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Geboren 1941 in den Niederlanden (Zeeland) Schulzeit und erste Ausbildung in Deutschland (Miltenberg) Weiterbildung und Berufsleben in der Schweiz. Im Ruhestand seit 2004. Verheiratet seit 1965 Zwei Kinder, vier Enkel Hobbies: Segeln, Basteln, Reisen (Skifahren wird seltener).

26. Tag, Montag, den 23. April 2018

26. Tag, Montag, den 23. April 2018

Nach 4 Tagen wachten wir heute nicht bei blauem Himmel auf. Es war leicht bewölkt.

Nach dem einen oder anderen Schwatz mit Camper-Nachbarn begaben wir uns auf den Weg. Unsere letzte Etappe Richtung Schweiz.

Kurze Zeit verlief der Weg noch an der Rhone entlang.

Dann führte uns unser Navi über Frangy durch hügelige Landschaft nach Genf.

In der Schweiz wollten wir dann schneller vorankommen und wählten grösstenteils die Autobahn.

Im Fribourgerland blüht es auch schon

Wir kommen uns vor wie diese Kühe, die in ihren Stall eilen.

Nach einem kurzen Zwischenhalt in Tafers bei unserer Tochter Marina und Familie endet der heutige Tag bei Renates Schwester und Mann in Marly bei Fribourg.

Nun ist der Kreis geschlossen, da unsere Tour auch von hier startete.

Es gibt viel zu erzählen und der Abend wird mit Kartenspielen enden.

Gefahren: 200 km

25. Tag, Sonntag, den 22. April 2018

25. Tag, Sonntag, den 22. April 2018

Schon wieder schönes Wetter (und wie wir das schätzen und geniessen).

Die Kastanienbäume beim Stellplatz blühen rot und weiss in der Sonne.

So verlockend es auch ist hier noch zu bleiben, aber wir müssen weiter.

Wir meiden die Autobahn und erfreuen uns auf den Nebenstrassen an der schönen Landschaft.

Eine lange Bahnbrücke überspannt ein weites Tal.

Wir kreuzen den Fuss „la Drôme“.

Blühende Bäume geben den tristen Bauten etwas Farbe.

Die vielen Walnuss-Plantagen verraten, dass wir im Raum Grenoble unterwegs sind.

Uns gefällt diese grüne bergige Landschaft.

Wir sehen einige Holzwirtschaftsbetriebe.

Viele Rapsfelder sind schon in voller Blüte.

Dann fahren wir eine Weile an der Rhone entlang.

Bei „La Balme“ zwängen sich Fluss und Strasse durch einen Engpass.

Später gleicht die natürliche Rhone mehr einem See als einem Fluss.

Unser heutiger Stellplatz in Serrières-en-Chautagne liegt bei einem kleinen Badesee. Heute, am Sonntag, herrscht hier reges Treiben. Der Platz ist gut besucht, aber gegen Abend fahren viele Camper noch nach Hause.

Auch am Abend ist es so warm, dass wir im Freien essen können.

Gefahren: 205 km

24. Tag, Samstag, den 21. April 2018

24. Tag, Samstag, den 21. April 2018

Schon wieder schönes Wetter.

Schnell noch entsorgen, – dabei gab es noch eine nette Unterhaltung mit dem Holländer, der uns gestern beim Boule fotografierte, und seiner Frau.

Dann verliessen wir den schönen Stellplatz in Lussan.

Unser Navi führte uns auf kleinsten Strassen ganz komisch, so empfanden wir es jedenfalls.

In Pont St. Esprit führte unser Weg dann über die Rhone.

Eine endlos lange Steinbrücke führt über das weite Flussbett.

In Montélimar laden wir Proviant und Gas nach.

Dann sind wir wieder auf dem Lande unter prächtigen Baumalleen unterwegs.

Hier sehen wir viele Lavendelfelder.

Am Ortseingang von Marsanne fahren wir durch Kastanien-Alleen.

In diesem kleinen Ort wurde uns ein guter Stellplatz empfohlen.

Das ist ein richtiger Camper-Fan mit seinen Modellen hinter der Frontscheibe.

Es ist nachmittags gegen 30° und für uns schon zu heiss. Wir ruhen im Schatten der Bäume und unserer Markise bis es gegen Abend etwas kühler wird.

Erst dann starten wir zu einem Spaziergang in den Ort und hoch hinauf zur Ruine einer Kirche aus dem 12. Jahrhundert.

Es war ganz schön anstrengend.

Von oben haben wir einen tollen Rundblick.

Wir sind die einzigen Besucher hier oben.

Unser Spaziergang

Zurück im Ort besorgen wir uns im Tante-Emma-Laden noch Salat und beim Metzger Fleisch zum Grillieren.

Zusammen mit einer guten Flasche Bordeaux gab das ein leckeres Essen.

Gefahren: 100 km

23. Tag, Freitag, den 20. April 2018

23. Tag, Freitag, den 20. April 2018

Schon wieder strahlend  blauer Himmel.

Wir bleiben hier und machen uns einen schönen, entspannten Tag.

Ein Campernachbar, ein Franzose, startet seine Drohne und macht damit Videos und Fotos.

Er will uns später eine Luftaufnahme zukommen lassen.

Wir spielen etwas Boule . . . (mit den Amateur-Kugeln)

der Schatten gehört zu einem Camper-Nachbarn, einem Holländer.

. . . wir lesen viel . . .

. . . und geniessen einfach den Tag.

Unweit von uns prangt an einer Hausfassade dieser tolle Kopf mit einem weisen Spruch: „die Erinnerungen gehen nicht verloren, sie erzählen weiter“.

Am Abend kommt unsere Aussendusche zum Einsatz. Das ist von den Stellplatz-Verhältnissen nur sehr selten möglich. Praktisch ist das, so bleibt unser Innen-Duschraum trocken.

Gefahren: 0 km

22. Tag, Donnerstag, 19. April 2018

  1. Tag, Donnerstag, 19. April 2018

Wieder ist strahlend blauer Himmel. Langsam kippt unsere Wetterbilanz ins Positive. Wir verlassen Alzon, einen nicht sonderlich sehenswerten Ort.

Die Weiterfahrt führt uns durch das Tal der l’Arre und hier ist schon  richtig Frühling.

Das junge Grün, Blumen in den Wiesen . . .

. . . und die ersten Badegäste am Fluss.

unterwegs auf kleinen Strassen

hier ist gerade Markttag

In Anduze geht es wieder bergauf in Richtung Alés

Auf Nebenstrassen führt uns Otto, unser Navi, durch abwechslungsreiche Landschaft an unseren Zielort Lussan.

Hier wird ein ruhiger kleiner Stellplatz empfohlen. Wir werden nicht enttäuscht.

Einer der ersten Blicke geht immer auf die Wasserwaage, ob wir auch geradestehen. Alles bestens, ganz ohne Auffahrkeile.

Den Nachmittag verbringen wir ganz entspannt mit Lesen

Bevor die Sonne ganz untergeht, besuchen wir den Ort.

Lussan ist ein sauberes kleines Dorf mit schönen Häusern und malerischen Winkeln.

Auch hier alles aus Naturstein für die Ewigkeit gemauert.

So eine Trockenmauer ist ein wahres Kunstwerk.

Renate verwöhnt die Schafe mit frischem Grün.

Im Hintergrund schaut ein Kamel zu.

Diashow von unserem Rundgang.

Gefahren: 110 km

 

21. Tag, Mittwoch, 18. April 2018

  1. Tag, Mittwoch, 18. April 2018

Wir unternahmen gestern Abend beim Eindunkeln noch einen Spaziergang.

Sollte uns diese Warntafel beunruhigen?

Nein, wir standen heute Morgen noch trocken. Diese Stromschnelle wiegte uns in den Schlaf, obwohl Renate ohne Hörgeräte davon nichts mitbekam. Schon um 9 Uhr, – für unsere Verhältnisse sehr früh -, fuhren wir in Saint Énimie weg.

Unser Weg führte heute dem “ Gorges du Tarn“ entlang.

Die Strasse ist eng und kurvenreich. Immer wieder müssen wir anhalten und dieses Naturwunder geniessen. Zum Glück ist sehr wenig Verkehr.

Unten der Fluss Tarn . . .

oben die imposanten Felsformationen.

Unsere Diashow gibt einen kleinen Überblick.

Das Tal öffnet sich vor Milau, einem grösseren Ort.

Wir sehen in der Ferne die Autobahnbrücke, ein phantastisches Bauwerk, das das ganze Tal in 270 Metern Höhe überspannt. Dieses Viadukt ist mit 2460 m die längste Schrägseilbrücke der Welt und bei einer maximalen Pfeilerhöhe von 343 m das höchste Bauwerk Frankreichs.

 

Danach führt uns Otto, unser Navi, wieder in die Berge zu einem Stellplatz in Alzon.

Wir brauchen wieder einmal Frischwasser. Die Jetons für den Wasserbezug erhalten wir im Tante-Emma-Laden im Ort.

Aber an der Wassersäule will kein Wasser fliessen. Auf der Mairie sollen wir Hilfe bekommen. Just bei Büroschluss erreicht die nette Madame noch einen Gemeindeangestellten, der uns zu Wasser verhilft. „Er habe das gleiche Problem heute schon einmal lösen müssen“. Als Entschädigung für unseren „Ärger“ schenkt er uns 2 Jetons.

Der Ort ist nett, aber nichts Besonderes, so bleibt noch Zeit, die Abendsonne zu geniessen.

Gefahren: 110 km

 

20. Tag, Dienstag, 17. April 2018

  1. Tag, Dienstag, 17. April 2018

Heute waren die Felsen wunderbar von der Morgensonne angestrahlt.

Dort hinauf wollen wir heute.

Schnell noch entsorgen und im Supermarkt etwas einkaufen und dann geht’s los.

Auf einigen nicht sehr breiten Strasse geht es in Serpentinen steil nach oben. In diesen steilen Spitzkehren hat unser Automat Mühe wieder auf Touren zu kommen. Da ist es gut, dass man auch von Hand schalten kann.

Renate steht Todesängste aus, wenn Sie auf der Talseite hinunterschaut.

Wir erreichen den Parkplatz auf dem Hochplateau auf etwa 950 m.ü.M. und wandern noch ca. 15 Minuten zum Aussichtspunkt „Le Pradal“.

Von da sehen wir weit ins Land und unter uns Florac . . .

. . . und den Reisemobil-Stellplatz.

Ganz in der Ferne liegt noch Schnee auf den Bergen.

Wir treffen ein junges Paar aus England und fotografieren uns gegenseitig.

Wir fahren weiter durch diese karge Landschaft mit vorwiegend Buschwerk.

Ein stämmiges Pferd lässt sich mit einem Stück Apfel locken.

Es wird hier auf der Höhe aber auch Landwirtschaft betrieben. Wir sehen rötliche Erde auf den frisch gepflügten Äckern. Aber es ist uns nicht klar, was man hier in der Höhe anbaut.

Diese Farm ist sehr hübsch gepflegt.

Ganz am Hoziont steht eine Kapelle

Immer wieder diese ausgehöhlten Felsen in der Landschaft.

Immer wieder sehen wir Baumstämme an Hängen in der Landschaft liegen. Vielleicht ein Sturmschaden.

Bei diesem Landgasthof auf 900 m.ü.M. haben wir gut und günstig gegessen. Vorspeisen-Buffet à discretion, Hauptspeise und Dessert für € 15.-, den Café Crème gibt es für 1.60

Dann geht es wieder steil in das Tal der Tarn hinab. Alles im 1. Gang, denn die 3.5 Tonnen schieben gewaltig.

Von nun an sehen wir immer wieder von oben den „Gorges du Tarn“, diesen imposanten Canyon.

Die Regenfälle der letzten Zeit haben hier zu Fels- und Erdrutschen geführt.

Bei Saint Énimie kommen wir heil ins Tal.

Diesen Ort wollen wir uns genauer anschauen. Direkt an der Tarn ist ein guter Parkplatz.

Dieser Ort begeistert uns.

Alles sehr gepflegt und hübsch renoviert. Verwinkelte Gässlein führen terrassenartig bis zu einem Kloster hinauf. Das sonnige Wetter macht diesen Tag zum bisherigen Höhepunkt unserer Reise.

Wir beschliessen erst morgen weiterzufahren.

Gefahren: 35 km (gefühlte 70 km)

19. Tag, Montag, 16. April 2018

  1. Tag, Montag, 16. April 2018

Heute wollen wir einfach die Sonne und das warme Wetter geniessen und bleiben auf diesem Stellplatz in Florac.

Es gibt auch immer etwas zu erledigten. So mussten die Haltegummis für unsere Fahrrad-Gepäckträger erneuert werden.

Etwas Brot und Obst waren auch zu besorgen.

Beim Bäcker fallen uns die riesigen Meringuen auf. Sehr verlockend, aber wir widerstehen tapfer.

Auf dem Touristikbüro erkundigen wir uns nach sehenswerten Zielen und welche Strassen allenfalls nicht für Reisemobile geeignet sind. Es sind derer mehr, als Michael dachte.

Auf dem Rückweg sehen wir diesen kleinen, gepflegten Garten.

Dann sitzen wir lange draussen und lesen. Die Kraft der Sonne wird meistens etwas durch Schleierwolken gefiltert. Sonst wäre sie nicht auszuhalten.

Mit den letzten Sonnenstrahlen laufen wir noch einmal durch den Ort.

Viele Häuser sind auch hier verlassen und heruntergekommen.

Diese Kirche wurde seit dem Mittelalter mehrmals umgebaut

Innen gefällt die Schlichtheit

Renate am rauschenden Bach

Dieser Treppenaufgang ist mit viel Wurzelhölzern „geschmückt“

Aber hier passt es hin.

Gefahren: 0 km

18. Tag, Sonntag, 15. April 2018

18. Tag, Sonntag, 15. April 2018

 

Heute Morgen scheint doch tatsächlich die Sonne. Wir hatten schon fast nicht mehr daran geglaubt. 

Schnell sind wir aufgebrochen, um unsere Fahrt auf der N 106 nach Florac fortzusetzen. 

Wir mussten aber oft anhalten, weil es so viel zu sehen gab. 

 

 

In einem Stausee spiegelt sich die Landschaft . . .

 

 

. . . obwohl der Wasserstand sehr niedrig ist. 

 

 

Dieses Tal ist auffallend stark bevölkert. 

Verstreut stehen überall die typischen Gebäude aus Stein im steilen Gelände. 

 

Am Fluss versucht ein Angler sein Glück.

Wir kommen durch malerische kleine Orte 

 

und dann bei 832 m.ü.M. auf die Passhöhe. 

 

Schon oft haben wir diese Art Cocons an Nadelbäumen gesehen.

Jetzt hatten wir Gelegenheit, diese zu fotografieren. Wer weiss, was sich dahinter verbirgt? 

 

Es wird vor Schafen (oder deren Exkrementen) gewarnt. Viel mehr Angst machten uns die vielen losen Steinbrocken überall. 

 

Der Stellplatz in Florac liegt sehr schön etwas oberhalb des Ortes. Wir geniessen die Sonne. Endlich können wir wieder im Freien sitzen. 

 

Hoch über uns sehen wir die Felsen, die Wahrzeichen des Nationalparks der Cevennen. 

 

Der Ort Florac hat hübsche Ecken, ein Schloss und viel Wasser. Es kommt als fertiger Fluss hier aus dem Karstgebirge. 

 

Bei diesem schönen Wetter wird natürlich Boule oder Pétanque gespielt. 

 

Gefahren: 50 km

17. Tag, Samstag, 14. April 2018

  1. Tag, Samstag, 14. April 2018

Die ganze Nacht hat es zünftig geregnet. Wir haben aber trotzdem super geschlafen.

Auch als wir morgens aus dem Fenster schauen, regnet es noch immer. Rasch waren wir uns einig, dass wir daraus einen Lesetag machen.

Als doch einmal kurz kein Nass von oben kam, machte sich Michael auf die Erkundung des Ortes:

Das ist eine enge Hauptstrasse, ca. 200 Meter lang, mit alten Häusern und Fassaden mit Renovationsbedarf. Ob diese noch bewohnt sind, ist unklar. Viel mehr ist da nicht.

Einige neuere Häuser stehen am Hang, das war’s.

Einen Moment scheint es sogar, als hellen sich die Wolken auf.

Die Brücke über den Fluss „Le Gardon“

. . . und der Fluss.

Bei weitem das Schönste an diesem Ort ist der Boule-Platz, bei dem wir stehen. Da tummelt sich heute, bei diesem Wetter aber niemand.

Zum Mittag gab es tiefgekühlte Gemüsemischung aus der Region (natürlich aufgewärmt). Das war sehr lecker,  auch wegen der raffinierten Zubereitung und Renates Salzkartoffeln.

Am Nachmittag, – da gab’s mal wieder eine Regenlücke -, ging Renate auf eine Foto-Pirsch (Michael konnte sich nicht von seinem Buch trennen).

Auf der anderen Seite des Flusses sieht es ähnlich trist aus.

Die Aussicht auf den Fluss und die Häuser am Hang.

Auch einen Bahnhof hat Renate entdeckt.

Dann setzt der Regen wieder ein.

Während es weiter vor sich hin regnet, sitzen wir gemütlich im Mobi (das Bild kennt ihr schon).

Da nichts Nenneswertes mehr zu erwarten ist, schliesst die Redaktion heute schon früher und wünscht allen ein schönes Wochenende.

Gefahren: 0 km