63. Tag Stellplatz Cap d’Antifer – Fécamp – Héricourt-en-Caux – Parking des Falaises bei Veules-les-Roses

63. Tag, Freitag, 27. Juli 2018

Wir, wie auch die netten Nachbarn, ziehen weiter. Auf der einen Seite das Paar aus Berlin mit dem herzigen kleinen Noa, auf der anderen Seite Maritta und Franz, die Bekannten unserer Verwandten Ingrid und Werner.

Erste Station ist Fécamp, um unsere Tanks zu entsorgen. Die Abteikirche Sainte-Trinité fällt auf und noch mehr das historische Palais Bénédictine aus dem 19. Jh. Darin befindet sich ein Kunstmuseum, sowie die Brennerei des D.O.M. Kräuterlikörs. Im Gegensatz zu Nordhausen (im letzten Jahr) verzichten wir hier auf die Degustation, um danach noch fahrtüchtig zu sein.

Es gibt noch den Hafen als bedeutende Einnahmequelle, ansonsten gibt der Ort für uns nicht viel her.

Auch der Stellplatz ist öde und staubig. Trotzdem stehen hier viele Camper. Wir fahren nach dem Entsorgen schnell weiter.

Wir kommen durch Héricourt-en-Caux, einem kleinen schmucken Ort mit einer alten Mühle am Bach „La Durdent“ und einer hochgelegenen Kirche, die allerdings geschlossen war.

Auf dem Land wird überall emsig geerntet.

Am Wegrand türmen sich Berge von Getreide.

Es gibt schöne braune Kühe. Hier noch auf der Weide. Heute Abend schon auf unserem Grill.

Nach einigen Irrfahrten, bedingt durch unseren Navi, erreichen wir unseren heutigen Stellplatz.

Ein riesiger Parkplatz auf einer Wiese oberhalb der Klippen bei Veules-les-Roses mit etwa 50 Campern. Ein Hinweisschild untersagt zwar das Parken von 23 bis 8 Uhr, aber alle bleiben über Nacht stehen. Das wird hier offenbar nicht so eng gesehen.

Die Möwen schweben im Hangwind der Steilküste vorbei. Man sollte bei diesen hervorragenden Bedingungen hier einen ferngesteuerten Flieger haben. Dabei denken wir an Frank aus HH.

Es soll heute noch Regen und Gewitter geben. Das wäre der erste Niederschlag seit etwa 4 Wochen.

. . . und noch während der Blog entsteht, trommeln schon dicke Tropfen auf unser Dach. Da wird wohl von der heutigen Mondfinsternis bei uns nicht viel zu sehen sein.

Gefahren: 90 km