Auffahrkeile

Auffahrkeile sind sehr hilfreich, um Niveauunterschiede im Gelände auszugleichen. Steht das Fahrzeug nämlich zu schräg, läuft das Grauwasser nicht gut ab und die Spiegeleier laufen in der Pfanne alle in eine Richtung.

Zuerst hatten wir uns die gelben Auffahrtkeile von Fiamma besorgt.

Die sind an der höchsten Stelle aber nur 9 cm hoch. Ausnützen kann man vielleicht 7 cm, da die Gefahr des Überfahrens besteht. Das ist sehr oft zu wenig hoch gewesen.

Das Material biegt sich schnell durch, besonders im dünnen Anfangsbereich der Schräge.

 

So legten wir uns die 3stufigen Keile von Thule zu. Eine praktische Tasche ist auch dabei. Die Höhe von 12 cm kann voll ausgenützt werden, da jede Ebene spürbar ist.

Trotzdem ist es sicherer, wenn eine 2. Person aufpasst, dass man nicht doch zu weit fährt.

Dieser Keil ist stabiler, kann aber auch brechen, wenn er nicht auf der ganzen Fläche aufliegt.

Eine Weile haben wir beide Systeme mitgeführt, weil es auch Situationen gibt, bei denen 3 Räder unterstellt werden sollten.

Die vorläufige End-Lösung haben wir nun mit zwei zusätzlichen Holzkeilen von 4 cm Höhe, die fallweise unter die Thule-Keile kommen oder auch als “3. Bein” dienen können.

Diese Hölzer sind nebenbei eine gute Auflage, damit der Thule-Keil im unebenen Boden nicht hohl liegt und bricht.

Natürlich gibt es auch diese tollen hydraulischen Ausgleichs-Systeme, aber die wiegen schnell einmal 60 kg mehr und das lässt unsere Nutzlast nicht zu.