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Geboren 1941 in den Niederlanden (Zeeland) Schulzeit und erste Ausbildung in Deutschland (Miltenberg) Weiterbildung und Berufsleben in der Schweiz. Im Ruhestand seit 2004. Verheiratet seit 1965 Zwei Kinder, vier Enkel Hobbies: Segeln, Basteln, Reisen (Skifahren wird seltener).

Steckdosen

Ich mag keine langen Elektrokabel in der „Landschaft“. Auf so kleinem Raum sind das alles Stolperfallen.  Garantiert ist die Steckdose links, wenn man sie gerne rechts von sich hätte, weil sonst das Kabel zu kurz oder irgendwie im Weg ist. Deshalb haben wir zu den 3 serienmässigen 230 V-Steckdosen noch 7 nachträgliche ergänzt (davon 3 für den Inverterstrom). Dazu kommen noch drei Mehrfachsteckleisten um die Sitzgruppe herum. Damit haben wir nun viele Möglichkeiten.

 

Für die Einbausteckdosen müssen Standorte gefunden werden, wo man gefahrlos Löcher bohren kann. Die elektrischen Leitungen können in einem Reisemobil wunderbar in den vielen Hohlräumen verlegt werden.

3 Steckdosen rechts vom Eingang.

Das ermöglicht ein Arbeiten auf dem gedrehten Beifahrersitz.

2 Steckdosen links vom Eingang, seitlich an der Küche

2 Steckdosen oben auf der Küchen-Arbeitsfläche (serienmässig).

Eine Steckdose 230 Volt neben der Hecksitzgruppe in der Ecke zum Kleiderschrank und  zwei 12 V-Steckdosen sind serienmässig.

In den 3 anderen Ecken der Hecksitzgruppe wurde je eine Mehrfachsteckleiste auf den ringsum laufenden Heiz- und Lüftungskanälen platziert. Es reicht, wenn diese horizontal aufliegenden Mehrfachsteckleisten mit doppelseitigem Klebeband gegen Verrutschen gesichert sind.

Eine Mehrfachsteckleiste im Fach unter dem Kleiderschrank dient als Verteiler.

Bei hängender Montage wurde die Leiste auch mit doppelseitigem Klebeband montiert, aber noch zusätzlich mit einem aus Alu gebastelten Bügel gesichert.

Alles läuft über diese Hauptsicherung.

 

Im Kleiderschrank wurde eine Steckdose und ein Zuleitungskabel für 230 V sowie noch eine Steckdose für 12 Volt eingebaut.

Im Fahrerhaus befinden sich serienmässig 3 USB Anschlüsse.

Gerne hätte ich im Bad auch noch eine Steckdose gehabt. Das wäre manchmal praktisch. Der Hersteller LMC erklärte mir allerdings, dass dies nicht zulässig sei. Also lassen wir das.

„Wir brauchen auch kein AKW. Bei uns kommt der Strom aus der Steckdose“.

12 Volt in der Garage

Eine 12-Volt Steckdose in der Garage!?

Anlass dazu sind die Fahrräder und im speziellen die Reifen. Von Zeit zu Zeit muss man Luft nachpumpen und das geht mit dem elektrischen Kompressor, der sowieso an Bord ist, viel bequemer.

Zu den Steckdosen im Fahrzeug ist die lange Kabelführung lästig und so ist die Steckdose in der Garage gerechtfertigt. So meine Meinung.

Über der Garagenbeleuchtung auf der rechten oder linken Seite wäre ein guter Ort. Da sich das Leben  doch eher auf der rechten Seite, – unter der Markise -, abspielt, entscheide ich mich für rechts.

Ein Loch im Durchmesser der Steckdose ist schnell gebohrt. Das Stromkabel verläuft ohne Hindernisse unter der Hecksitzgruppe hindurch zum 12-Volt Stromverteiler im Kleiderschrank auf der linken Seite.

Nun kann ich den Kompressor oder ein anderes 12-Volt Gerät, wie z.B. den Staubsauger, sehr bequem von der Garage aus betreiben.

 

Stromverteiler

Es kommt so einiges an zusätzlichen 12-Volt-Verbrauchern zusammen, jedenfalls bei mir.

– für eine Steckdose, links im Bild
– Strom für den Fernseher
– für die Zusatzlautsprecher
– für das Internet Modem
– für eine Steckdose in der Heckgarage
– für sonst noch was
So war ein anständiger Stromverteiler und eine Zuleitung mit entsprechendem Querschnitt gefragt.
Den Stromverteiler fand ich im Yachtzubehör:

In unserem grossen Kleiderschrank ist dafür gut Platz Die Beschriftung ist hilfreich, wenn man später eine Zuleitung suchen muss.

. . und hier kommt der Strom her.

Die Kabel führen unter dem vorderen Funktions-Doppelboden und den vorhandenen Hohlräumen unter Nasszelle und Kühlschrank hindurch zum Kleiderschrank. Alles ohne Bohren zusätzlicher Löcher?

Ebenfalls in diesem Schrank ist die Elekronik der Satellitenanlage für Internet und TV von Crystop . . .

. . . sowie das Modem und der interne Router, mit dem unsere Geräte wireless verbunden sind.

Gas: Tausch- oder Tankflasche (LPG)

Im Wohnmobil brauchen wir Gas zum Kochen und Heizen. Der Nachschub könnte sehr einfach sein, wenn es (wenigstens) in Europa ein einheitliches Flaschen- und/oder Füllsystem geben würde. So aber hat jedes Land seine eigenen Flaschen, eigene Anschlüsse und eigene Vorschriften.

Wir haben uns, – da wir viel in Deutschland unterwegs sind -, bei der Erstausstattung für zwei deutsche Alu-Tauschflaschen à je 11 Kilo Füllung entschieden. Die beiden Flaschen sind über ein Duomatik-Ventil miteinander verbunden. Wenn die Betriebsflasche leer ist, schaltet das Ventil automatisch auf die Reserveflasche um.

Eine Warnleuchte am Kontrollpanel soll anzeigen, wenn eine Flasche leer ist. Soweit die Theorie, die wir auch lange nicht kannten, denn diese Anzeige hat (jedenfalls bei uns) ihre Tücken.

Der Kontakt für die Warnleuchte wurde nicht ausgelöst (auch nicht, nachdem wir Filter nachrüsten liessen) und so standen wir schon mehrmals mit zwei leeren Gasflaschen da.

Den Gasvorrat kann man an den Alu-Tauschflaschen leider nur durch wiegen feststellen. Dazu muss die Flasche jedesmal ausgebaut werden, was recht mühsam ist.

Unsere Gasflaschen kann man (allerdings nur in Deutschland) über ein dichtes Verteilernetz problemlos gegen volle austauschen. Dabei ist auf das Ablaufdatum zu achten. Manchmal wird nämlich versucht, einem Kunden eine Flasche anzudrehen, die kurz vor dem Ablaufdatum steht. Die tauscht dann später kein Händler mehr ein, weil Kosten für eine Prüfung anfallen. Alles schon erlebt.

In Deutschland gibt es  auch diverse Nachfüll-Stationen, bei denen man seine Gasflaschen auf- oder nachfüllen lassen kann.

Ausserhalb Deutschlands haben wir also mit unseren Tauschflaschen ein grosses Problem, wenn unser Gasvorrat zur Neige geht.

Die Lösung heisst Gas-Tankflaschen. Die gibt es auch als Aluflaschen.

Das bringt viele Vorteile: Zum einen muss man nie wieder Tauschflaschen ausbauen und schleppen. Zum anderen spart man Geld, da der Nachschub mit LPG von der Autogas-Tankstelle je nach Region deutlich günstiger ist als das herkömmliche Flaschengas. Das wichtigste für uns: Im Ausland kann man mit dementsprechenden Adapter leicht nachtanken.

So wollen wir eine der beiden Tauschflaschen gegen eine Tankflasche umrüsten lassen. Eine Tauschflasche zu behalten scheint uns aber sinnvoll. So muss man im Falle von Langzeitcamping (in D.) den Platz nicht verlassen, da es dort auch meistens Tauschflaschen gibt.

Was den Einbau von Tankflaschen betrifft, so herrscht in Deutschland eine gewisse Rechtsunsicherheit, hauptsächlich wegen der Auslegung der Befestigungsvorschriften. Eine Tauschflasche darf im Gaskasten mit Gurtbändern befestigt sein. Hingegen soll die  Befestigung einer identische Gasflasche zum Betanken einem Beschleunigungswert von 20 G in Fahrtrichtung standhalten. Das ist so paradox wie unlogisch, dass der Amtsschimmel gewaltig wiehert.

Zum Glück gibt es in der Schweiz diesbezüglich keine Probleme.

Nach dem erfolgreichen Einbau sieht unser Gaskasten nun so aus: Rechts die Tankflasche, – als Betriebsflasche.                                              Links die Tauschflasche,  – als Reserveflasche.

Ein Manometer auf der Tankflasche zeigt jederzeit den Füllstand an. An jeder LPG Tankstelle können wir nachtanken, auch wenn dies nur kleine Mengen sind. So werden wir die Reserveflasche wohl kaum noch anbrauchen.

Für die ausländischen Tankstellen haben wir ein Sortiment von Adaptern, jeweils schon mit einem Sinterfilter ausgerüstet.

Damit glauben wir jetzt für alle Eventualitäten gewappnet zu sein.

Halterung für LPG Fülladapter

Ein standardisierter Tankstutzen für LPG Gas wäre auch viel zu schön gewesen.  Vier Adapter für 39 Länder ist aber überschaubar.

Damit diese Adapter jeweils greifbar sind, bietet der Handel eine Halterung an: https://www.gasfachfrau.eu/de/produkt-details/product/id438.html

Da diese in unserem Gaskasten nicht so optimal passt, war ein Eigenbau gefragt.

Der Raum zwischen den beiden Gasflaschen scheint ideal. Zudem bot sich mit dem Schraubenloch am Flaschenkragen gleich eine gute Befestigungsmöglichkeit an.

Als Material dient eine Buchenholz-Leiste 20x40mm. Zwei Teil mit einer Länge von 340 mm und 160 mm werden miteinander verklebt.

Vier Löcher (Ø 28mm) werden ins Holz gebohrt. Vier Kunststoff-Muttern (erhältlich bei der Gasfachfrau) werden mit Araldit eingeklebt. Unter wird eine Stahlbleich 1x50x60 mm angeschraubt. Das Stahlblech ist der Rundung der Gasflasche angepasst. Das Holz erhält in diesem Bereich eine entsprechend runde Anpassung.

Zur oberen Befestigung dient eine Gewindestange Ø 6mm, 90 mm lang, verschraubt und gekontert im vorhandene Loch im Kragen.
Unten wird die Halterung in die Befestigungsbänder eingeklemmt.
 

 

Das Gewicht der Adapter liegt hauptsächlich auf dem Bohrloch. Deshalb bin ich zuversichtlich, dass die Verklebungen der Muttern halten werden.

Dann folgt noch die Beschriftung, damit im entscheidenden Moment  auch der richtige Adapter zum Einsatz kommt.

 

Einbauten „Diverse“

Themenübersicht „Diverse Einbauten“

(diese sind in Arbeit und werden nach Fertigstellung mit  ✔︎  bezeichnet)

✔︎ Türsicherung

✔︎ Besteckschublade

✔︎ Spiegel

✔︎ Lautsprecher TV

✔︎ Ablage / Becherhalter neben Fahrersitz

✔︎ Flaggen und Halter

✔︎ Kleiderhaken

✔︎ Verkleidung Heckbett

✔︎ Führung Heckstütze

✔︎ Halterung für Gläser

✔︎ Abwasser-Ablassventil

Türsicherung

Man hört ja immer wieder von Einbrüchen in Reisemobile. Wir machen uns da auch keine Illusionen: mit genügend krimineller Energie und Zeit kommt man in jedes Fahrzeug rein. Aber man kann es den Typen etwas schwerer machen. Das hält vielleicht schon von dummen Gedanken ab. Wir haben nur zwei Eingänge. Die Fahrertür, die wir von innen zusätzlich blockieren können und die Aufbautür, die wir zusätzlich sichern möchten.

Da gibt es verschiedene Möglichkeiten und Grössen, die wir zur Probe vorher einmal an’s Fahrzeug gehalten haben.

Wir entschieden uns für den Einstiegshilfebügel SECURITY 31 von Fiamma, der fertig montiert auf dem Bild zu sehen ist.

(Die Produktbezeichnung „Einstieghilfebügel“ empfinde ich aber persönlich nicht als besonders vertrauensbildend, wenn man damit doch eigentlich ungebetenen Gäste abschrecken möchte).

Der Einbau ist etwas knifflig,  aber ich habe mich trotzdem daran gewagt.

Das Resultat soll ja stabil werden, was bei der Sandwich-Aussenwand  besondere Massnahmen (Distanzhülsen) erfordert.

Dann sollten die Löcher innen und aussen möglichst gleich beim ersten Mal richtig liegen, wofür ich eine Bohrhilfe gebastelt habe.

Innen ist zwischen Tür und Küchenblock wenig Platz, deshalb mussten die metallenen Gegenplatten (4) und die Abdeckung (5) gekürzt werden. Die richtige Position der Löcher ist die schwierigste Herausforderung.

Die Teile 1 bis 5 wurden mitgeliefert. Die Distanzhülsen (6) und die Bohrhilfe (7) sind Eigenbau. Damit die Distanzhülsen nicht in die inneren und äusseren Gummiplatten eindrücken, habe ich Unterlagsscheiben eingeklebt. Die Distanzhülsen verhindern, dass sich die Aussenwand (Sandwichmaterial) beim Anziehen der Schrauben zusammenzieht.

In der Endphase

Dann die erfolgreiche Endkontrolle: passt – hält – fertig!

Mit einem Schlüssel kann diese Position gesichert werden.

Besteckschublade

Serienmässig war die Besteckschublade von LMC mit einer einfachen  08/15-Kunststoffeinlage mit einigen flachen Fächern ausgestattet. Nicht schlecht, – aber da geht mehr.

Weil über dieser Schublade die Spüle und der Ablauf ist, musste das in der Planung berücksichtigt werden.

Mit einem Modell aus Wellkarton wurde zuerst nicht nur der Raum maximal ausgelotet, sondern auch die Einteilung auf unser Besteck-und Gewürzsortiment optimal abgestimmt. Schlussendlich waren auch die Wünsche und der Segen meiner besseren Hälfte wichtig.

Die definitive Ausführung war dann Heimarbeit aus Sperrholz. Durch die zweistöckige verschiebbare Einlage hat alles sehr übersichtlich Platz gefunden und sich schon bestens bewährt.

Später kam noch ein fester Platz für die Schere und einen Rüstteller dazu, die so beide immer griffbereit sind.

Spiegel

In unserem Alter ist es ein Risiko, in den Spiegel zu blicken. Trotzdem muss man ab und zu der Wahrheit ins Auge sehen. Unser Spiegelschrank zeigt nur die halbe Wahrheit, da der untere Teil fehlt.

Also machten wir uns auf die Suche nach einem langen Spiegel, der an die Tür zum Badezimmer(chen) montiert werden soll.

Ein Kristallspiegel kam aus Gewichtsgründen nicht in Frage, auch die Bruchgefahr ist ein NoGo.

Dann las ich über Kunststoffspiegel, war aber sehr skeptisch, was die Qualität betrifft. Im Internet fand ich die Firma FirstlaserGmbH: https://expresszuschnitt.de/Acryl-Spiegel-Acrylglas

Mit einem telefonischen Beratungsgespräch konnten meine Zweifel beseitigt werden. Also bestellte ich dort online einen Acrylglas-Spiegel im Format 120 x 30 cm, 3 mm dick und nur halb so schwer wie Glas.

Auf unserer Reise in den Norden im Juni 2016 holten wir das Teil dann im Werk in  Bardowick bei Hamburg ab. Es war spannend, ob unsere Erwartungen erfüllt wurden. Gleich vor Ort montierten wir den Spiegel mit doppelseitigem Klebeband innen an die Tür.

Die Qualität ist wirklich super. Wenn man nicht wüsste, dass es Kunststoff ist, man würde es nicht vermuten. Interessant war, dass anfangs statisch noch Staub angezogen wurde. Das war aber nach etwa einer Woche ganz vorbei.

Aber auch dieses Spiegelbild zeigt nur die Realität, dafür nun in ganzer Länge. Aber wir wollten ja die ganze Wahrheit und dann muss man da eben durch.

 

 

Zusatzlautsprecher TV

Wir brauchen unseren Fernseher selten. Aber wenn doch, so störte uns der schlechte Ton.

Die Lautsprecher sind schwach und der Ton geht erst noch nach hinten weg.

Abhilfe sollen zwei Zusatzlautsprecher von Bose über der Hecksitzgruppe bringen, eingebaut in die Ecken der hinteren Hängeschränkchen.

Die Ecke im Winkel ist ohnehin nicht durch Klappen zugänglich, also leer und so ein idealer Platz für die Lautsprecher. Mit der Oberfräse (und Schablone) entstand eine passende Öffnung, in welche die Boxen von oben hinein passen.

Dieser Blick zeigt die Box mit dem Lautstärken-Regler von unten.

Nun haben wir einen super Sound in Stereo Qualität.

Der Ton kommt aus dem Bereich der Leselampen auf diesem Bild.