96. Tag: Vianen, Parkplatz Sluiseiland – Barneveld Stellplatz „De Grote Glind“

96. Tag, Mittwoch, 29. August 2018

Der Tag begann sonnig, aber schon als wir uns gegen 11 Uhr in Bewegung setzen, ist die Sonne weg.

Gestern Nacht streikte unsere Internetverbindung plötzlich, zum Glück erst nach dem Blogbeitrag. Heute funktioniert wieder alles und wir können vor der Weiterfahrt unsere Post erledigen.

Hier kreuzen wir den Amsterdam-Rheinkanal

In Schalkwijk kommen wir einmal mehr an schönen Häusern vorbei und finden auch einen Parkplatz für einen kurzen Rundgang. Häufig müssen wir an tollen Sehenswürdigkeiten vorbeifahren, weil es keine Möglichkeit zum Anhalten gibt. Die Strassen sind einfach zu schmal.

In diesem kleinen Ort erfreut uns eine lustige Skulptur am Wasser.

Und aus einem Fenster schauen uns Tim und Struppi nach.

Dann fahren wir wieder auf dem Deich am Ufer des Lek.

Wieder sehr schmal, wobei dieser Deux Chevaux wohl eher Angst vor unserem Gefährt hat.

Grosse Landwirtschaftsbetriebe landeinwärts hinter dem Deich

Die grossen Überschwemmungsgebiete als Rückhalteflächen vor dem Deich werden zum Maisanbau und als Weideland genutzt.

Es weiden Schafe, Pferde und Wildgänse.

In Wijk bei Duurstede parken wir beim Hafen und besuchen den Ort.

Interessant zu erfahren, wie man sich hier gegen Hochwasser schützen muss.

Dieses Schott im Deich schliesst bei Hochwasser automatisch.

Der Niederrhein und Lek sind schon um 16 Meter gestiegen. Der Damm brach letztmals 1751. Im Jahr 1624 stand das Hochwasser sogar bis Amsterdam (blaue Fläche).

Unser Rundgang reicht gerade zum Brot kaufen und ein wenig shoppen. Viel mehr sehen wir nicht von Wijk, denn der Regen treibt uns vorzeitig zurück in unser rollendes Zuhause.

Schon von weit her sehen wir ein gewaltiges Bauwerk bei Amerongen.

Ein Stauwehr zur Regulierung der Wassermenge, gleichzeitig auch Kraftwerk und nebenan eine Schleuse.

Diese Luftaufnahme stammt von Wikipedia.

Wir landen zum Übernachten in Barnefeld auf dem Hof „De Grote Glind“. Der Landwirt und seine Frau haben neben der Milchproduktion 7 Stellplätze für Camper eingerichtet.

Wir werden sehr nett empfangen, zuerst von dieser Taube vor unserem Platz und dann vom Betreiber selbst, letztlich auch vom Regen.

Wir haben heute den ganzen Platz für uns alleine und eine Weitsicht auf Wiesen bis zum Horizont.

Den Landwirt freut der Regen. Er, respektive seine Kühe, haben hier sehr unter Wassermangel gelitten. Hier ist nämlich Sandboden.

Gefahren: 70 km