94. Tag: Gouda, PP „Klein Amerika“

94. Tag, Montag, 27. August 2018

Heute Morgen gab es immer wieder kurze Regenschauer.

So machen wir es uns im Mobi gemütlich, schreiben Mails und versuchen Leute in der Schweiz telefonisch zu erreichen.

Die meisten waren aber nicht anzutreffen. Wie wir später hörten, waren viele bei schönstem Wetter unterwegs.

Frischwasser musste nach dem vielen Duschen auch einmal nachgefüllt werden. Heute nur etwas mit dem Kanister, wozu unser Loch im Boden sehr praktisch ist. Sobald wir weiterfahren, füllen wir dann richtig mit dem Schlauch an der Versorgungsstelle auf.

Nachmittags wurde das Wetter besser. Also schlenderten wir ein weiteres Mal durch die Gassen von Gouda und an den Grachten entlang.

Die Autos parken hier ganz nahe am Wasser.

Wir hören, dass des Öfteren eines im Bach landet.

Immer wieder entdecken wir Neues.

Hier das Admiralshaus aus dem 17. Jh. mit einem Giebel im Stil von Ludwig XV.

Oder das „Bananenpakhuis“ aus dem 16.Jh. Für den Bananenhandel mit West-Indien wurden 1928 zwei grosse Tore eingebaut.

Bananenbüschel und Stuckaturen zieren den Haupteingang.

Viele Gassen sind eher kahl. Ganz anders diese hier.

Dieser Schaukasten mit Miniaturen und anderen Kostbarkeiten hängt aussen an der Fassade.

Auch die Fensterläden dieses Hauses sind bemerkenswert.

Hier ist ein Haus schmaler als das andere.

Für jedes Stockwerk gibt es eine Tür.

Schnell nochmals einen Blick auf das Goudaer Käse-Waaghaus mit dem schönen Relief.

Und innen die alte Waage . . .

. . . und eine reiche Auswahl an Käse, und das nicht nur hier.

Auch typisch für die Niederlande: die vielen Fahrräder vor den Geschäften.

Der Tisch, an dem wir gestern noch mit Vreni und Jögge saßen, ist heute leider verlassen. Die beiden sind heute nördlich weitergefahren.

„Komm jetzt Renate, 4 Stunden sind langsam genug“. Zudem treiben uns dunkle Wolken und böiger Wind zu unserem Mobi zurück.

Das war aber Fehlalarm. Der Schauer zog vorbei.

Gefahren: 0 km