95. Tag: Gouda, PP „Klein Amerika“ – Vianen, PP „Sluiseiland“

95. Tag, Dienstag, 28. August 2018

Heute sind wir bei den ersten, die den Platz verlassen und haben auch Glück, dass wir bei der Ver- und Entsorgungsstelle nicht warten müssen.

Wir suchen zuerst eine Paketaufgabestelle, damit die defekte Kamera zur Reparatur kommt und dann füllen wir noch unseren Proviant nach.

Schon bald sind wir in einer Gegend, die man eigentlich mit dem Fahrrad befahren sollte. Einerseits wegen der schmalen Wege, hauptsächlich aber wegen der schönen Landschaft.

Viele Kanäle und „Sloote“, also Wassergräben, durchziehen das feuchte Land.

Viele sind so stark mit Wasserlinsen, im Volksmund „Entenflott“, bedeckt, dass man meint, man könne darüber laufen.

In Haastrecht machen wir Mittagspause und bummeln etwas herum.

Die Hühner folgen uns eine Weile, als erwarteten sie etwas Futter.

In Vlist sagt uns eine Frau, dass man hier von der Wasserknappheit im Sommer nichts gespürt hat. Entsprechend saftig grün ist es hier um die hübschen Anwesen.

Diese beiden Männer von der Gemeinde müssen etwas vermessen.

Später kommen wir auf den Deichweg, der dem Flusslauf des Leks folgt

Auf dem Fluss Lek ist reger Schiffsverkehr.

Aber auch auf dem schmalen Deich ist recht viel Verkehr. Immer wieder müssen wir bangen, ob das Kreuzen gelingt.

Da sind wir glücklich, dass dieser Landwirt vorher abbiegt.

Unser Ziel ist der kleine Ort Vianen, etwas südlich von Utrecht am Lek gelegen.

Auf dem Parkplatz neben den Schleusen zum Merwedekanaal (dieser Kanal wird hier vom Fluss Lek gekreuzt) hat die Gemeinde 15 kostenlose Stellplätze für Reisemobile eingerichtet. Wir danken.

Das Zentrum von Vianen haben wir schnell gesehen. Auf der einen Seite das letzte Stadttor aus dem 15.Jh. und 500 Meter weiter auf der anderen Seite die Kirche.

Auch der Geschäftebummel wird durch den ungewohnt frühen Ladenschluss um 17:30 Uhr jäh beendet.

So schauen wir dann noch eine Weile beim Schleusen zu . . .

. . . und geniessen unseren schönen Stellplatz in der Abendsonne.

Gefahren: 40 km