83. Tag – 28. August

Montag, 28. August

Es war wieder ein wunderbarer, sonniger Morgen. Wir waren nicht die einzigen, die aufbrechen wollten. Aber keiner hatte es besonders eilig wegzukommen. Allen gefällt dieser Platz. Bis dann Heiko, der Platzbetreiber, sehr subtil durchblicken liess, dass er doch eigentlich gerne Rasen mähen wollte. So kam dann doch etwas Bewegung auf. Frischwasser nachfüllen, Grauwasser und Toilettenkassette entleeren, dann ein herzlicher Abschied von Elke und Ingo, die auch weiterfahren, sowie von Heiko, der uns noch sehr detailliert die Entstehung seines „Reiches“ in Pritzerbe erzählte. Aber das würde hier zu weit führen.

Wir fuhren weiter nach Brandenburg, zuerst zum Einkaufen, denn unsere Vorräte sind fast aufgebraucht.

Der erste Stellplatz sagte uns nicht zu, aber beim zweiten, auch am Wasser, stehen wir sehr schön.

 

Der Sanitärbereich ist deluxe. Entsprechend teuer ist der Platz aber auch.

 

Ein gelungener Hinweis bei den Toiletten der Herren sorgt für Schmunzeln.

 

Es sind 15 Minuten Fussweg bis zum Eingang der Innenstadt, dem Rathower Tor. Es ist aus den 13. Jahrhundert.

 

Dann kommt man zur Sankt Gotthardkirche.

Sie entstand um 1150 im romanischen Baustil. Im 15. Jahrhundert wurde sie abgerissen und es entstand eine gotische dreischiffige Halle. 

Der Flügelaltar stammt von Wilhelm Gulden 1559.

 

Die Orgel ist neu von 1986, nachdem die alte bei einem Brand vernichtet wurde.

 

Viele Häuser sind schön renoviert worden . . .

. . . andere hätten es bitter nötig.

 

Von der Brücke über die Havel sieht man auf die alte Werft, in der man heute gut essen kann.

 

Auf der anderen Seite schaut man auf schöne Anlagen am Ufer, schöne Plätze zum Verweilen.

 

Die Klosterkirche „St. Johannis“ in der Altstadt geht auf 1565 zurück.

Eine Front ist total verglast. Ein Blick ins Innere wäre sicher interessant, aber leider war die Kirche geschlossen.

 

An diesem Haus in der Ritterstrasse 64 gibt es seit 1995 ein Glockenspiel, zu jeder vollen Stunde für 2 Minuten. Sonntags ist jedoch von 13 bis 15 Uhr Mittagsruhe.

Das älteste und grösste mittelalterliche Bürgerhaus aller märkischen Städte wurde um 1300 für den Kaufmann Ghiso errichtet. Nach verschiedensten Zwischennutzungen ist darin heute die Stadtverwaltung untergebracht.

So ein Stadtbummel macht die alten Knochen müde. Morgen gibt es noch einiges anzuschauen.

 Gefahren: 20 km