8. Tag: Paucourt, – vorbei an Orleans – Blois – durch Tours – Saint-Genouph bei Tours

8. Tag, Samstag, 2. Juni 2018

Auch kleinste Gemeinden haben, so wie hier in Paucourt, eine grosszügige öffentliche Anlage mit einem Stellplatz. Davon können wir in der Schweiz nur träumen. Hier kam morgens eine nette Dame und kassierte 3 Euro. Dafür hätten wir Entsorgen und Frischwasser haben können. Brauchen wir aber heute noch nicht.

Bald verlassen wir den Platz via Montargis. Dort verspricht unser Navi einen Lidl-Laden, der aber nicht mehr existiert.

Auf der Weiterfahrt kommen wir dann allerdings an einem neuen Lidl vorbei, einem Tempel wie wir ihn vorher noch nie gesehen haben.

Trotz seiner Grösse waren wir hier schneller durch, als bei den riesigen Inter Marchée und Super U’s. Da läuft man sich die Beine in den Bauch bis man etwas findet.

Vorbei an Châteauneuf und im grossen Bogen um Orleans kommen wir in das Tal der Loire.

Die kleinen Ortschaften erscheinen uns sehr trist, auch wenn man mit viel Blumenrabatten das Strassenbild zu verschönern versucht.

Hinter schützenden Mauern verstecken sich Herrschaftshäuser am Ufer der Loire.

In Blois fahren wir dann doch nicht einfach durch, weil wir einen passenden Parkplatz „extragrande“ ergattern können.

Eine alte Steinbrücke führt über den Fluss.

Von der Brücke haben wir einen schönen Blick auf die Stadt.

Im Hintergrund auf diesem Bild geht es so steil hinauf, was wir uns jedoch  erspart haben.

Leute im Bistro, so wie man sich das Leben in Frankreich vorstellt.

Die Strasse führt am Fluss entlang auf einem Hochwasserdamm weiter.

Am anderen Ufer sehen wir das Schloss Chaumont-s.-Loire . . .

. . . und das Schloss Amboise.

In Tours überqueren wir den Fluss und können einige Schnappschüsse einfangen. Anhalten oder sogar parken unmöglich.

Unser Ziel ist ein Stellplatz in Saint-Genouph, etwa 10 km ausserhalb von Tours. Auch hier hat die Gemeinde einen kleinen Platz für Reisemobile eingerichtet. Mit Frischwasser, Entsorgung von Grauwasser/Toilette und sogar freies WLAN. Das alles gratis. Die Natur liefert noch Grillengezirpe und Taubengurren dazu.

Bei diesem schönen Wetter bot sich an, dass wir wieder einmal gegrillt haben. Lecker war’s.

Abends kamen dann noch zwei Camper: ein Franzose, sowie eine Familie aus Australien, die mit 2 kleinen Mädchen ein Jahr durch Europa tourt.

Gefahren: 210 km