9. Tag: Saint-Genouph – Saumur – vorbei Angers – Champtoceaux

  1. Tag, Sonntag, 3. Juni 2018

Morgens unterhielten wir uns noch eine ganze Weile mit der jungen Familie aus Australien. Er ist Uni-Dozent und hat ein Jahr frei für diesen Europa-Trip. Er war an unseren Tipps für die Schweiz interessiert.

Gegen Mittag kamen wir dann endlich auf die Strasse. Das Wetter war angenehm mild und (noch) trocken.

Bald kamen wir am Château Langeais vorbei. Prächtig liegt es am Weg. Da wir schon einige Loire-Schlösser in jungen Jahren gesehen  haben, können wir nun gut daran vorbeifahren.

Von der Strasse auf dem Hochwasserdamm schauen wir immer wieder auf die kleinen Häuser unterhalb herab.

Vor  der Kapelle St.-Martin in La Chapelle-sur-Loire. Links davon gab es beim Bäcker leckere Baguette sowie Kuchen für die Kaffeepause.

Die Loire ist einer der letzten naturbelassenen Flüsse Europas.

Untief und versandet wird er für die kommerzielle Schifffahrt nicht genutzt.

Umso mehr ist er für Paddler und Kanuten interessant. Nach etwas mehr als 1000 Kilometern fliesst er bei St.-Nazaire in den Atlantik.

Am anderen Ufer bricht den Kühen langsam die Weide weg.

Es ist warm und schwül geworden. Wir finden einen schönen schattigen Rastplatz für unsere Mittagspause.

In Saumur hatten wir geplant das Schloss zu besuchen, aber die Brücke war gesperrt. Ein Foto aus der Ferne muss genügen und ohne Wehmut fahren wir weiter.

Es wird dunkler und dunkler. Später fahren wir in ein sehr starkes Gewitter mit Regen. Die Sicht wird grenzwertig schlecht, so halten wir auf einem Parkplatz an.

Da der Regen länger anhält, ändern wir unser heutiges Ziel und fahren einen näheren Stellplatz in Champtoceaux an.

Bei Redaktionsschluss regnet es immer noch.  Doch unsere Aussicht könnte schlechter sein. Hauptsache wir haben festen Boden unter den Rändern.

Gefahren: 180 km