir im Mobi zurück, als das Unwetter loslegt.

Erst ganz normal Regen, . . .

. . . dann etwas stärker, . . .

. . . später fliesst ein wahrer Wasserfall über unsere Frontscheibe.

Nur gut, dass wir bei diesem Wetter nicht unterwegs sind.

Ein eigentlich geplanter nochmaliger Besuch bei Regina und Albrecht im „Centgraf“ fällt dem nassen Wetter zum Opfer.

Wir machen uns einen gemütlichen Abend. Ganz sicher serviert Renate noch eine Portion Eis.

Gefahren: 5 km

120. Tag: Braubach, Stellplatz Rheinufer – Bürgstadt, Winzerfestplatz

120. Tag, Samstag, 22. September 2018

Der Tag fing sonnig an, aber schon bald zogen Wolken auf.

Auf dem Rhein war reger Schiffsverkehr.

Wir laufen in den Ort zum Bäcker.

Ein Schild an der Rheinpromenade klärt uns auf, dass Braubach seit 1276 die Stadtrechte besitzt.

Wir kommen heute auch an der um 1200 erbauten Barbarakirche vorbei.

Innen bestechen die mit reichem Schnitzwerk versehenen Emporen aus dem 16. Jh.

An der Rheinpromenade

Heute fällt uns noch ein Denkmal an den Krieg von 1914-18 auf.

Wir verlassen den Platz mit Ziel Miltenberg am Main. Aufgrund der aktuellen Verkehrslage schlägt uns der Navi eine Alternativroute vor, die wir vertrauensvoll akzeptieren.

Zuerst werden wir noch einmal durch Braubach geführt.

Danach führt die Strasse in einem Seitental kurvig bergauf auf die Heidenroder Höhe.

Wir staunen über die endlose Weitsicht in dieser hügeligen wunderbaren Höhenlandschaft.

Südlich von Wiesbaden kommen wir dann wieder hinunter auf die Autobahnen E42/A3 und sind bald im Maintal und später in Miltenberg.

Wir wählen den Stellplatz im Nachbarort Bürgstadt, da wir von hier zu Fuss zu unseren Freunden Regina und Albrecht ins Restaurant Centgraf laufen können. Erstens für einen verspäteten Geburtstagsbesuch bei Regina. Zweitens, um anschliessend in ihrem gediegenen Restaurant lecker Wild zu essen. Das war wieder ausgezeichnet. Bei angeregten Gesprächen verging die Zeit viel zu schnell.

Gefahren: 170