96. Tag – 10. September

Sonntag, 10. September

Wie schon gestern geschrieben, ist das WLAN in der Therme unzumutbar langsam. Dafür wollten wir heute kein Geld mehr ausgeben.

Deshalb ging Michael morgens in den Ort, wo es ein freies WLAN gibt, das um einiges schneller und erst noch kostenlos ist.

Renate entdeckte das „Cafe Mozart“ mit seinem sehr hübschen Interieur.

Inzwischen haben die Buden des Handwerkermarktes geöffnet und wir sahen (und kauften) schöne Geschenke.

Die Dorfmusik spielte auch schon wieder mit Herzblut auf.

Das sind allerdings keine echten Giraffen.

Zurück auf dem Stellplatz, das übliche Prozedere: Entsorgen, Frischwasser bunkern, abmelden und bezahlen. Aufgrund unserer Stellplatz-App haben wir einen schönen Platz in Hassfurt am Main ins Auge gefasst.

Aus der Ferne sehen wir das imposante Schloss Sternberg.

Der Erbauer des 1667-1669 errichteten Schlosses, stellte das Barock-Bauwerk auf den Jahreslauf ab. 4 Türme symbolisieren die Jahreszeiten, 12 Kamine die Monate, 52 Türen die Wochen und 365 Fenster die Tage des Jahres. Wir haben es nicht überprüft.

Unterwegs lockt uns ein Wegweiser zum „Bayernturm“.

Hier, nahe der Zonengrenze, wurde 1966 auf einer Anhöhe von 429 Metern ein Aussichtsturm errichtet. Er sollte den Menschen in der damaligen DDR als Leuchtturm und Symbol der Freiheit erscheinen. Man gab damals der Hoffnung Ausdruck, dass dieser Turm eines Tages wieder mitten in Deutschland stehen würde. Wie schön, dass dies 1989 Tatsache wurde.

Nach 180 Treppenstufen geniessen wir eine herrliche Rundumsicht.

 

Erst zum Schluss geht unser Blick durch die Spalten im Bretterboden nach unten ins Freie. Kein angenehmes Gefühl!

unterwegs

Der Stellplatz in Hassfurt entspricht unseren Erwartungen.

Tolle Lage am Main und, was für eine Wohltat, ein ordentliches freies WLAN.

Bald kommt schon das erste Schiff vorbei. Ein Flusskreuzfahrtschiff. Ja, sogar eines mit der Schweizer Fahne und Heimathafen Basel. Der Main ist hier noch sehr schmal.

Wir unternahmen noch einen Spaziergang, – aber Bilder davon gibt’s erst morgen.

Gefahren: 50 km