71. Tag – 16. August

Mittwoch, 16. August

Der Platz hier am Kummerower See wäre schön um länger zu bleiben.

Im Sanitärgebäude hat man sogar an den Campernachwuchs gedacht: Kinderwaschbecken, Kinderklo, Babybadewanne und Dusche auf Mami’s „Arbeitshöhe“. Das haben wir bisher noch nie gesehen.

Wir aber wollen weiterziehen. Zum einen war das Wetter unsicher, zum anderen fanden wir auch die Stechmücken lästig.

Noch schnell ein paar Mails gecheckt und schon ging’s los.

Wieder staunen wir über die riesigen Felder.

Alleen mit Birken sind eher selten hier.

Alleen mit Eichen sind hingegen nicht selten.

Wir fuhren nach Ivenack bei Stavenhagen. Dort gibt es eine Ansammlung von bis zu 1000 Jahre alten Eichen.

Besonders Renate ist ganz fasziniert von diesen alten Bäumen.

Aber natürlich gefällt das auch Michael

Was haben diese Bäume schon alles erlebt.

Alle sehen auch nicht mehr so gesund aus.

Die stärkste und älteste Eiche hat einen Durchmesser von 3.5 m, eine Höhe von über 35 m und ein Holzvolumen von 180 fm.

Sie ist damit die stärkste und älteste lebende Eiche Deutschlands und wahrscheinlich auch Mitteleuropas.

Ein Modell aus Bronze zeigt den riesigen Grundriss.

 

In einem Gehege werden „Turopolje Schweine“,  eine alte Rasse aus Kroatien, gehalten.

Man darf sie füttern, und sie streiten sich um jedes Maiskorn.

Aber auch um die beste Stelle an Mutter’s Milchbar wurde heftig gestritten.

Gut, dass sie noch nichts von ihrem traurigen Ende ahnen.

 

Das Damwild hingegen läuft hier frei umher.

Sie dürfen aber nicht gefüttert werden und man soll sich ihnen nicht zu sehr nähern.

Aber für was gibt es ein gutes Zoom.

Hier wird beschrieben, wer der Chef ist.

In einem Barockpavillon wird eine interaktive Ausstellung über die Lebenszeit der Eichen geboten.

Die folgende Diashow ist speziell für unsere naturinteressierte Enkelin Alina gedacht.

 

Durch Stavenhagen fahren wir nur hindurch, obwohl es sicher noch einiges zu sehen gegeben hätte.

Als Standplatz wählen wir Neubrandenburg, da hier ein gutes öffentliches WLAN angeboten wird.

Das wissen wir von unserem letzten Besuch am 4. und 5. Juli.

Das Wetter wurde doch noch recht schön. So bereiteten wir zum Abendessen wieder einmal Fleisch vom Grill und Salat. Dazu einen feinen Roten aus Frankreich. Kinder, was geht es uns gut!

Gefahren: 55 km