70. Tag: Dieppe, Stellplatz Front de Mer – Le Tréport, Aire de Camping Car

70. Tag, Freitag, 3. August 2018

Heute Morgen spazieren wir einmal am Strand entlang, so jedenfalls werden diese Geröllfelder hier genannt.

Eine Dame ist mit ihrem Metalldedektor auf der Suche nach verborgenen Schätzen.

Auf der Promenade steht ein Denkmal an die Canadier, die hier im 2. Weltkrieg landeten.

Und auf der dahinterliegenden riesigen Wiese wird viel zur Unterhaltung geboten.

Ein Wettstreit der Drachenflieger.

Alle möglichen Brettspiele

Hindernislauf für die Kleinen

eine Kletterwand

. . . und die ganz Bequemen lassen sich fahren

Und darüber tront die mächtige Festung.

Wir wollen aber heute auch noch weiter, was wir im Gespräch mit netten Nachbarn aus Belgien fast verbummelt hätten.

Als wir beim Sportboothafen vorbei kommen, sieht man die Boote kaum, so tief ist der Wasserstand.

Nach einer kurzen Fahrt über flaches Land kommen wir nach Le Tréport.

Die Belgier hatten uns diesen Tipp gegeben und dass man von hier, hoch von den Klippen, so einen tollen Blick hat.

Unter uns der Badestrand von Tréport

Die Stadt und der Hafen

und ganz in der Ferne ein voller Sportboothafen

Eine Standseilbahn / Schräglift / Funiculaire bringt uns (kostenlos) von den 110 Meter hohen Klippen nach unten in den Ort.

Die Strandpromenade nach links und nach rechts

Dort geht in den schmalen Strassen kein Wind und es ist uns sehr schnell viel zu heiss.

Schrecklich eintönige Häuserreihe an der Uferstrasse, sie ähnelt „Prora“ auf Rügen.

Dahinter, in den Seitenstrassen, stehen wohl einige ältere Häuser aus der Belle Epoque, die können uns aber auch nicht überzeugen.

So nehmen wir alsbald wieder das „Funi“ und sind in 2 Minuten auf den Klippen.

Hier stand ab 1916 noch ein stattliches Hotel, das während des zweiten Weltkriegs 1942 von den Deutschen gesprengt wurde.

Den Rest des Tages verkrochen wir uns lesend im Schatten unserer Markise und waren froh um den kühlenden Wind.

Bei Sonnenuntergang spazierten wir nochmals zu den Klippen.

Inzwischen ist auch Ebbe und die Dämmerung gibt keine guten Fotos mehr her.

Die Boote sind trockengefallen.

Die Sonne zeigt sich doch noch unter den Wolken, kurz bevor sie untergeht.

Gefahren: 30 km